Frauen

Alle Meldungen

  • Rosa-Aktivistinnen zu langjähriger Haft verurteilt 

    Im Prozess gegen Mitglieder des Frauenvereins Rosa in Amed sind Gülistan Nazlıer und Sevim Coşkun wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden.
  • Schweiz: Proteste für Leyla Güven 

    In mehreren Schweizer Städten haben Kundgebungen und Demonstrationen gegen die Verurteilung der Ko-Vorsitzenden des Demokratischen Gesellschaftskongresses, Leyla Güven, zu einer Haftstrafe von mehr als 22 Jahren stattgefunden.
  • Wan: Frauen durch Nacktdurchsuchungen traumatisiert 

    In Wan wurden Frauen wiederholt nach Festnahmen bei Protesten Nacktdurchsuchungen vor Kameras der Antiterrorpolizei unterzogen. Während die AKP ein solches Vorgehen dementiert, sprechen nun betroffene Frauen.
  • Frauenproteste gegen Verhaftung von Leyla Güven 

    In Köln, Frankfurt, Brüssel und Stockholm ist gegen die Haftstrafe der kurdischen Politikerin Leyla Güven protestiert worden. Die internationale Öffentlichkeit wurde aufgerufen, angesichts dieser „Behandlung nach Feindstrafrecht“ nicht zu schweigen.
  • Frauen aus Ain Issa: Wir gehen hier nicht weg 

    Trotz ständiger Attacken der türkischen Armee und ihrer SNA-Söldner sind viele Menschen entschlossen, in Ain Issa zu bleiben. Frauen aus Ain Issa erklären, sie werden nicht weggehen und Widerstand gegen die Invasion leisten.
  • Gülistan Doku: Frauenplattform Dersim ruft zu Massenprotest auf 

    Am 5. Januar jährt sich der Tag des Verschwindens der kurdischen Studentin Gülistan Doku aus Dersim zum ersten Mal. Die örtliche Frauenplattform ruft aus diesem Anlass zu einem Massenprotest gegen staatlich geförderte, patriarchale Gewalt auf.
  • „100 Gründe“-Kampagne in Berlin 

    In Berlin fanden am Wochenende zwei Aktionen im Rahmen der Kampagne „100 Gründe, um den Diktator zu verurteilen“ statt. Mit einer feministischen Solidaritätsaktion ist auch auf die legitime Selbstverteidigung Şengals aufmerksam gemacht worden.
  • Zellenrazzia und Zwangsverlegung in Wan 

    Im Typ-T-Gefängnis von Wan ist der Frauentrakt gestürmt worden. Zwei aus politischen Gründen inhaftierte Frauen wurden in andere Haftanstalten zwangsverlegt.
  • Frauen in Mexmûr im Hungerstreik gegen die Isolation 

    Im südkurdischen Flüchtlingscamp Mexmûr sind Frauen in einen Solidaritätshungerstreik gegen die Isolation Abdullah Öcalans und den türkischen Vernichtungsfeldzug gegen die kurdische Befreiungsbewegung getreten.
  • Gedenken an Mutter Taybet in Silopiya 

    Vor fünf Jahren wurde die 57-jährige Taybet Inan während der Militärbelagerung in Silopiya von türkischen Sicherheitskräften erschossen. Ihr Leichnam lag sieben Tage lang auf offener Straße und durfte nicht geborgen werden.
  • KJK: Hungerstreik als Aufstand der Würde 

    Die politischen Gefangenen in der Türkei sollen zur Kapitulation, zum Verrat und zur Aufgabe ihrer Persönlichkeit gezwungen werden. Die KJK bezeichnet den Hungerstreik in den Gefängnissen als einen Aufstand der Würde und ruft zur Solidarität auf.
  • „100 Gründe“-Kampagne in Köln und Stuttgart 

    Die kurdische Frauenbewegung legt 100 Gründe vor, warum der türkische Diktator Erdogan vor Gericht gestellt werden muss. In Köln und Stuttgart haben Aktivistinnen für die Kampagne geworben.
  • Hamburg: Solidarität mit Meyrem 

    In Hamburg hat ein internationales Frauenbündnis gegen Feminizid protestiert und sich mit Meyrem S. solidarisiert. Die Kurdin ist zusammen mit ihren beiden Kindern von ihrem Exmann schwer verletzt worden.
  • Femizidprozess in Hamburg: „Es ist schwer zu ertragen“ 

    Im Prozess gegen Erdogan K. wegen versuchten Mordes an seiner Exfrau und seinen Kindern hat das Opfer den Tathergang geschildert. Die Hamburger Linksfraktionsvorsitzende Cansu Özdemir hat die Verhandlung beobachtet.
  • Studentin wegen Efrîn-Protest im Gefängnis 

    2018 sind zwei Studentinnen einer Istanbuler Elite-Universität wegen Terrorvorwürfen angeklagt worden – weil sie gegen eine islamistische Gruppe protestierten, die „zu Ehren“ der Efrîn-Invasion Lokum verteilte. Eine Betroffene muss nun ein Jahr in Haft.
  • Ko-Bürgermeisterin Nazlıer zu neun Jahren Haft verurteilt 

    Die vom türkischen Innenministerium abgesetzte Ko-Bürgermeisterin von Karaz, Rojda Nazlıer, ist zu neun Jahren Haft verurteilt worden.
  • Gedenken an Sarya Özgür in Kobanê 

    In Rojava ist der MLKP-Kämpferin Sarya Özgür gedacht worden, die 2014 im Kampf gegen den selbsternannten IS bei der Verteidigung von Kobanê gefallen ist. Die Gedenkveranstaltung fand in der 48. Straße statt, wo die 1986 in Dersim geborene Kurdin starb.
  • „100 Gründe“-Kampagne in Melbourne 

    In Melbourne sind für die von der kurdischen Frauenbewegung initiierte Kampagne „100 Gründe“ Unterschriften gesammelt worden, um Erdogan für seine Verbrechen anzuklagen und Feminizide zu stoppen.
  • Frauengefängnis Diyarbakir: Kameraüberwachung 24/7 

    Elf politische Gefangene im Frauengefängnis Diyarbakir beschreiben in einem Brief an die Menschenrechtsanwältin Eren Keskin ihre Haftbedingungen. Die Pandemie wird zum Anlass für eine entwürdigende Behandlung genommen.
  • „Der Diktator muss vor Gericht“ 

    In Belgien, Großbritannien, Deutschland, der Schweiz, Schweden und Dänemark haben Aktivitäten im Rahmen der Kampagne „100 Gründe“ stattgefunden. Die kurdische Frauenbewegung will „Diktator Erdogan“ vor Gericht bringen.
  • Bis zu 15 Jahre Haft gegen Saliha Aydemir gefordert 

    In Amed ist der Terrorprozess gegen die DBP-Vorsitzende Saliha Aydemir fortgesetzt worden. Der Abgeordneten drohen bis zu 15 Jahre Haft. Als „Beweis“ wird die Entlassung der gelernten Krankenschwester aus dem Staatsdienst herangezogen.
  • Anklageschrift gegen Şevin Alaca vorgelegt 

    Die Staatsanwaltschaft in Qers hat ihre Anklageschrift gegen die abgesetzte und verhaftete Ko-Bürgermeisterin Şevin Alaca eingereicht. Der HDP-Politikerin werden hauptsächlich frauenpolitische Aktivitäten vorgeworfen. Ihr drohen bis zu 15 Jahre Haft.
  • HPC-Jin: Wir werden bis zum Ende Widerstand leisten 

    Maa Îsa, Verantwortliche der „Gesellschaftlichen Frauenverteidigungskräfte“ HPC-Jin in der Gemeinde Çelebî bei Kobanê, erklärt zu den Angriffen auf Ain Issa und Şengal: „Wir werden bis zum Ende Widerstand leisten und niemals unser Land aufgeben.“
  • Den Diktator verurteilen: Frauen sammeln Unterschriften 

    In Den Haag und Hamburg sind für die von der kurdischen Frauenbewegung initiierte Kampagne „100 Gründe“ Unterschriften gesammelt worden, um Erdogan für seine Verbrechen anzuklagen und Feminizide zu stoppen.
  • HDP-Frauen: „Auf zur lila Mobilisierung” 

    Die HDP-Koordination junger Frauen hat unter der Maxime „Auf zur lila Mobilisierung” eine neue Kampagne gegen männlich-staatliche Gewalt ins Leben gerufen. Mit der Initiative sollen patriarchale Machtansprüche und Strukturen der AKP durchbrochen werden.