Frauen

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  • Cenî: Politischer Genozid in der Türkei 

    Zu der Verhaftung von Aktivistinnen in der Türkei erklärt das Frauenbüro Cenî: „Die antikurdische und frauenfeindliche Politik des türkischen Staates ist der klägliche letzte Schrei einer untergehenden männerdominierten und faschistischen Regierung."
  • TJK-E ruft zur Solidarität auf 

    Die TJK-E verurteilt die Repression gegen die kurdische Frauenbewegung in der Türkei und fordert Solidarität ein.
  • Frauenorganisationen: Wir weichen niemals zurück! 

    Zahlreiche Frauenorganisationen solidarisieren mit den in Amed festgenommenen Aktivistinnen und erklären: „Der Kampf der festgenommenen Frauen ist auch unser Kampf. Wir werden uns nicht beugen und wir werden niemals gehorchen.“
  • „Femizidrate in der Türkei gleicht einer Kriegsbilanz“ 

    Mit einer lila Menschenkette und Bildern von ermordeten Frauen an Bäumen hat die Initiative „Befreiung der Frauen“ in Istanbul auf den massiven Anstieg patriarchaler Gewalt hingewiesen und die Regierung aufgefordert, die Istanbul-Konvention umzusetzen.
  • Rosa-Aktivistin Fatma Gültekin aus Untersuchungshaft entlassen 

    Die im Mai in Amed im Zuge des Ermittlungsverfahrens gegen den Frauenverein Rosa verhaftete Aktivistin Fatma Gültekin ist aus dem Gefängnis entlassen worden. Das Verfahren gegen sie, in dem ihr bis zu 15 Jahre Freiheitsstrafe drohen, ist weiter anhängig.
  • Pervin Buldan: Hände weg von den Frauen! 

    In Istanbul hat die Abschlusskundgebung der HDP-Kampagne „Frauenkampf ist überall“ stattgefunden. Die HDP-Vorsitzende Pervin Buldan verurteilte die frauenfeindliche Politik der türkischen Regierung und rief zum gemeinsamen Kampf auf.
  • Türkei: Fünf Femizide an einem Tag 

    In der Türkei sind am Sonntag vier Frauen und ein sechsjähriges Mädchen ermordet worden.
  • „Wir kämpfen weiter für Frauenrechte“ 

    Ruken Ergüneş vom Frauenverein Rosa und Beser Çelik, Sprecherin des HDP-Frauenrats in Istanbul, erklären, dass sie sich von der Repression in der Türkei nicht einschüchtern lassen und weiter für Frauenrechte kämpfen werden.
  • Besuch bei der Frauenstiftung WJAS und Avahî-Baustelle 

    Evîn Azad hat die Frauenstiftung WJAS und die Baustelle eines Gesundheitszentrums in Qamişlo besucht und schildert ihre Eindrücke.
  • „Gebt es auf, erkämpfte Frauenrechte zu bedrohen!“ 

    In Istanbul und etlichen weiteren Städten in der Türkei haben Frauen gegen die Rücknahme von Frauenrechten protestiert. Die gesamte Zivilgesellschaft soll auf AKP-Linie gebracht werden, die Rechte von Frauen werden massiv angegriffen.
  • Kurdische Mutter muss mit Kind ins Gefängnis 

    Aynur Kuaç aus Şirnex muss wegen sogenannten Terrorvorwürfen ins Gefängnis – mit ihrem zehn Monate alten Baby. Der jungen Mutter und weiteren Betroffenen wird die Teilnahme an Veranstaltungen im Jahr 2015 vorgeworfen.
  • Internationalistische „Rise Up 4 The Revolution”-Demo in Berlin 

    Unter dem Motto „Feuer im Herzen - Unser ganzes Leben ist ein Kampf” ruft Women Defend Rojava zur Teilnahme an einer internationalistischen Antifa-Demonstration in Solidarität mit revolutionären Bewegungen weltweit am 19. Juli in Berlin auf.
  • Landwirtschaftskooperative in Tirbespiyê 

    Vor fünf Jahren haben vier Frauen eine landwirtschaftliche Kooperative in Tirbespiyê gegründet. Heute arbeiten dort vierzig Frauen, die Kooperative deckt einen großen Teil des Bedarfs an Gemüse in der nordsyrischen Region.
  • Gefangenes Baby bekommt einen Namen: Hoffnung 

    Der IHD fordert die Freilassung von Eylem Oyunlu und Makbule Özbek aus dem Frauengefängnis in Amed. Die Friedensaktivistin Özbek ist 72 Jahre alt, Oyunlu wurde kurz nach der Geburt ihrer heute dreiwöchigen Tochter Omedya verhaftet.
  • Duisburger Frauenrat protestiert gegen Gewalt 

    Der Duisburger Frauenrat „Asya Yüksel“ hat mit einer Kundgebung ein Ende der Gewalt gegen Frauen und den „Abzug der Besatzer aus Kurdistan“ gefordert.
  • Mahnwache vor UN-Vertretung in Bonn 

    Mitglieder der Frauenkommission des KNK halten vor der UN-Vertretung in Bonn eine dreitägige Mahnwache ab, um gegen die türkischen Besatzungsangriffe auf Kurdistan und die gezielte Tötung von Frauen zu protestieren.
  • TEKO-JIN erklärt ihre Gründung 

    Auf einem Treffen von jungen Frauen ist die Gründung der TEKO-JIN (Bewegung der jungen kämpferischen Frauen) bekanntgegeben worden.
  • Gefolterte TJA-Aktivistin Rojbin Çetin in Mêrdîn verhaftet 

    Die in Polizeigewahrsam gefolterte TJA-Aktivistin und frühere Bürgermeisterin Rojbin Çetin ist in Mêrdîn verhaftet worden. Ihr wird „Mitgliedschaft in einer Terrororganisation” vorgeworfen.
  • Frauenorganisation fordert Ahndung des Mordes an Hevrîn Xelef 

    Das syrische Institut für Frauenrechte fordert die Ahndung des Mordes an der kurdischen Politikerin Hevrîn Xelef durch internationale Gremien und ruft zur Unterstützung einer Petition auf, um den UN-Sicherheitsrat unter Druck zu setzen.
  • „Unsere Existenz macht ihnen Angst“ 

    Canfeda Tolhildan kämpft in Heftanîn gegen die türkische Invasion. „Jede Nacht beschießen Cobra-Hubschrauber das ganze Gebiet. Die Soldaten haben jeden Moment Angst, dass die Guerilla kommt und eine Aktion durchführt“, berichtet sie.
  • Cûdî: Der eigentliche Erfolg liegt bei der Guerilla 

    Bêrîtan Cûdî von der PAJK erklärt zur türkischen Invasionsarmee in Südkurdistan: „Dass sie nach so heftigen Bombardierungen nur ein paar Gipfel einnehmen konnten, kann nicht als Erfolg bezeichnet werden. Der eigentliche Erfolg liegt bei der Guerilla.“
  • Internationalistinnen protestieren gegen türkisches Massaker 

    Internationalistinnen in Rojava haben in Helîncê gegen die türkischen Massaker an der Zivilbevölkerung protestiert. In dem Dorf bei Kobanê sind vor zwei Wochen drei Frauen bei einem gezielten Drohnenangriff getötet worden.
  • „Der Guerillawiderstand wird siegreich sein“ 

    Seit dem 16. Juni versucht die türkische Armee, die südkurdische Region Heftanîn einzunehmen. Die Guerilla hält mit der „Widerstandsoffensive Cenga Heftanîn” dagegen. YJA-Star-Kämpferinnen warnen die türkische Armee, Heftanîn werde ihr Grab werden.
  • Mindestens 27 Frauen im Juni in der Türkei ermordet 

    Nach Angaben der Frauenrechtsorganisation KCDP sind im Juni mindestens 27 Frauen in der Türkei von Männern ermordet worden. Das Bündnis verzeichnet zudem einen Anstieg von bekannt gewordenen Fällen von Kindesmissbrauch und Gewalt an Frauen.
  • Gefolterte Aktivistin weiter in Polizeigewahrsam 

    Die vor acht Tagen bei ihrer Festnahme in Amed gefolterte TJA-Aktivistin Sevil Rojbin Çetin befindet sich weiterhin in Polizeigewahrsam. Die Frist ist erneut um vier Tage verlängert worden.