Frauen

Alle Meldungen

  • „Eine Revolution wird mit Widerstand geschaffen“ 

    Kämpferinnen der Frauenguerilla YJA Star erinnern an die historische Bedeutung der Kommandantin Bêrîtan Hêvî für den Widerstandsgeist von Frauen und betonen ihre Entschlossenheit, die Region bis zum Sieg zu verteidigen.
  • Feministischer Widerstand gegen das PKK-Verbot 

    Seit der Gründung der PKK ist der Frauenbefreiungskampf ein wichtiger Pfeiler in dem Kampf für ein freies und selbstbestimmtes Leben. Die Kampagne Women Defend Rojava ruft zur Teilnahme an den Aktionstagen gegen das PKK-Verbot in Deutschland auf.
  • Frauensolidarität für Emine Şenyaşar 

    Seit acht Monaten fordert Emine Şenyaşar vor dem Gerichtsgebäude in Riha Gerechtigkeit für ihren von Personenschützern eines AKP-Politikers ermordeten Mann und ihre Söhne ein. Heute wurde sie bei ihrem beharrlichen Kampf von den Friedensmüttern begleitet.
  • Anja Flach informiert im Prosfygika über Frauenrevolution 

    Das Prosfygika ist eine selbstverwaltete Nachbarschaft im Zentrum von Athen. Hier informierte die Hamburger Ethnologin Anja Flach ein breit aufgestelltes Publikum über die Frauenrevolution in Rojava und die derzeitige Lage in Kurdistan.
  • Kongreya Star verurteilt Ermordung von Afghaninnen 

    Die Frauenbewegung Kongreya Star aus Nordostsyrien verurteilt die Morde an vier Aktivistinnen in Afghanistan. Dabei handele es sich nicht um Einzeltaten, sondern um eine systematische Praxis.
  • Frauenkonferenz: „Widerstand gegen Patriarchat und Besatzung ausweiten“ 

    Auf einer Konferenz in der nordostsyrischen Stadt Hesekê ist über die Rolle von Frauen im bewaffneten Widerstand diskutiert worden. Die Teilnehmerinnen riefen die Frauen des Nahen Ostens auf, gemeinsam gegen Patriarchat und Besatzung zu kämpfen.
  • Afghanistan: Frauenrechtsaktivistin ermordet 

    Die 29-jährige Frauenrechtsaktivistin Frozan Safi wurde erschossen in der nordafghanischen Stadt Mazar-i-Sharif aufgefunden.
  • Proteste gegen türkische Chemiewaffen 

    In Frankfurt und Darmstadt haben kurdische Frauenorganisationen gegen die türkischen Chemiewaffenangriffe in Südkurdistan protestiert und ein Eingreifen gegen die Kriegsverbrechen gefordert.
  • Podcast aus Rojava: Çay an der Frauenfront 

    Im Podcast „Çay an der Frauenfront“ sprechen Internationalistinnen über ihre täglichen Erfahrungen in der Revolution von Rojava.
  • Staatliche Intoleranz gegenüber Frauen: 178 Festnahmen, 23 Anklagen 

    Die „Frauengruppe soziale Gerechtigkeit” hat einen Bericht über die Rechtsverletzungen bei Protesten für die Istanbul-Konvention vorgelegt. In elf Monaten wurden demnach 178 Frauen und LGBTIQ-Personen festgenommen, gegen 23 ist Anklage erhoben worden.
  • 15-Jährige Haftstrafe für Çilem Doğan bestätigt 

    Die langjährige Haftstrafe gegen Çilem Doğan wurde vom Obersten Gericht in Adana bestätigt. Doğan hatte ihren gewalttätigen Ehemann in Selbstverteidigung getötet.
  • „Türkische Justiz fördert Femizide“ 

    Die Anwältin Elif Tirenç Ulaş vom Frauenverein Rosa sieht in den Urteilen der Justiz zu Femiziden eine „Straflosigkeit, die Frauenmorde fördert“. Nur durch organisierten Frauenkampf könne diese Entwicklung gestoppt werden.
  • Ein Fahrradteam für Frauen und Mädchen in Qamişlo 

    Seit inzwischen einem Jahr hat Qamişlo sein erstes Radsportteam für Frauen und Mädchen – ein Novum und ein Tabubruch. Mittlerweile brechen immer mehr Frauen mit der Gesellschaft und setzen sich auf ein Fahrrad.
  • Neue Ausgabe von Xwebûn erschienen 

    Schwerpunkte der neuen Ausgabe von Xwebûn, einer vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift von in Europa lebenden jungen Frauen, sind die Institution Familie, die vom Staat als ideologischer Apparat genutzt wird, und die Kämpfe junger Frauen dagegen.
  • HDP-Politikerin Sevim Akdağ in Edirne verhaftet 

    Weil sie gegen gerichtlich angeordnete Meldeauflagen verstoßen haben soll, ist die kurdische Aktivistin Sevim Akdağ im Westen der Türkei verhaftet worden. Die Ko-Sprecherin des HDP-Jugendrats wurde erst im Juni aus der U-Haft entlassen.
  • „F-Sitzung“ fordert Strafaussetzung für Aysel Tuğluk 

    Die IHD-Gefängniskommission fordert eine Strafaussetzung für Aysel Tuğluk. Die kurdische Politikerin ist im Gefängnis an Demenz erkrankt und kann sich nicht mehr eigenständig versorgen. Trotz festgestellter Haftunfähigkeit wird sie nicht entlassen.
  • Türkei: Neue Gesetzespakete gegen Frauen 

    Die HDP-Abgeordnete Züleyha Gülüm sagt, das „fünfte Gesetzespaket“, das sich auf der Tagesordnung der türkischen Regierung befinde, würde Frauen, die Gewalt erfahren, die Scheidung erschweren und Kinder zum Missbrauch verurteilen.
  • Rechtsanwältin in Efrîn vom MIT verschleppt 

    Die kurdische Rechtsanwältin Necah Omer Eros ist in Efrîn vom türkischen Geheimdienst und als „Zivilpolizei“ deklarierten Dschihadisten verschleppt worden. Offenbar wird ihr die Zusammenarbeit mit der Autonomieverwaltung vorgeworfen.
  • Ezidische Mütter: Brecht das Schweigen zu den Chemiewaffenangriffen 

    Frauen aus der ezidischen Şengal-Region protestieren gegen die türkischen Angriffe auf Südkurdistan und das internationale Schweigen zu den Chemiewaffeneinsätzen der Türkei.
  • DBP-Politikerin zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt 

    Die kurdische Politikerin Emine Ruken Akça (DBP) ist in Amed zu siebeneinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Ihr wird Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen – gemeint ist die PKK.
  • Şengal: Frauen protestieren gegen Isolation Öcalans 

    Die ezidische Frauenfreiheitsbewegung und die ezidische Jugendunion haben in Şengal eine Protestaktion für die Aufhebung der Isolation des kurdischen Repräsentanten Abdullah Öcalan durchgeführt.
  • Kabul: Warum schaut ihr schweigend beim Sterben zu? 

    In Kabul protestieren Frauen gegen das internationale Schweigen gegenüber ihrer Verfolgung und Unterdrückung durch das Taliban-Regime. Die Taliban hinderten Journalisten, sich dem Protest zu nähern.
  • Kongreya Star: Schweigen ermutigt Kriegsverbrecher 

    Der Frauendachverband Kongreya Star wirft der internationalen Gemeinschaft vor, durch ihr Schweigen den verbrecherischen Kurs des türkischen Staates in Nordostsyrien zu bestärken. Gefordert wird eine Flugverbotszone über den Autonomiegebieten.
  • PAJK ruft Frauen zum Widerstand auf 

    Die PAJK erinnert an die Oktober-Gefallenen und ruft dazu auf, ihren Kampf als Erbe aufzufassen und fortzusetzen. Das Erdogan-Regime sei geschwächt, jetzt gehe es darum, ihm im vereinten Frauenkampf den letzten Schlag zu versetzen.
  • Gedenkveranstaltungen für Oktober-Gefallene 

    Europaweit haben am Samstag Gedenkveranstaltungen für die in unterschiedlichen Jahren im Monat Oktober im kurdischen Befreiungskampf gefallenen Revolutionärinnen stattgefunden, so auch in Dresden, Wuppertal und Berlin.