Hintergrund

Alle Meldungen

  • Azzellini: Isolation auf Imrali zielt auf Schweigen der Gesellschaft ab 

    Die Türkei fürchte sich vor der Dynamik, die eine Freilassung Abdullah Öcalans und die Möglichkeit einer politischen Lösung entfachen würde. Mit ihm im Gefängnis soll die gesamte kurdische Bewegung zusammenbrechen, sagt der Soziologe Dario Azzellini.
  • Die Söldner des türkischen Staates in Libyen 

    Der türkische Staat hat innerhalb eines Jahres etwa 18.000 Söldner nach Libyen geschickt. Laut ANF vorliegenden Informationen handelt es sich bei mindestens 12.835 von ihnen um Dschihadisten, die über Efrîn und Azaz nach Libyen transferiert wurden.
  • Bayik: Wir verteidigen den demokratischen Sozialismus - 2 

    „Unsere Bewegung hat große Umwälzungen in Bezug auf Mentalität und Bewusstsein durchgemacht. Wir verteidigen radikale Demokratie, nicht kontrollierte Demokratie”, erklärt Cemil Bayik im zweiten Teil des Interviews mit Responsible Statecraft.
  • Bayik: Wir verteidigen den demokratischen Sozialismus - 1 

    Der KCK-Vorsitzende Cemil Bayik hat auf kritische Fragen von Responsible Statecraft zum Verhältnis zwischen der PKK und Rojava, dem vermeintlichen Zentralismus in der kurdischen Bewegung und der technologischen Unterlegenheit der Guerilla geantwortet.
  • Am 8. Mai den Kampf um Befreiung verteidigen! 

    Zum Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus findet in Berlin eine Demonstration gegen das Polizeiproblem in Deutschland statt. Zusammen mit der Kampagne NIKA ruft die Freie kurdische Gemeinde e.V. in einer wegweisenden Erklärung zur Teilnahme auf.
  • Ferda Çetin: Guter Kurde, böser Kurde 

    Ferda Çetin beleuchtet im ANF-Interview die Zusammenhänge zwischen der zunehmenden Kriminalisierung der kurdischen Bewegung in Europa mit den Entwicklungen in Kurdistan.
  • 14. April – Gedenktag für die Opfer des Anfal-Genozids 

    Unter dem Namen „Anfal-Operation” hat das irakische Baath-Regime zwischen 1986 und 1989 bis zu 182.000 Kurden und Angehörige christlicher Minderheiten getötet. Seit 2004 ist der 14. April Tag des Gedenkens an die Opfer des Genozids.
  • Sabri Ok: Europa agiert heuchlerisch und opportunistisch 

    Während die zweitgrößte Oppositionspartei in der Türkei verboten werden soll und Tausende Menschen in Haft sind, fordert die Bundesregierung eine Distanzierung der HDP von der PKK. Sabri Ok (KCK) findet das heuchlerisch und opportunistisch.
  • Heval Xebat: Wenn ich nochmal geboren werde 

    Der am Dienstag in Uelzen verstorbene Ali Yavru, bekannt als Heval Xebat, hat sein ganzes Leben dem kurdischen Befreiungskampf gewidmet. Er wurde politisch verfolgt und war jahrelang im Gefängnis. Bereut hat er seinen Lebensweg nicht.
  • Sammelabschiebung nach Sri Lanka stellt Linke vor Aufgaben 

    Tagelang haben tamilische Verbände gemeinsam mit Initiativen versucht, die kurzfristige Sammelabschiebung nach Sri Lanka zu verhindern. Die Kraft des öffentlichen Protestes war dafür nicht stark genug. Dies stellt linke Aktivist*innen vor Aufgaben.
  • Penteker: PKK-Verbot verhindert sachliche Auseinandersetzung 

    Das PKK-Verbot in Deutschland behindert eine sachliche Auseinandersetzung mit den berechtigten Forderungen der Kurdinnen und Kurden nach Anerkennung, erklärt die Ärztin Dr. Gisela Penteker als Türkei-Beauftragte des IPPNW.
  • Mit Halil auf dem Gipfel des Cilo 

    Der Filmemacher, Journalist und Revolutionär Halil Uysal ist am 1. April 2008 im Kampf gegen die türkische Armee in Besta ums Leben gekommen. Zehn Jahre vorher hat er den Cilo im Zagros-Gebirge bestiegen und einen Eintrag im Gästebuch hinterlassen.
  • Sorge vor einem weiteren Massaker in Şengal 

    Heute läuft die Frist der irakischen Regierung zur Auflösung der ezidischen Sicherheitskräfte in Şengal ab. Kurdische Organisationen warnen vor einer Eskalation und unterstützen das Recht der ezidischen Gemeinschaft auf Selbstbestimmung.
  • „Der Kapitalismus ist immer noch der gleiche wie damals“ 

    Am 30. März 1972 wurden zehn Mitglieder von THKO und THKP-C in Kızıldere in der Türkei ermordet. THKO-Gründungsmitglied Mustafa Yalçıner erzählt, was sich seitdem geändert hat und was gleich geblieben ist.
  • Karayilan: Gibt es im 21. Jahrhundert Raum für die Kurden? 

    Der türkische Staat will die Grenzen des Osmanischen Reiches wiederherstellen. Murat Karayilan (PKK) geht der Frage nach, ob im politischen System des 21. Jahrhunderts Raum für die Kurden sein wird.
  • Das türkische Todeskommando in Europa und seine Verbindungen 

    Ein türkisches Todeskommando ist in Belgien bei Anschlagsvorbereitungen auf die kurdischen Politiker Remzi Kartal und Zübeyir Aydar aufgeflogen. Jetzt sind Fotos der Beteiligten aus dem Palast in Ankara und der türkischen Botschaft in Paris aufgetaucht.
  • Türkische Besatzung in Syrien: Ein Dauerzustand? 

    Wenn die Welt schweigt und die Völker Syriens nicht dagegen kämpfen, wird die türkische Besatzung zum Dauerzustand. Davor warnt Bedran Çiya Kurd als Vertreter der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien.
  • Newroz 2021: Internationaler Startschuss für die Agenda der Völker 

    Millionen von Menschen haben in diesem Jahr eindeutig gezeigt, dass weder eine Pandemie noch Soldaten oder Polizisten sie vom Kampf für ein freies und demokratisches Leben abhalten können.
  • In Erinnerung an Andok Cotkar 

    Anlässlich der Woche der Gefallenen erinnert das Rojava-Solidaritätskomitee Flensburg an Konstantin Gedig. Der Kieler mit dem Nom de Guerre Andok Cotkar starb am 16. Oktober 2019 bei einem türkischen Luftangriff auf Serêkaniyê.
  • „Die Krise in Şengal kann nicht militärisch gelöst werden"  

    Die irakische Regierung will die Krise in Şengal nicht über einen Dialog lösen. Die kurdische und die internationale Öffentlichkeit müssen dringend intervenieren, erklärt Faris Herbo, Verantwortlicher für auswärtige Angelegenheiten in Şengal.
  • Hintergrundinformationen zum Verbotsverfahren gegen die HDP 

    Die HDP informiert über den Hintergrund des Verbotsverfahrens gegen die Partei und fordert die internationale Gemeinschaft auf, eine prinzipielle Haltung einzunehmen und „gegen diese erbärmlichen politischen Schritte der AKP-Regierung“ vorzugehen.
  • 16. März 1988 – Giftgas auf Helebce 

    Vor 33 Jahren wurden in der kurdischen Stadt Helebce etwa 5.000 Menschenleben bei einem Giftgasangriff der irakischen Armee ausgelöscht – die Welt schwieg. Die Auswirkungen des Genozids reichen bis in die Gegenwart.
  • Die Neubestimmung demokratischer Politik 

    Zentral für den Politikbegriff von Öcalan ist seine Abgrenzung von Staat und Macht: Staat bedeutet Regeln, Politik dagegen Kreativität. Der Staat regiert das Bestehende, Politik dagegen regiert, indem sie erschafft. Staat ist Handwerk, Politik ist Kunst.
  • Kati Piri: Die EU muss klare Konsequenzen ziehen 

    Das mächtigste Mittel der EU gegen die Türkei sind die wirtschaftlichen Beziehungen. Die niederländische Europaabgeordnete Kati Piri geht jedoch davon aus, dass keine externe Kraft der Türkei Demokratie bringen kann.
  • Koordinator von MIT-Aktivitäten in Europa verlässt Paris 

    Nach vier Jahren in Frankreich ist die Amtszeit des türkischen Botschafters Ismail Hakki Musa beendet. Seine Rückkehr in die Türkei fällt in eine Zeit, zu der sich Ermittlungen gegen ihn wegen Attentatsplänen gegen kurdische Exil-Politiker vertiefen.