Hintergrund

Alle Meldungen

  • Öcalans erzwungener Aufbruch aus Italien 

    66 Tage lang hielt sich Abdullah Öcalan im Winter 1998/1999 in Italien auf. Während Selbstverbrennungen trotz eines durch den PKK-Gründer ausgesprochenen Verbots zunahmen, entwickelten die am Komplott gegen ihn beteiligten Kräfte neue Strategien.
  • Kommentar: Widerstand bringt Erfolg 

    Das Komplott gegen Abdullah Öcalan richtet sich nicht nur gegen die Kurden, kommentiert Berçem Jiyarê Axpâr, sondern gegen alle Menschen in der Region. Daher sei der Kampf dagegen entscheidend für die Zukunft aller Völker.
  • Lesbos: Hölle für geflüchtete Menschen auf europäischem Boden 

    Der Sozialmediziner Gerhard Trabert setzt sich seit Jahren für Menschen in Not ein. Zuletzt war er auf der griechischen Insel Lesbos, um sich dort um Geflüchtete zu kümmern. Insbesondere um einen Querschnittsgelähmten, der im Rollstuhl sitzt: Abdulkarim.
  • „Türkei hat den Krieg gegen Armenien angefacht“ 

    „Die Türkei spielt permanent die Rolle des Kriegstreibers, im aktuellen Konflikt ebenfalls. Ein Söldnerkrieg gegen Armenien ist schon länger geplant“, erklärt der kurdische Abgeordnete im armenischen Parlament, Kinyazê Hemîd.
  • Analyse: Türkischer Faschismus als regionale Hegemonialmacht 

    Der türkische Faschismus schwingt sich mehr und mehr zu einer regionalen Hegemonialmacht auf, stellt die Kampagne #RiseUp4Rojava in einer umfassenden Analyse zur aktuellen politischen und militärischen Lage im Mittleren Osten und dem Südkaukasus fest.
  • 66 Tage in Rom: Die Flucht Deutschlands vor der Verantwortung 

    Mit der Festnahme Abdullah Öcalans im Herbst 1998 in Italien hatte die Chance bestanden, die kurdische Frage international zu lösen. Diese Chance hat Europa vertan. Der Einfluss der Bundesregierung spielte eine gewichtige Rolle.
  • Das neue Schlachtfeld des türkischen Expansionismus 

    Der türkische Expansionismus steckt überall in der Krise. Jetzt hat die Türkei ein neues Schlachtfeld eröffnet und karrt Söldnertruppen nach Aserbaidschan. Möglicherweise hat sie sich damit verrechnet.
  • Angriff auf Arzach: Erster Schritt turanistischer Ostexpansion 

    Silo Dirboyan vom Kurdistan-Komitee in Eriwan sieht die türkische Intervention in Arzach (Bergkarabach) als Teil einer „turanistischen Offensive“ und die Verlegung von Söldnern aus Syrien nach Aserbaidschan als Vorbereitung einer Kampagne gegen den Iran.
  • Taşdemir: Die türkische Regierung steht vor einer Existenzfrage 

    Die HDP-Abgeordnete Dilan Dirayet Taşdemir erklärt, die AKP agiere in dem Bewusstsein, dass sie ohne die Vernichtung der HDP und der Freiheitsforderungen der Kurden nicht weiterexistieren könnte.
  • Öcalans Odyssee zwischen Athen und Moskau 

    Im siebten Teil des Dossiers „Kurzgeschichte der Revolution Kurdistans“ geht es um die Tage nach dem 9. Oktober 1998, als Abdullah Öcalan Syrien verlassen musste und über Athen nach Moskau reiste.
  • HDP-Bericht zur Hubschrauber-Folter in Wan 

    In einem Bericht der HDP zu den beiden Dorfbewohnern, die in Wan aus einem Militärhubschrauber gestoßen wurden, kommen neue Details ans Tageslicht.
  • Hannover: Tagung zur Kriminalisierung der kurdischen Bewegung 

    In Hannover hat eine Tagung zur Kriminalisierung der Kurdinnen und Kurden und dem Abbau demokratischer Grundrechte stattgefunden. Die Veranstaltung verdeutlichte, dass die kurdische Bewegung auch in Deutschland von einer Gesinnungsjustiz betroffen ist.
  • Mörder von Ceylan Önkol seit elf Jahren „unbekannt” 

    Am 28. September 2009 zerfetzte eine vom türkischen Militär abgefeuerte Artilleriegranate in Licê die damals zwölfjährige Ceylan Önkol. Inzwischen sind elf Jahre vergangen, doch der Tod des kurdischen Mädchens ist noch immer ungesühnt.
  • Die Trümmer vor den Füßen des Engels der Geschichte 

    Zum Todestag von Walter Benjamin veröffentlichen wir einen Beitrag der „Initiative Geschichte und Widerstand“ zur Auseinandersetzung mit dem Geschichtsverständnis des Philosophen und einer neuen Perspektive für den Aufbau der Demokratischen Moderne.
  • Ausreise aus Syrien: Ein fast auswegloser Plan 

    Vor dem 9. Oktober waren schon alle Druckmittel auf dem Spielfeld. Ankaras Drohungen wurden von einem NATO-Manöver und einer Truppenkonzentration flankiert. Ägypten und Iran setzten Syrien unter Druck. Öcalan nutzte eine minimale Chance für einen Ausweg.
  • Der Waffenstillstand vom 1. September 1998 

    Im fünften Teil der Serie „Kurzgeschichte der Revolution Kurdistans“ geht es um die Hintergründe des von Abdullah Öcalan ausgerufenen einseitigen Waffenstillstand der PKK vom 1. September 1998 und die folgenden Entwicklungen.
  • 1990er Jahre: Neue Phase der Eskalation im Krieg gegen die PKK 

    In der ersten Hälfte der 1990er Jahre bot Abdullah Öcalan der Türkei zwei wichtige Waffenstillstände an. Die Regierung in Ankara lehnte es ab, zu verhandeln, und ließ den Krieg in Kurdistan eskalieren.
  • 24. September 1996 – Das Gefängnismassaker von Amed 

    Vor 24 Jahren ereignete sich in einem Hochsicherheitsgefängnis in Amed ein brutaler Angriff auf PKK-Gefangene. Die Folge: Zehn Tote und 24 Schwerverletzte, niedergeknüppelt mit Metallstäben. Vor der türkischen Justiz blieb das Massaker ungesühnt.
  • Abdullah Öcalans Zeit im Mittleren Osten 

    Im dritten Teil der Serie „Kurzgeschichte der Revolution Kurdistans“ wird Abdullah Öcalans Zeit im Mittleren Osten beleuchtet. Die Jahre, die auf den ersten Schuss der PKK im Jahr 1984 folgten, mögen die schwersten für die kurdische Bewegung gewesen sein.
  • Abdullah Öcalan: Ein organisiertes und aktives Leben  

    Im zweiten Teil des Dossiers „Kurzgeschichte der Revolution Kurdistans“ widmen wir uns den Lebensabschnitten Abdullah Öcalans, der sein Leben in drei Kapitel unterteilt: Der erste Abschnitt begann mit ersten ablehnenden Reaktionen auf Familie und Dorf.
  • Kurzgeschichte der Revolution Kurdistans - I 

    Der Kampf der PKK hat vor allem die kurdische Gesellschaft verändert. Begonnen hat die Geschichte der Revolution Kurdistans an dem Tag, an dem Abdullah Öcalan in dem kleinen Dorf Amara das Licht der Welt erblickt hat.
  • „Bijî Serok Apo“ – Die Geschichte einer Parole 

    Auf Newroz-Feiern, bei Demonstrationen, bei Aktionen der Guerilla und Beisetzungen von Gefallenen ist die Parole „Bijî Serok Apo“ – „Es lebe der Vorsitzende Apo“ zu hören. Welche Geschichte steht hinter diesem Slogan?
  • Die Projekte des Westens und das Gegenprojekt der Völker 

    Das vom Westen geförderte türkische Modell sollte ein Prototyp für eine muslimische Demokratie werden, kann jedoch inzwischen als gescheitert angesehen werden. Die Türkei-Politik der EU und insbesondere Deutschlands hat sich als großes Desaster erwiesen.
  • Wie organisiert sich die AKP in Deutschland? 

    Das AKP/MHP-Regime organisiert sich in Deutschland über die türkischen Konsulate in verschiedenen Vereinen, Moscheen und Lobbygruppen. Mit tausenden MIT-Agenten agiert der türkische Staat im Bundesgebiet wie im eigenen Hinterland.
  • Kommentar: Die US-Interessen in der Region Şengal 

    Am 3. August 2014 begann der Genozid an der ezidischen Gemeinschaft in Şengal. Die Peschmerga flohen über Nacht und überließen die Region dem „Islamischen Staat”. Nur durch das beherzte Eingreifen der HPG und YJA-Star wurde der IS gestoppt.