Hintergrund

Alle Meldungen

  • KCK: Der Gefängniswiderstand hat den Freiheitskampf geprägt 

    Am 14. Juli 1982 sind PKK-Gefangene im Kerker von Amed in einen Hungerstreik getreten. Die KCK bewertet den Gefängniswiderstand nach dem Militärputsch in der Türkei als eines der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte Kurdistans.
  • Serdar Karakoç: Was wir am besten können, ist Widerstand 

    Serdar Karakoç ist ein Urgestein der freien kurdischen Medienlandschaft. Er war über sechs Jahre in der Türkei im Gefängnis und lebt seit 24 Jahren im Exil in den Niederlanden. Am 24. Juli wird über seine Auslieferung nach Deutschland entschieden.
  • Normalisierung der türkisch-syrischen Beziehungen? 

    In Syrien zeichnen sich neue Entwicklungen ab. Erdoğan sagt schon seit geraumer Zeit, dass er die Beziehungen zur Assad-Regierung normalisieren will. Wenn Trump wiedergewählt wird, könnten sich die USA aus Syrien zurückziehen.
  • Demokratie in einer Türkei ohne Kurden?  

    Die CHP und die demokratischen Kräfte in der Türkei können nicht so tun, als gäbe es die kurdische Frage nicht. Durch Wegschauen, Schweigen und Beschwichtigung kann der Faschismus nicht zurückgedrängt werden.
  • KCK: Den Kampf von Şêx Seîd zum Erfolg führen 

    Vor 99 Jahren wurde der kurdische Aufstandsanführer Şêx Seîd zusammen mit 46 Mitstreitern in Amed hingerichtet. Der türkische Staat hat seine kolonialistische Mentalität bis heute nicht geändert, erklärt die KCK.
  • Pınar Abla, du kannst so schön erzählen! 

    In Istanbul beginnt heute das fünfte Verfahren gegen Pınar Selek. Die Soziologin wird abermals für einen Anschlag angeklagt, der nie stattgefunden hat. Guillaume Gamblin hat ein Buch über sie herausgebracht: „Die Unverschämte: Gespräche mit Pınar Selek“.
  • Projekt Rojava: Unterstützen oder zerstören? 

    Rojava regiert sich seit mehr als zehn Jahren selbst. Und zwar auf eine demokratische Art und Weise, die im Nahen Osten kein anderes Beispiel hat. Liegt es im Interesse der Völker, dieses Beispiel zu unterstützen oder es zu zerstören?
  • Demokratie à la Erdogan: Politik der Zwangsverwaltung in Nordkurdistan 

    In einem neuen Newsletter erläutert das Berliner Informationsbüro Civaka Azad die Praxis der türkischen Regierung, Bürgermeister:innen in kurdischen Gemeinden zu verhaften und durch staatliche Zwangsverwalter zu ersetzen.
  • Besê Hozat: Der Widerstand zeigt Wirkung 

    Besê Hozat (KCK) hat bei Medya TV über den aktuellen Stand der türkischen Invasion im Guerillagebiet in Südkurdistan und die Lage in Rojava berichtet: Es gibt massive Vernichtungsangriffe, aber der auf allen Ebenen geleistete Widerstand zeige Wirkung.
  • „In Kurdistan herrscht ein anderes Gesetz“ 

    Mit der Zwangsverwaltung in Colemêrg macht die Regierung geltend, was seit Jahrzehnten türkische Staatsräson ist: Wann immer Kurd:innen ihr Recht auf politische Teilhabe praktizieren, darf Ankara eingreifen.
  • Türkei: Hunderte Kinder sterben aufgrund von Arbeitsbedingungen 

    Wie das Netzwerk für Arbeitsgesundheit und Sicherheit (ISIG) mitteilt, sind in der Türkei seit 2013 mindestens 695 Minderjährige aufgrund ihrer Arbeitsbedingungen gestorben. Die meisten Todesfälle ereigneten sich in der kurdischen Provinz Riha.
  • Die Angst der Türkei vor Wahlen in Syrien 

    Die geplanten Kommunalwahlen in Ost- und Nordsyrien haben heftige Reaktionen in der Türkei ausgelöst und werden von der Erdoğan-Regierung als Rechtfertigung für eine neue Invasion herangezogen.
  • Vincent Gerber: Murray Bookchins Ideen sind in Rojava präsent 

    Die gesellschaftspolitischen Ideen des ökoanarchistischen Theoretikers Murray Bookchin und des kurdischen Vordenkers Abdullah Öcalan haben viele Gemeinsamkeiten, aber es gibt auch Unterschiede.
  • Norman Paech: Die Türkei verletzt das Völkerrecht 

    Der Völkerrechtler Norman Paech gehört zu den Unterzeichnenden eines Appells an das CPT, gegen die Isolationshaft Abdullah Öcalans zu intervenieren. Im Interview spricht er sich für einen politischen Kurswechsel der EU im Hinblick auf die PKK aus.
  • Kommunalputsch in Colemêrg ist offener Ausdruck von Kolonialismus 

    Die Geschehnisse rund um den Kommunalputsch in Colemêrg sind offener Ausdruck der Tatsache, dass der Kolonialismus in Nordkurdistan sein wahres Gesicht nicht mehr verbergen kann.
  • Wenn die Mangroven weinen 

    Das Megaprojekt GPM im brasilianischen Bundesstaat Maranhão bedroht indigene Gemeinschaften und einzigartige Ökosysteme – auch deutsche Akteure planen eine Beteiligung.
  • Fréderike Geerdink: Möge das Volk von Syrien gewinnen! 

    Der türkische Staat hält demokratische Wahlen in der Autonomieregion Nord- und Ostsyrien für gefährlich und droht mit einer weiteren Invasion. Fréderike Geerdink erklärt bei Medya News die Hintergründe.
  • Sozdar Avesta: Die Zeit der Guerilla ist nicht vorbei 

    Wenn eine junge Kurdin zur Waffe greift und Guerillakämpferin wird, will sie Freiheit. Guerilla bedeutet nicht nur bewaffneter Kampf, es geht um gesellschaftliche Veränderung. Das ist es, was die Freiheitsguerilla Kurdistans ausmacht.
  • Karayılan: Der Feind wird die notwendige Antwort bekommen 

    Der PKK-Kommandant Murat Karayılan geht für die kommenden Tage von einer Ausweitung der türkischen Besatzungsangriffe auf Guerillagebiete in Südkurdistan aus.
  • Bayik: Die PKK verteidigt den Status Südkurdistans 

    In der kurdischen Autonomieregion im Irak gibt es keine Regierung. Der Barzanî-Clan will die Parlamentswahlen hinauszögern und wartet auf die türkischen Besatzungstruppen. Analyse von Cemil Bayik (KCK)
  • Bayik: Stellt keine Erwartungen an den Staat  

    Dass der türkische Staat bei seinem Vernichtungsfeldzug in Kurdistan speziell auf Frauen, Jugendliche, Kinder und die Natur abzielt, hat einen Grund. Sie stellen die Zukunft des kurdischen Volkes dar.
  • Kalkan: Die Guerilla ist in taktischer Angriffsposition 

    „Die PKK und die Guerilla sind überall. Das sollten alle wissen. Alle können sehen, was die Guerilla ist und wie sie kämpft. Wir beobachten die Lage.“ - PKK-Exekutivkomiteemitglied Duran Kalkan zum Stand der türkischen Invasion im Irak.
  • Urteilsverkündung im Kobanê-Prozess 

    Nach über vier Jahren soll heute in Ankara das Urteil in einem politischen Mammutverfahren gegen den ehemaligen HDP-Vorstand verkündet werden. Oppositionelle sehen in dem Urteil einen Indikator für die weitere Entwicklung der Türkei.
  • Türkei geriert sich als Hinterland der Hamas 

    Der türkische Regimechef Erdoğan brüstete sich beim Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Mitsotakis damit, dass mehr als tausend Hamas-Mitglieder in türkischen Krankenhäusern behandelt würden.
  • Rechtsanwalt Ibrahim Bilmez: „Das Justizministerium lügt“ 

    Abdullah Öcalan wird vollständig isoliert, kein Wort von ihm soll nach außen dringen. Dass das türkische Justizministerium seine Isolation abstreitet, zeigt den Ernst der Lage und erinnert an Goebbels-Methoden, meint Rechtsanwalt Ibrahim Bilmez.