Pressefreiheit

Alle Meldungen

  • Journalist Hamit Dilbahar nach zehn Jahren aus der Haft entlassen 

    Der Journalist und Buchautor Hamit Dilbahar ist nach zehn Jahren aus der Haft in der Türkei entlassen worden. Der Gründer der „Bewegung für kurdische Bildung und Sprache“ wurde 2010 wegen „Mitgliedschaft in einer bewaffneten Organisation“ verurteilt.
  • Türkei fahndet nach Exil-Schriftsteller Aziz Tunç 

    Die türkische Justiz hat den kurdisch-alevitischen Exil-Schriftsteller Aziz Tunç zur Fahndung ausgeschrieben. Hintergrund ist eine Anzeige eines rechtspopulistischen Politikers. Tunç warf ihm vor, den Nährboden für Massaker an Aleviten zu bereiten.
  • Journalist Rojhat Doğru in Amed verhaftet- UPDATE 

    Der Journalist Rojhat Doğru ist in Amed wegen Terroranschuldigungen verhaftet worden. Ihm wird vorgeworfen, einem Freund im Gefängnis Geld geschickt zu haben.
  • Buch von Gültan Kışanak als Beweis für Straftat 

    Im Verfahren gegen die JinNews-Korrespondentin Melike Aydın wird das Buch „Die Farbe Lila in der kurdischen Politik“ der inhaftierten ehemaligen Ko-Bürgermeisterin von Amed als Beweis für eine Straftat gehandelt.
  • Türkischer Präsident verklagt Ragip Zarakolu 

    Der türkische Präsident hat den Verleger Ragip Zarakolu verklagt. Wegen einer Kolumne wird dem Intellektuellen „Aufruf zum Putsch“ vorgeworfen. Vergangenes Jahr hatte die Türkei einen Großteil des Vermögens von Zarakolu beschlagnahmt.
  • Anklage wegen Geheimnisverrat gegen acht Journalisten in Istanbul 

    Das Istanbuler Strafgericht hat die Anklage gegen acht Journalist*innen angenommen. Ihnen wird im Zusammenhang mit ihrer Libyen-Berichterstattung der Verstoß gegen das Geheimdienstgesetz vorgeworfen.
  • Gedenken an ermordeten Journalisten Serdeşt Osman 

    Am 4. Mai 2010 wurde der Journalist Serdeşt Osman vor den Augen von Polizisten in Hewlêr entführt. Zwei Tage später fand man seinen leblosen und von Folterspuren gezeichneten Körper in Mosul. Auch nach zehn Jahren ist der Mord noch immer nicht aufgeklärt.
  • Journalistinnenverband zum Tag der Pressefreiheit 

    In der Türkei befinden sich über hundert Medienschaffende im Gefängnis. Am schlimmsten ist diese Situation für Frauen. Für die Journalistinnenplattform Mesopotamien hat der internationale Tag der Pressefreiheit einen ironischen Beigeschmack.
  • Türkei stellt Haftbefehl gegen Exil-Journalisten aus 

    Im Strafverfahren gegen mehrere Journalisten in der Türkei, denen wegen ihrer Libyen-Berichterstattung die Offenlegung von Staatsgeheimnissen vorgeworfen wird, hat die türkische Justiz einen Haftbefehl gegen den Exil-Journalisten Erk Acarer ausgestellt.
  • Drei Ermittlungsverfahren gegen Oktay Candemir 

    Die Generalstaatsanwaltschaft von Van hat drei verschiedene Ermittlungsverfahren gegen den kurdischen Journalisten Oktay Candemir eingeleitet. Unter anderem wird ihm wegen eines Berichts über unzureichende Corona-Maßnahmen Panikmache vorgeworfen.
  • Journalistenprozess: Anklageschrift von „Sabah“ veröffentlicht 

    Im Strafverfahren gegen die kurdischen Journalisten Aydin Keser und Ferhat Çelik sowie sechs weitere Angeklagte ist die Anklageschrift in der AKP-nahen Zeitung Sabah veröffentlicht worden. Die Verteidigung hat Einspruch eingelegt.
  • Yeni Özgür Politika wieder als Printausgabe 

    Die im Zuge der Corona-Pandemie seit einem Monat nur noch im Internet erhältliche Tageszeitung Yeni Özgür Politika erscheint ab nächster Woche wieder als Printausgabe.
  • Bis zu 17 Jahre Haft für Libyen-Berichterstatter gefordert 

    Die Generalstaatsanwaltschaft von Istanbul hat Anklage gegen sechs inhaftierte Journalisten erhoben, denen im Zusammenhang mit ihrer Libyen-Berichterstattung die Offenlegung von Staatsgeheimnissen vorgeworfen wird.
  • Rojava: Kurdischer Journalismus auf den Spuren der Wahrheit 

    „Die kurdischen Medien sind wie eine Platane: Manchmal verliert sie ihre Blätter, manchmal brechen Äste ab, manchmal durchfährt sie der Wind. Aber sie bleibt immer standhaft und die abgebrochenen Äste wachsen nach“, sagt Xeznê Nebî von Ronahî TV.
  • 122 Jahre kurdische Presse 

    Am 22. April 1898 erschien die erste kurdische Zeitschrift „Kurdistan“ in Kairo. Seitdem gilt der 22. April als Tag des kurdischen Journalismus.
  • Botschaften zum Tag der kurdischen Presse 

    Die HDP, die Journalistinnenplattform Mesopotamiens und der DTK begehen den Tag der kurdischen Presse. Heute vor genau 122 Jahren, am 22. April 1898, erschien mit der Zeitung „Kurdistan“ die erste kurdischsprachige Zeitung.
  • Briefkampagne für inhaftierte Journalisten  

    Die Initiative „Haberin var mı“ hat eine Briefkampagne für sechs in der Türkei inhaftierte Journalisten gestartet, denen im Zusammenhang mit ihrer Libyen-Berichterstattung die Offenlegung von Staatsgeheimnissen vorgeworfen wird.
  • Türkei: Keine Corona-Gnade für Libyen-Berichterstatter 

    Die sechs Journalisten, die unter dem Vorwurf verhaftet wurden, die Identitäten von in Libyen getöteten Agenten des türkischen Geheimdienstes enthüllt zu haben, bleiben im Gefängnis. Die Haftentlassungsanträge ihrer Verteidiger wurden abgelehnt.
  • Nach Kritik an Soylu: 301-Verfahren gegen MA-Korrespondent  

    Im Eiltempo ist gegen den MA-Korrespondenten Ahmet Kanbal auf Grundlage des umstrittenen Paragrafen 301 ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Dem Journalisten wird vorgeworfen, den türkischen Innenminister beleidigt zu haben.
  • Terrorverfahren gegen Journalistin Sabiha Temizkan 

    Die Generalstaatsanwaltschaft von Istanbul hat Anklage gegen Sabiha Temizkan erhoben. Der kurdischen Journalistin wird im Zusammenhang mit einem Twitter-Beitrag aus dem Jahr 2014 über den IS-Angriff auf Camp Mexmûr „Terrorpropaganda“ vorgeworfen.
  • Türkei: Über hundert Journalisten trotz Corona weiter in Haft 

    Nach Angaben des Journalistenvereins DFG sind in der Türkei im März acht Medienschaffende verhaftet worden. Die Arbeitsbedingungen von Journalistinnen und Journalisten haben sich in der Coronakrise massiv verschlechtert, die Repression wird verschärft.
  • Corona-Krise und Pressefreiheit 

    Die massiven Grundrechtseinschränkungen in Deutschland im Zuge der Corona-Krise wirken sich auch auf die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten aus. „Reporter ohne Grenzen“ nimmt die Auswirkungen unter die Lupe.
  • Yeni Özgür Politika stellt Printausgabe ein 

    Die Tageszeitung Yeni Özgür Politika stellt wegen der Coronakrise vorübergehend ihre Printausgabe ein. Ab Donnerstag gibt es nur noch ein digitales Angebot.
  • Kurdischer Journalist wegen Corona-Berichterstattung vorgeladen 

    Der kurdische Journalist Oktay Candemir ist von der Polizei in Wan zur strafrechtlichen Vernehmung vorgeladen worden. Er soll sich im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens zu seinen Coronavirus-Beiträgen in den sozialen Medien äußern.
  • Türkei: AI fordert Freilassung gefangener Journalisten 

    Amnesty International fordert die türkischen Behörden zur Freilassung gefangener Journalistinnen und Journalisten auf, die von ihrem Recht auf Meinungsäußerung Gebrauch gemacht haben.