Menschenrechte
Alle Meldungen
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Petition für Freilassung von Keyûmerz Latifi
Seit Wochen befindet sich der Kurdischlehrer Keyûmerz Latifi in einem vom iranischen Geheimdienst betriebenen Gefängnis in Haft. Sein in Deutschland lebender Sohn erhält Todesdrohungen und hat nun eine Petition für die Freilassung seines Vaters initiiert.
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Adana: Recht von Gefangenen auf Leben wird verletzt
Die Durchsuchung des Mundraums hat sich im Isolationsgefängnis Kürkçüler bei Adana zu einer Methode etabliert, den politischen Gefangenen den Zugang zu medizinischer Versorgung zu verweigern. Zivilrechtliche Organisationen sind besorgt.
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Bericht über LGBTI+ in der Türkei veröffentlicht
In der Türkei sind im vergangenen Jahr mindestens acht Hassmorde an LGBTI+-Personen verübt worden. Der Verein KAOS GL sieht die Community als dynamischste Gruppe der gesellschaftlichen Opposition im Kampf für Menschenrechte.
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Samstagsmütter: Wo ist Cüneyt Aydınlar?
Cüneyt Aydınlar war 22 Jahre alt, als er im Februar 1994 in Istanbul festgenommen wurde. Zeugen gaben an, dass er in Polizeihaft schwer gefoltert worden ist. Bis heute gilt er als verschwunden, seine Leiche ist nie aufgetaucht.
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Politische Gefangene nach Folter im Hungerstreik
Hogir Batu ist im Nisêbîn-Widerstand festgenommen und zu lebenslänglicher Haftstrafe ohne Aussicht auf Entlassung verurteilt worden. Seit Dezember ist er in Reşqelas im Hungerstreik. Inzwischen haben sich zwei Gefangene dem Hungerstreik angeschlossen.
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Zellenrazzia bei HDP-Politikern
In einem Gefängnis im Strafvollzugskomplex Sincan ist die Gemeinschaftszelle von Alp Altınörs, Bülent Parmaksız und Ismail Şengül binnen zwei Tagen dreimal gestürmt und durchsucht worden. Die HDP-Politiker gehören zu den Angeklagten im Kobanê-Verfahren.
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Wieder polizeiliche Ermittlungen gegen Şenyaşar-Witwe
Die Polizei in Riha ermittelt wieder gegen Emine Şenyaşar. Erneut ist es der AKP-Abgeordnete, dessen Personenschützer den Ehemann und zwei Söhne der kurdischen Seniorin 2018 zu Tode gelyncht hatten, der sich von ihr beleidigt sieht.
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Forderungen erfüllt: Dağ und Er beenden Hungerstreik
Die in Hewlêr zu Tode verurteilten Aktivisten Mazlum Dağ und Abdurrahman Er haben ihren Hungerstreik beendet. Der Entscheidung vorausgegangen war eine Zusage der Vollzugsleitung, die Forderungen der beiden Gefangenen zu erfüllen.
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Appell einer Mutter: „Ich will meine Tochter sehen“
Seit Monaten gibt es kein Lebenszeichen von der politischen Gefangenen Zeynab Jalalian. Seit 2008 ist die Kurdin in Iran inhaftiert, kein einziges Mal konnte sie in dieser Zeit Besuch von ihrer Mutter empfangen. Diese fordert nun ein Einlenken des Regimes
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Edip Yalçınkaya nach 30 Jahren frei
Der 1993 im Alter von 22 Jahren zu lebenslanger Haft unter erschwerten Bedingungen verurteilte politische Gefangene und Romanautor Edip Yalçınkaya ist freigelassen worden.
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Samstagsmütter: Wo ist Murat Yildiz?
Murat Yildiz ist verschwunden, nachdem er vor 27 Jahren eine Polizeiwache in Izmir betrat. Seine Mutter hat die Suche nach ihm nie aufgegeben und sagt: „Ich habe ihn lebendig ausgeliefert.“ Die Istanbuler Samstagmütter fordern Aufklärung.
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Dortmund: Solidarität mit den politischen Gefangenen
In Dortmund hat der kurdische Verein KOMAW auf die Zustände in türkischen Gefängnissen aufmerksam gemacht und zur Solidarität aufgerufen. Kranke Gefangene wie die Politikerin Aysel Tuğluk müssten sofort freigelassen werden.
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Geldstrafe gegen Şenyaşar-Witwe
Emine Şenyaşars Ehemann und zwei ihrer Söhne wurden 2018 von einem AKP-Mob gelyncht. Nun ist die Seniorin zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil sie den Hauptverantwortlichen der Morde beleidigt hätte.
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Samstagsmütter: Wir kennen die Mörder
Der 27-jährige Kurde Maksut Tepeli war Lehrer, als er 1984 von der politischen Polizei in Istanbul ermordet wurde. Obwohl bekannt ist, wo man ihn verscharren ließ, verweigert der Staat bis heute die Herausgabe seiner Knochen.
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Menschenrechtler unter Meldeauflagen freigelassen
Der Menschenrechtler Ferhat Berkpınar befindet sich nach einer Woche in Polizeihaft wieder auf freiem Fuß. Inzwischen liegen auch Details zum Ermittlungsverfahren vor. Es geht um Fotos, die den IHD-Aktivisten mit einem Gefallenen zeigen.