Frauen

Alle Meldungen

  • Gedenken an Nagihan Akarsel in Berlin 

    Im Kräutergarten Hevrîn Xelef in Berlin haben Frauen am Todestag von Nagihan Akarsel der kurdischen Journalistin und Jineolojî-Forscherin gedacht.
  • Duisburg: Protest gegen Femizid 

    Nach dem Femizid an einer 19-Jährigen durch ihren Ehemann und dem versuchten Mord an ihrem 17 Monate alten Baby in Duisburg haben Frauenorganisationen protestiert.
  • Gedenkveranstaltungen für Nagihan Akarsel 

    Vor einem Jahr wurde Nagihan Akarsel in Südkurdistan im Auftrag des türkischen Staates ermordet. Am Tatort vor ihrer damaligen Wohnung in Silêmanî und an ihrem Grab in Konya haben ihre Mitstreiterinnen der Jineolojî-Forscherin gedacht.
  • Şervîn Nûdem: Jineolojî und Nagihan sind untrennbar verbunden 

    Şervîn Nûdem von der Akademie für Jineolojî teilt in einem Interview ihre Erinnerungen an die vom türkischen Geheimdienst MIT ermordete Frauenwissenschaftlerin und Journalistin Nagihan Akarsel.
  • Cenî: Jineolojî wird deinen Kampf am Leben erhalten 

    Das Kurdische Frauenbüro für Frieden – Cenî erinnert zum Jahrestags des Mordes an Nagihan Akarsel in Silêmanî, dass der Feminizid ein weiterer Versuch patriarchaler Kräfte war, die Frauenbefreiung zu stoppen.
  • Wan: Proteste nach sexualisierten Übergriffen durch türkische Offiziere 

    Nachdem mehrere türkische Unteroffiziere in der nordkurdischen Stadt Wan sexuelle Übergriffe gegen Frauen verübt hatten, protestieren nun Frauengruppen gegen diese Angriffe. Die Polizei griff die Protestaktion an.
  • „Gerechtigkeit für Nagihan Akarsel“: Offener Brief an UN übergeben 

    Vor einem Jahr wurde die kurdische Jineolojî-Forscherin Nagihan Akarsel im Auftrag des türkischen Staates in Silêmanî ermordet. Auf eine juristische Aufarbeitung muss die Öffentlichkeit aber weiter warten. Ein offener Brief fordert die UN zum Handeln auf.
  • Istanbul-Konvention gilt jetzt in gesamter EU 

    Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, auch bekannt als „Istanbul-Konvention“, ist ein 2011 ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag. Seit heute gilt er in der gesamten EU.
  • Hamburg: Anti-Feminizid-Netzwerk ruft zu Kundgebung auf 

    Feminizid, die geschlechtsspezifische Tötung von Frauen oder weiblich gelesenen Personen, ist eine der verbreitetsten Menschenrechtsverletzungen weltweit. In Hamburg gab es in diesem Jahr bereits zehn vollendete und sechs versuchte Feminizide.
  • Protest gegen Feminizide in Marseille 

    Der kurdische Frauenrat Arîn Mîrkan hat in Marseille gegen Feminizide protestiert. Eine Frau wurde von ihrem ehemaligen Partner mit sieben Messerstichen lebensgefährlich verletzt und befindet sich in Intensivbehandlung.
  • Aktivistinnen in Seqiz von iranischen Regime-Kräften verschleppt 

    Im ostkurdischen Seqiz, der Heimatstadt von Jina Mahsa Amini, sind vier Aktivistinnen von iranischen Sicherheitskräften verschleppt worden. Bei einer der Frauen handelt es sich um die Schwester eines getöteten Demonstranten.
  • Kommandantin Şervîn Serdar: Ein Leben im Kampf 

    Die bei einem türkischen Drohnenangriff in der Autonomieregion Nord- und Ostsyrien ermordete YPJ-Kommandantin Şervîn Serdar hatte ihr Leben dem Freiheitskampf gewidmet. 25 Jahre lang war sie Teil der kurdischen Befreiungsbewegung.
  • Jineolojî-Forschungscamp in Deutschland 

    In Deutschland hat ein Jineolojî-Forschungscamp stattgefunden. Vier Tage lang beschäftigten sich die Teilnehmenden damit, die Trennung der Menschen untereinander und von der Natur zu verstehen und zu überwinden.
  • KJAR-Aktivistin Ciwana Sine im Iran verschleppt 

    Ciwana Sine, Mitglied der ostkurdischen Frauenorganisation KJAR, ist im August von Sicherheitskräften des iranischen Regimes verschleppt worden und seitdem spurlos verschwunden. Die KJAR appelliert an die UN und Menschenrechtsorganisationen.
  • Armenische Frauenunion erinnert an Anush Apetyan 

    Die Frauenunion des armenischen Gesellschaftsrates in Nord- und Ostsyrien hat an Anush Apetyan erinnert. Die armenische Soldatin war vor einem Jahr von aserbaidschanischen Militärs gefangen genommen, vergewaltigt, gefoltert und getötet worden.
  • Dritte Fachtagung „Genderstudien trifft Jineolojî“ durchgeführt 

    An der Goethe-Universität Frankfurt hat die dritte Fachtagung der Serie „Genderstudien trifft Jineolojî“ stattgefunden, diesmal mit dem Schwerpunkthema „Gesundheit und gutes gemeinschaftliches Leben – feministische, dekoloniale und jineolojische Zugänge“.
  • Ayşe Gökkan: Ich bin angeklagt, weil ich Kurdin bin 

    Die in der Türkei inhaftierte TJA-Sprecherin Ayşe Gökkan erklärte im Prozess in Nisêbîn, sie sei angeklagt, weil sie Kurdin sei. „Ich werde im Gefängnis weiter kämpfen. Niemand kann mich von meinem Widerstand abhalten“, so die kurdische Politikerin.
  • Hungerstreik gegen Mauerbau: Prozess gegen Ayşe Gökkan wird neu aufgerollt 

    Eine Aktion der in der Türkei inhaftierten Ayşe Gökkan gegen eine Mauer zwischen Bakur und Rojava beschäftigt erneut die Justiz. Die kurdische Politikerin war wegen Betreten eines erst nachträglich als Sperrzone deklarierten Bereichs verurteilt worden.
  • KJK: Kampf gegen Verrat und türkischen Faschismus ausweiten 

    Angesichts des Drohnenangriffs auf den Arbat-Flughafen in Silêmanî und den KNK in Hewlêr ruft die Gemeinschaft der Frauen Kurdistans (KJK) zum Kampf gegen den türkischen Faschismus und die Kollaboration der PDK auf.
  • TJA: „Wir führen einen Existenzkampf“  

    Die kurdische Frauenbewegung TJA geht mit ihrer Kampagne „Mit Jin-Jiyan-Azadî zur Freiheit“ in die Offensive und fordert internationale Unterstützung ein. „Als TJA führen wir einen Existenzkampf“, betonten Aktivistinnen in Botan.
  • Amed: „Tausend Grüße an die kämpfenden Frauen in Rojhilat“ 

    In Amed haben Aktivistinnen sich mit dem von Frauen angeführten Aufstand in Ostkurdistan solidarisiert und auf einer Kundgebung erklärt: „Die Staaten sind verschieden, die Mörder sind dieselben. Unser Aufstand heißt Jina Amini.“
  • Drohnenangriff: YPJ geben Identität von gefallenen Kämpferinnen bekannt 

    Die YPJ haben die Namen ihrer drei Mitglieder veröffentlicht, die bei dem türkischen Drohnenangriff auf Minbic ums Leben gekommen sind. Es handelt sich um die Kommandantin Şervîn Serdar sowie die Kämpferinnen Nûcan Ocalan und Canda Cûdî.
  • TJA startet „Jin Jiyan Azadî“-Kampagne 

    Die kurdische Frauenbewegung TJA hat in Riha ihre Kampagne „Mit Jin-Jiyan-Azadî zur Freiheit“ vorgestellt. Ausgangspunkt der Kampagne ist „der Widerstand von Jina Amini, die im 21. Jahrhundert mit einer Haarsträhne zum Symbol eines Aufstands wurde“.
  • Cenî: Es lebe die Jîna-Revolution! 

    Das kurdische Frauenbüro Cenî erklärt sich solidarisch mit der Protestbewegung im Iran und in Rojhilat und ruft dazu auf, sich am Jahrestag der Ermordung von Jîna Amini am 16. September an den Aktionen in verschiedenen Städten zu beteiligen.
  • Nesrin Akgül erneut verhaftet 

    Nesrin Akgül ist in Kocaeli verhaftet und ins Frauengefängnis Gebze überführt worden. Die kurdische Aktivistin war bereits 14 Jahre in türkischen Gefängnissen und erst seit anderthalb Jahren wieder frei.