Hintergrund

Alle Meldungen

  • 13. November 1960 – Der Kinobrand von Amûdê 

    Am 13. November 1960 setzte vermutlich ein überhitzter Filmprojektor das einzige Kino im nordsyrischen Amûdê in Flammen, 282 Kinder verbrannten. Bis heute bildet der Brand eine offene Wunde im kollektiven Bewusstsein der Bevölkerung von Rojava.
  • Wird 2021 ein Jahr des IS? 

    Wird das Jahr 2021 ein Jahr des IS und seines Sponsors Türkei oder ein Jahr des Kampfes um die Befreiung der Menschheit von diesen Feinden werden?
  • In Erinnerung an Holger Meins 

    Heute vor 46 Jahren ist Holger Meins, Mitglied der Roten Armee Fraktion (RAF), an den Folgen seiner Inhaftierung gestorben. Die Internationalistin Lisa Schelm erinnert an ihn.
  • Analyse: Die zwei politischen Linien in Kurdistan 

    Kurdistan zwischen demokratischer Selbstbestimmung und imperialistischer Abhängigkeit: Berfin Gözen wirft einen Blick auf die PDK im Kontext der in Kurdistan bestehenden zwei zentralen politischen, ideologischen Linien.
  • Wird es in Armenien einen Genozid geben? 

    Die Geschichte des türkischen Staates ist eine Geschichte des Genozids, der Vertreibung und Ermordung der ethnischen Minderheiten. Die Niederlage Arzachs wäre aufgrund dieser Erfahrungen von katastrophalem Ausmaß, analysiert Hovhannes Gevorkian.
  • Die Gesellschaften gegen den „kulturellen Genozid” verteidigen 

    Die kurdische Freiheitsbewegung steht neben dem Kampf für eine Lösung der kurdischen Frage auch vor der Herausforderung, unter der Bedrohung durch den „kulturellen Genozid” die kurdische Gesellschaft zu verteidigen.
  • Provokation 

    Die PDK erfüllt in Südkurdistan den Auftrag des MIT, einen bewaffneten Konflikt mit der PKK zu provozieren. Davon sind alle Guerillagebiete flächendeckend betroffen. Die Atmosphäre kann sich nur ändern, wenn die PDK dazu gebracht wird, zurückzurudern.
  • „Imrali ist ein sehr dunkles Kapitel der Menschenrechtspolitik“ 

    Die Türkei ist auch trotz verbindlicher Resolution des Europarats nicht bereit, die Isolation Abdullah Öcalans aufzuheben. „Imrali ist ein sehr dunkles Kapitel der Menschenrechtspolitik im Westen“, sagt der Hamburger Völkerrechtler Norman Paech.
  • Analyse: Warum umzingelt die PDK Gare? 

    Die südkurdische Regierungsparte PDK kollaboriert offen mit dem türkischen Regime und beteiligt sich an der Einkreisung des südkurdischen Guerillagebiets Gare. Welche Interessen stehen dahinter?
  • Was Halloween und die Abtreibungsdebatte miteinander zu tun haben 

    Seit Tagen demonstrieren in Polen hunderttausende Frauen gegen die Verschärfung des Abtreibungsrecht. Anlässlich der aktuellen Debatten erinnert das Kollektiv Matilda J. Gage an den Zusammenhang zwischen Abtreibungsverbot, Hexenverfolgung und Kirche.
  • Über die sowjetische Nationalitätenpolitik und Berg-Karabach 

    Die Frage nach den Ursachen der Nationalitätenkonflikte im Südkaukasus erscheint auf den ersten Blick komplex. Letztendlich sind es nur einige Ereignisse und Entscheidungen, die zu einem tiefen Einschnitt in den Beziehungen zwischen den Völker führten.
  • Bilmez: Imrali-Resolution des Europarats ist verbindlich 

    Der Europarat hat die Türkei aufgefordert, die Isolation Abdullah Öcalans und seiner Mitgefangenen auf Imrali aufzuheben. Rechtsanwalt Ibrahim Bilmez erläutert im ANF-Interview die Hintergründe.
  • KJK: Lasst uns diesen Krieg verhindern! 

    Die KJK appelliert an die PDK: Jeder ,Bruderkrieg' in der Geschichte Kurdistans hat zu großem Leid geführt und die Seele unseres Volkes unheilbar verletzt. Menschen können sehr schwere Zeiten vergessen, aber ein solcher Krieg ist unvergesslich.
  • „Ohne die PKK wird es keine Lösung der kurdischen Frage geben“ 

    Der deutsche Internationalist Dîyar Mêrdîn war 22, als er seine Familie und Freunde nahe Hamburg für etwa ein Jahr hinter sich ließ, um die Eziden in Şengal gegen Angriffe von IS-Zellen zu verteidigen. Wir haben mit ihm über seine Beweggründe gesprochen.
  • Duran Kalkan: Seid kreativ und leistet Widerstand 

    Duran Kalkan (PKK) hat sich zu den Angriffen auf die kurdische Befreiungsbewegung, das Abkommen zur Zukunft von Şengal und die von der KCK ausgerufene Offensive gegen den Faschismus des türkischen Regimes geäußert.
  • „Hevala Monika“ der Kurden 

    Seit drei Jahrzehnten engagiert sich die Menschenrechtlerin Monika Morres gegen die Kriminalisierung der Kurdinnen und Kurden - viele Jahre davon für den Rechtshilfefonds Azadî e.V. Der Journalistin Dîlan Karacadağ gab sie nun ein sehr offenes Interview.
  • Der Krieg um Arzach 

    Es ist schwer vorstellbar, dass sich Aserbaidschan auf irgendeinen Kompromiss in Arzach einlassen wird, wenn die Türkei dagegen ist. Die Türkei ist schließlich nicht nur im Südkaukasus militärisch aktiv, sondern auch in Rojava und Libyen.
  • Todestrakt 

    Auf Imrali wurde 2005 ein Hochsicherheitsvollzugsregime errichtet. Dieses Regime sieht eine lebenslange Haftstrafe bis zum Tod vor. Die Todesstrafe wurde in der Türkei abgeschafft, stattdessen sollte eine Hinrichtung auf Raten stattfinden.
  • Imrali als Prüfung für den EGMR 

    Nach der Verschleppung Abdullah Öcalans in die Türkei sollte der EGMR zu einem zentralen Akteur werden. Knapp 100.000 Kurden sprachen Öcalan in Straßburg ihre bedingungslose Unterstützung aus.
  • Wird das Ovaköy-Projekt zuerst in Şengal umgesetzt? 

    Das zwischen PDK und Bagdad getroffene Abkommen zur Zukunft von Şengal scheint Teil eines größeren Projekts der Türkei zu sein. Über den Grenzübergang Ovaköy soll eine direkte Verbindung nach Bagdad geschaffen werden.
  • Erste Friedensinitiative auf Imrali 

    Im Sommer 1999 rief Abdullah Öcalan die Guerilla zum Rückzug aus der Türkei auf, um die Aufrichtigkeit der Friedensbemühungen der PKK zu beweisen. Das Regime in Ankara pochte weiterhin auf Kapitulation und Denunziation.
  • Leseprobe: Die Überwindung der kapitalistischen Moderne  

    Im Münsteraner Unrast-Verlag erscheint diese Woche aus der Feder von Peter Schaber die erste deutschsprachige Einführung in das Gesamtwerk des kurdischen Vordenkers und PKK-Begründers Abdullah Öcalan. Wir veröffentlichen vorab eine Leseprobe.
  • Imrali – Die Bühne einer tragischen Rechtskomödie 

    Am 29. Juni 1999 wurde Abdullah Öcalan in Ankara zum Tode verurteilt. Nicht die Frage drängte sich auf, ob der Prozess fair oder unfair war, sondern ob überhaupt ein Prozess stattgefunden hatte. Öcalan selbst nannte das Schauspiel ein Schmierentheater.
  • Das Imrali-Regime und Öcalan 

    Nach der Verschleppung Abdullah Öcalans in die Türkei gingen junge Frauen und Männer reihenweise in die Berge, bei der Guerilla entstand die „Generation 15. Februar“. Auf der Gefängnisinsel Imrali wurde unterdessen ein Sonderregime installiert.
  • Silo Dirboyan: Von den Weltmächten ist keine Lösung zu erwarten 

    Silo Dirboyan, Ko-Vorsitzender des Kurdistan-Komitees in Eriwan, beleuchtet den Hintergrund des Krieges zwischen Aserbaidschan und Armenien und sieht die Vorstellungen Öcalans als Lösungsmodell für die Probleme in der Region.