Frauen

Alle Meldungen

  • Polizeigewalt bei Prozess gegen Ayşe Gökkan 

    Der neue Prozesstag gegen Ayşe Gökkan war geprägt von Willkür, Rechtsverweigerung und handgreiflichen Polizisten. Anwälte wurden gewaltsam des Saales verwiesen, alle Anträge der Verteidigung abgelehnt. Die TJA-Sprecherin bleibt in Haft.
  • Prozess gegen Ayşe Gökkan wird fortgesetzt 

    Am Montag findet in Amed der 22. Verhandlungstag im Prozess gegen die inhaftierte TJA-Sprecherin Ayşe Gökkan statt. Der Politikerin und Feministin drohen bis zu 35 Jahre Haft, die kurdische Frauenbewegung ruft zur solidarischen Prozessbegleitung auf.
  • 15 Jahre Frauenbegegnungsstätte UTAMARA 

    Die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA hat ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert. Mit einem Kulturprogamm und Grußbotschaften wurde an 15 Jahre Anstrengungen und Mühen im gemeinsamen Kampf gegen patriarchale Strukturen und Denkweisen erinnert.
  • Friedensaktivistin Hanse Bulut in Izmir verhaftet 

    Die Friedensmutter Hanse Bulut ist in Izmir verhaftet worden. Der 64-Jährigen wird vorgeworfen, während des Städtekriegs in Nordkurdistan die Aufständischen mit Essen unterstützt zu haben.
  • Wien: Filmvorführung „Xwebûn“ in Erinnerung an Sara Dorşîn 

    In Wien ist in Erinnerung an Sarah Handelmann der Film „Xwebûn“ vorgeführt worden, an dem die Internationalistin 2016 mitwirkte. Auch an weitere internationalistische Gefallene wurde gedacht, zudem gab es eine Diskussion zur Lage in Kurdistan.
  • Anklage gegen Emine Şenyaşar 

    Emine Şenyaşars Ehemann und zwei Söhne fielen Lynchmorden zum Opfer, die von einem AKP-Mob ausgeführt wurden. Organisator ist ein Abgeordneter der Regierungspartei, der nach wie vor ein Leben in Freiheit genießt, aber die Seniorin im Gefängnis sehen will.
  • TJK-E ruft zu Aktionen für Abdullah Öcalan auf 

    Die kurdische Frauenbewegung in Europa ruft zum 11. September zu europaweiten Aktionen für die Freiheit des kurdischen Repräsentanten Abdullah Öcalan auf.
  • Femizide sind Produkt des Systems 

    Die Anwältin Berfin Polat macht insbesondere die Politik der Straflosigkeit, die Sprache des herrschenden Diskurses und die Politik der Straflosigkeit für den Anstieg von Femiziden in der Türkei verantwortlich.
  • Kurdinnen gründen Initiative gegen türkischen Expansionismus 

    In Amsterdam ist am Wochenende eine kurdische Fraueninitiative gegen den türkischen Expansionismus gegründet worden. Die Initiative verweist auf die europäische Mitschuld am Krieg in Kurdistan.
  • Zwei RJAK-Aktivistinnen freigelassen 

    Zwei der Anfang August in Hewlêr festgenommenen Aktivistinnen der Frauenorganisation RJAK sind gegen Kaution freigelassen worden. Von der dritten Festgenommenen, Ciwana Ebdulbaqî, fehlt weiterhin jede Spur.
  • Bußgelder für ungehorsame Frauen 

    Weil sie sich an einer Presseerklärung gegen den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention beteiligten, sollen zwei Aktivistinnen in Hatay Bußgelder bezahlen. Die Methode ist zu einer lukrativen Einnahmequelle für AKP-Kommunen geworden.
  • „Frauen, Leben, Freiheit“: Ein Aufruf zum Kampf 

    Der ostkurdische Frauenverband KJAR führt eine Kampagne gegen Kinderehen. Die HPJ-Kämpferin Zîlan Mako erklärt, dass innerhalb des herrschenden Systems über die Frauen versucht wird, eine Gesellschaft ohne Ethik zu erschaffen.
  • Symposium kurdischer Frauen in Amsterdam 

    Nach der kurdischen Nationalkonferenz am Samstag findet heute ein Frauensymposium in Amsterdam statt. Kurdinnen aus allen vier Landesteilen diskutieren über eine gemeinsame Haltung gegen die Besatzung durch den türkischen Staat.
  • Europaweites Treffen kurdischer Frauen steht bevor 

    Am 5. September findet ein europaweiter Workshop kurdischer Frauen statt. Themen auf dem Treffen sind die Folgen der türkischen Besetzung Kurdistans und die Frage der kurdischen Einheit.
  • YPJ-Kämpferin Zeynep Serêkaniyê in Til Temir gefallen 

    Die YPJ-Kämpferin Zeynep Serêkaniyê ist am Mittwoch bei einem Angriff der türkischen Besatzungstruppen auf Til Temir ums Leben gekommen. Die YPJ-Kommandantur kündigt Vergeltung an.
  • Leichnam von Guerillakämpferin an Familie übergeben 

    Die sterblichen Überreste der im Juli in der Botan-Region gefallenen Guerillakämpferin Dicle Üzüm sind zur Bestattung freigegeben worden. Sie soll nun in ihrer Geburtsstadt Êlih beerdigt werden. Es fehlen jedoch Teile des Leichnams.
  • Besê Erzincan: Keine Erwartungen an die USA 

    Wie die YPJ in Rojava muss es auch den Frauen in Afghanistan und in der gesamten Region gelingen, ein eigenes System zu errichten. Kurdische und afghanische Frauen müssen gemeinsam kämpfen und voneinander lernen, erklärt Besê Erzincan (KJK).
  • Lütfiye Gökkan in Abwesenheit ihrer Tochter beerdigt 

    Der Antrag der TJA-Sprecherin Ayşe Gökkan auf Hafturlaub für die Beerdigung ihrer Mutter ist nicht beantwortet worden. Lütfiye Gökkan wurde von anderen kurdischen Politikerinnen und Aktivistinnen zu Grabe getragen.
  • Jineolojî-Camp fordert Freilassung von RJAK-Aktivistinnen 

    Das „Jineolojî-Camp Leyla Agirî“ fordert die Freilassung der RJAK-Aktivistinnen Xewla Mihemed Hesen, Ciwana Ebdulbaqî und Seyran Ehmed Hesen in Südkurdistan. Die drei Frauen sind seit ihrer Festnahme Anfang August verschwunden.
  • Lütfiye Gökkan in Riha verstorben 

    Die Mutter der inhaftierten TJA-Sprecherin Ayşe Gökkan ist in Riha verstorben. Lütfiye Gökkan war an Krebs erkrankt und mit dem Coronavirus infiziert. Ob ihrer Tochter für die Beerdigung Haftausgang gewährt wird, steht noch nicht fest.
  • Telefonverbot für Leyla Güven wegen kurdischem Gesang 

    Gegen die in Xarpêt inhaftierte kurdische Politikerin Leyla Güven und acht Mitgefangene ist ein einmonatiges Kontakt- und Besuchsverbot verhängt worden. Als Begründung zieht die Gefängnisleitung den Gesang in kurdischer Sprache heran.
  • „Jineolojî-Camp Leyla Agirî“ im Wendland 

    Im Wendland hat am Wochenende das Jineolojî-Camp 2021 mit 50 Teilnehmerinnen stattgefunden. Das Camp war der Revolutionärin Leyla Agirî gewidmet.
  • Gedenken an Sosin Bîrhat in Bonn 

    In Bonn ist der YPJ-Kommandantin Sosin Bîrhat gedacht worden, die vor zehn Tagen bei einem gezielten Drohnenangriff der Türkei in Nordostsyrien gefallen ist. Unter den Anwesenden war auch Asya Abdullah aus der Koordination von Kongreya Star.
  • Kongreya Star organisiert sich in Europa 

    Der Dachverband der Frauenbewegung in Nord- und Ostsyrien organisiert sich unter dem Namen Kongreya Star-Ewrûpa nun auch in den Ländern im europäischen Kontinent. In Dortmund findet heute der Gründungskongress statt.
  • Amed: Frauen kämpfen gegen Krieg, Rassismus und Isolation 

    „Im Herzen des Mittleren Osten gibt es Frauen, die den IS besiegt haben. Sie haben der ganzen Welt gezeigt, wie sie kämpfen können“, erklärt die HDP-Politikerin Meral Danış Beştaş in Solidarität mit den Frauen in Afghanistan.