Hintergrund

Alle Meldungen

  • Konferenz in Hamburg: Genozide und Wege zur Aussöhnung 

    Unter dem Titel „Der Nahe Osten: Genozide und Perspektiven für eine Aussöhnung“ veranstaltete das Netzwerk Kurd-Akad eine Konferenz in Hamburg, mit der Wege für eine Aufarbeitung und Demokratisierung gesucht wurden.
  • Besuch bei der selbstverwalteten „ZigZag-Küche“ in Brüssel 

    ANF hat in Brüssel die selbstverwaltete ZigZag-Küche, die für Geflüchtete kocht, die auf der Straße leben, besucht. Es ist eine von vielen Initiativen, die gegen diese unmenschliche Ignoranz vorgehen und das Wort Solidarität mit Leben füllen.
  • Besê Hozat: Dschihadisten werden vorgezogen 

    Die globalen Mächte ziehen einen dschihadistischen Staat in Nordsyrien einem demokratischen Autonomiesystem vor. Besê Hozat (KCK) erläutert die Hintergründe und betont die Bedeutung einer kurdisch-arabischen Allianz im Mittleren Osten.
  • Besê Hozat: Der Staat als Vergewaltiger 

    Vergewaltigungen von Frauen und Kindern sind in Kurdistan und der Türkei alltäglich. „Die Gesellschaft soll daran gewöhnt werden, dass es keine ethischen Werte mehr gibt. Eine Gesellschaft ohne Ethik kann nach Belieben benutzt werden“, sagt Besê Hozat.
  • Aydeniz: AKP steht für Blut, Leid und Tränen 

    Die DBP-Vorsitzende Saliha Aydeniz erklärt in einer Analyse des Machtregimes in der Türkei: „Wir müssen uns für die Demokratisierung des Landes von dieser Regierung befreien, denn die AKP vertieft den Krieg immer weiter.“
  • Und Merkel lächelt ihn an... 

    Erdoğan will Unterstützung für seine ethnische Säuberung in Rojava. Er kündigt ganz offiziell an, mit diesem Geld einen dschihadistischen Vasallenstaat in Nordsyrien gründen zu wollen. Und Merkel lächelt ihn an.
  • Bayık: NATO als Institution der kapitalistischen Moderne 

    Im Osmanischen Reich wurden irreguläre Reiterstaffeln dem Heer vorangeschickt, Erdoğan organisiert dafür dschihadistische Milizen. Cemil Bayık (KCK) analysiert im TV-Interview die Situation um Libyen und im Mittleren Osten.
  • Şengal: Kollaboration der PDK mit der Türkei 

    Vor wenigen Tagen wurden vier ezidische Kämpfer der YBŞ bei einem türkischen Luftangriff auf die Şengal-Region getötet. Die türkischen Angriffe dort sind auch Resultat der Kollaboration der südkurdischen PDK mit dem türkischen AKP-Regime.
  • Irakische Truppenabzugsforderung gilt auch der Türkei 

    Das irakische Parlament hat vor wenigen Tagen beschlossen, alle ausländischen Truppen müssten das Land verlassen. Die Türkei behauptet nun, dies gelte nicht für sie.
  • Wie weit wird der Konflikt zwischen USA und Iran gehen? 

    Die Welt hielt angesichts des Konflikts zwischen dem Iran und den USA den Atem an und wartete, wie weit die Eskalation reichen würde. Wurden die Widersprüche überwunden und die Probleme gelöst? Nein. Haben die Völker der Region irgendetwas daraus gewonnen
  • PKK keine Terrororganisation, sondern Kriegspartei 

    Der Generalstaatsanwalt beim Kassationshof in Brüssel hat heute die Entscheidung des Revisionsgerichts vom März 2019 bestätigt, dass die PKK keine „terroristische Organisation”, sondern eine Partei in einem bewaffneten Konflikt ist.
  • Wie mit einem Tropfen ein ganzes Glas gefüllt werden kann 

    Das Geflüchtetencamp Mexmûr ist weiterhin einem Embargo der südkurdischen Autonomiebehörde ausgesetzt. Umso wichtiger ist die Solidarität mit den Campbewohner*innen und insbesondere mit den Kindern von Mexmûr.
  • PKK: Von den Morden in Paris zum Krieg im Mittleren Osten 

    Zum Jahrestag der Morde von Paris zieht die PKK eine Parallele zu den aktuellen politischen Entwicklungen im Mittleren Osten und ruft dazu auf, sich auf die Zerschlagung des AKP/MHP-Faschismus zu konzentrieren.
  • Faschismus als Strategie 

    Die deutschen Verantwortungsträger in Staat, Regierung oder Medien sind nur solange in der Lage, den Faschismus in der Türkei am Leben zu halten, wie wir unsere eigene Kraft nicht erkennen.
  • Guerilla: Was Sara, Rojbîn und Ronahî für uns bedeuten 

    Guerillakämpfer*innen erzählen, was die in Paris ermordeten Revolutionärinnen Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez für sie bedeuten.
  • Festhalten am „dritten Weg” 

    In einem Jahresrückblick für den Kurdistan-Report beleuchtet Rêdar Han ein beachtliches, intensives Jahr des kurdischen Widerstands und gibt eine Vorschau auf die kommenden zwölf Monate.
  • Das Nationalstaatsmodell passt nicht zum Mittleren Osten 

    Der Mittlere Osten als Krisenzentrum kann mit dem Modell des Demokratischen Konföderalismus zum Zentrum der Lösung werden, erklärt Cemal Şerik als Mitglied des PKK-Zentralkomitees. Im ANF-Interview erläutert er den Hintergrund des Modells.
  • Von den freien Bergen Kurdistans bis in den Südosten Mexikos 

    Im Dezember 2018 beschrieb der in den Bergen Kurdistans gefallene Guerillakämpfer Michael Panser die Lebendigkeit der Revolution und grüßte die Widerständigen der EZLN zum Jahrestag ihres Aufstands der Würde am Neujahrstag.
  • Salafisten aus Idlib werden nach Libyen verlegt 

    Die Türkei setzt salafistische Truppen nicht nur in Nordsyrien und Idlib ein, sondern hat laut Meldungen bereits jetzt 500 Dschihadisten von Idlib nach Libyen verlegt.
  • Cemil Bayik: Es geht nicht um einen Staat, es geht um Freiheit 

    Früher hat niemand das kurdische Volk verteidigt. Niemand kannte die Kurden, niemand hat ihren Kampf gesehen, es gab keine Unterstützung. Durch ihren Widerstand sind sie jetzt weltweit präsent. Sie sind zu einer Hoffnung geworden.
  • Cemil Bayik: Die Menschheit befindet sich auf der Suche 

    „Im System der kapitalistischen Moderne geht es nur um Macht. In diesem Chaos müssen die sozialistischen Bewegungen eine Alternative anbieten. Die Menschheit befindet sich im Moment auf der Suche“, so der KCK-Vorsitzende Cemil Bayik im TV-Interview.
  • Das neoosmanische Spiel der Türkei und die Flüchtlingsfrage 

    Während in Idlib 120.000 Menschen an der Grenze warten, will die Türkei nun Soldaten nach Libyen schicken, wo die Flucht aus den Ländern des afrikanischen Kontinents nach Europa zusammenläuft.
  • Ein Krieg gegen die NATO 

    Wie fühlt es sich an, Mitglied einer Gesellschaft zu sein, deren Ressourcen und Würde von wechselnden Regierungen und der Staatsbürokratie für die menschenverachtende, zerstörerische NATO-Politik geopfert werden?
  • „Wenn eine Sprache stirbt, stirbt auch eine Kultur“ 

    Der autoritären Assimilationspolitik des türkischen Staates ist es gelungen, in einigen kurdischen Siedlungsgebieten die kurdische Sprache zurückzudrängen. Schon seit Republiksgründung verfolgt die Türkei konsequent das Ziel, alles Kurdische auszurotten.
  • JITEM-Prozesse: Türkei verfestigt Kultur der Straflosigkeit  

    Die Praxis der Straflosigkeit für staatliche Morde an Kurden hat mittlerweile Tradition. Das als JITEM-Prozess von Ankara bekannte Verfahren um das „Verschwindenlassen“ von 18 kurdischen Geschäftsmännern endete jüngst mit Freisprüchen.