Hintergrund

Alle Meldungen

  • Die Angst der AKP-Regierung vor Strafverfolgung 

    Der Autor und Theologe Ihsan Eliaçık sagt, die AKP versuche nationalistisch und religiös zu polarisieren, um sich selbst um jeden Preis an der Macht zu halten.
  • „Ideen und Botschaften brauchen Zeit, um sich zu verbreiten” 

    „Es hat den Anschein, als ob der Brief das Schicksal der oft von Frau Merkel praktizierten Politik des Ignorierens ereilen wird”, erklären die Angehörigen der gefallenen Internationalisten auf die Frage nach der Reaktion auf ihren offenen Brief.
  • Spuren von Sakine Cansız in Rojava 

    Sakine Cansız hat in ihrem Leben unauslöschliche Spuren hinterlassen, so auch in Rojava. Heute folgen Zehntausende Frauen diesen Spuren. Ein Ehepaar aus Dêrik erzählt von einer Begegnung im Jahr 1992.
  • Die Anatomie der Morde von Paris – Teil 3 

    Die Kurdinnen und Kurden fordern auch Anfang 2021 weiter Gerechtigkeit ein. Noch sind nicht alle Puzzleteile der Morde von Paris zusammengefügt. Die neu aufgerollten Ermittlungen in Frankreich konzentrieren sich auf türkische Netzwerke in Europa.
  • Die Anatomie der Morde von Paris – Teil 2 

    Die Telefone von Sara, Rojbîn und Ronahî klingelten den ganzen Tag. Der Festnetzanschluss im Informationsbüro wurde angerufen. Es wurden Nachrichten geschickt. Als ANF die erste Meldung brachte, war es 2.30 Uhr nachts. Es kam zu einem kollektiven Schock.
  • WUS: Erdoğan zerschlägt die Autonomie der Universität 

    Seit Anfang der Woche protestieren Studierende in Istanbul gegen die Ernennung eines AKP-Politikers zum Rektor der Boğaziçi-Universität. Der World University Service (WUS) warnt vor der Zerschlagung der Autonomie von Universitäten in der Türkei.
  • Die Anatomie der Morde von Paris – Teil 1 

    Die Morde an Sakine Cansiz, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez vor acht Jahren in Paris sind immer noch ungesühnt. 2019 ist in Frankreich ein neues Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, das sich gegen ein türkisches Netzwerk in Europa richtet.
  • Ok: NGO-Gesetz legalisiert den Ausnahmezustand 

    Das zur Jahreswende im türkischen Parlament verabschiedete Gesetz zur Regulierung zivilgesellschaftlicher Organisationen sorgt weiterhin für Proteste. Rechtsanwalt Veysel Ok bezeichnet die Initiative der Regierung als Legalisierung des Ausnahmezustands.
  • Türkei: Isolationsregime umfasst das ganze Land  

    Die auf Imrali jenseits der Grenzen des geltenden Rechts angewandten „Öcalan-Gesetze“ und die Isolation haben schon längst unmittelbare Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft – ob draußen oder hinter Gefängnismauern. Das wurde 2020 besonders deutlich.
  • Nordostsyrien 2020: Ideologische Angriffe und Widerstand 

    2020 war ein Jahr, in dem vor allem die ideologischen Angriffe auf die Revolution von Nord- und Ostsyrien zugenommen haben. Auch auf militärischer und politischer Ebene wird die selbstverwaltete Region bedroht.
  • Bawer Dersim: Wir treten für einen innerkurdischen Dialog ein 

    Der Guerillakommandant Bawer Dersim macht auf das kurdische Standbein im türkischen Vernichtungsfeldzug aufmerksam und warnt vor falschen Berechnungen: „Niemand sollte davon ausgehen, dass die PKK zur Kapitulation gezwungen werden kann.“
  • Türkei benutzt die PDK 

    James Jeffrey, zurückgetretener Syrien-Beauftragter der USA, mag die Kurden nicht. Er brachte Präsident Erdoğan und die Barzanî-Familie zusammen und überredete sie, einen gemeinsamen Krieg gegen die PKK zu führen.
  • Der Karabach-Krieg und das Ende der Illusionen  

    Die Armenier gehen einer ungewissen Zukunft entgegen: Nach den hohen Verlusten im 44-Tage-Krieg sind sie militärisch geschwächt. Die Abhängigkeit von Russland wird immer mehr die Form eines Protektorats annehmen, außenpolitische Optionen bleiben begrenzt.
  • Pogrom von Maraş seit 42 Jahren straflos 

    Im Dezember 1978 fand in Maraş ein pogromartiges Massaker rechtsradikaler Islamisten und Paramilitärs an Aleviten statt. Offiziell starben 111, nach inoffiziellen Zahlen sogar bis zu 1.000 Menschen. Die Mörder wurden nie zur Rechenschaft gezogen.
  • Sozdar Avesta: Wer will was in Şengal? 

    Sozdar Avesta (KCK) beleuchtet im ANF-Interview die verschiedenen Positionen zu Şengal. Das ohne Einwilligung der ezidischen Bevölkerung vorgesehene Konzept entspricht in den Grundzügen dem Plan für ganz Kurdistan.
  • Staatlich geförderte Vergewaltigungskultur als Kriegsinstrument 

    Vergewaltigungen sind in Kurdistan mehr als Sexualverbrechen. Sie sind ein Kriegsinstrument, welches die absolute Dominanz der türkischen Armee über die kurdische Bevölkerung symbolisieren soll.
  • Eziden und Armenier: Vereint im Widerstand 

    Im Krieg in Arzach haben auch Eziden aus Armenien gekämpft, die Nachkommen der Überlebenden von 1915 sind. Wie tief das Schicksal beider Völker miteinander verbunden ist, zeigen die Eindrücke von Demir Sönmez von der Beerdigung eines ezidischen Soldaten.
  • Eine autonome Einschätzung zur Fortführung des Kampfes im „Danni“ 

    Es braucht eine Diskussion über Taktik und Zusammenbringen der verschiedenen Kämpfe. Der Wald geht alle an. Die breite, diverse Klimabewegung, Anarchisten, Kommunisten und Autonome, Waldbewohner und Besetzer, genauso wie unsere Eltern und Großeltern.
  • Das Massaker von Cizîr ist nicht vorbei 

    Bei den Ausgangssperren in der nordkurdischen Stadt Cizîr im Jahr 2015 und 2016 sind mindestens 288 Personen gestorben. Die Leichen von 14 Personen sind noch immer verschwunden.
  • Proteste in Südkurdistan nur für Gehälter? 

    In Südkurdistan verändert sich die gesellschaftliche Dynamik. Die Antiregierungsproteste, die sich an den fehlenden Gehältern für Lehrkräfte entzündet haben, werden zunehmend von der jungen Generation getragen.
  • Kalkan: Der Faschismus ist umzingelt 

    Duran Kalkan (PKK) hat in einem TV-Interview die innere Zersplitterung des Regimes in der Türkei dargelegt und betont: „Der AKP/MHP-Faschismus wird dieses Jahr zerschlagen werden.“
  • AZADÎ: „Sie haben das Recht zu schweigen“ 

    Im Zusammenhang mit dem „Langen Marsch“ der kurdischen Jugendbewegung von Hannover nach Hamburg laufen mehrere Ermittlungsverfahren. ANF hat den Rechtshilfefonds AZADÎ gefragt, wie sich in einem solchen Fall verhalten werden kann.
  • Erbaş: Kanäle für Lösung der kurdischen Frage entsperren 

    „Wenn es tatsächlich um Reformen in der Türkei gehen würde, wäre der erste Schritt, die Kanäle für eine Lösung der kurdischen Frage zu entsperren. Das bedeutet, das Folter- und Isolationsregime auf Imrali abzuschaffen“, fordert Öcalan-Anwalt Doğan Erbaş.
  • Abdi: 2021 sind politische Lösungsansätze in Syrien möglich 

    Mazlum Abdi sieht für 2021 die Entstehung von Ansätzen einer teilweisen politischen Lösung in Syrien voraus. Das sagte der QSD-Kommandant bei Ronahî TV und warnte gleichzeitig vor einer möglichen weiteren Invasion der Türkei in Nordsyrien.
  • Analyse: Kriegsvorbereitungen an allen Fronten 

    Die Appeasement-Politik des Westens gegenüber Ankara hat den Weg frei gemacht, den türkischen Imperialismus zu einem starken regionalen Machtfaktor werden zu lassen, so RiseUp4Rojava in einer Bewertung der politisch-militärischen Lage in Kurdistan.