Frauen

Alle Meldungen

  • Iran: Haft, Geldstrafe und Peitschenhiebe für Narges Mohammadi 

    Die bekannte Menschenrechtlerin Narges Mohammadi ist im Iran zu einer weiteren Haftstrafe sowie zu 80 Peitschenhieben und einer Geldstrafe verurteilt worden. Die 49-jährige hatte erst im Oktober nach sechs Jahren das Gefängnis verlassen.
  • Celle: Kritik an Kriminalisierung von Kreide-Aktion gegen §218 

    Zum Jahrestag des Inkrafttretens von §218, der Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stellt, gab es am 15. Mai in Celle eine feministische Kreide-Aktion. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung gegen die Beteiligten, die Empörung ist groß.
  • Frankreich: „Mit freien Frauen die Gesellschaft verteidigen“ 

    Die Kurdische Frauenbewegung in Frankreich (TJK-F) hat in Paris ihren Jahreskongress abgehalten. Die Devise lautete: „Gegen Feminizid: Mit freien Frauen die freie Gesellschaft verteidigen!“.
  • Meral Çiçek: Femizid muss weltweit organisiert bekämpft werden 

    Weltweit werden systematisch Frauen ermordet, die führende Rollen in gesellschaftlichen Kämpfen einnehmen. Meral Çiçek vom kurdischen Frauenbüro REPAK erläutert die Hintergründe der internationalen Kampagne „Weaving ourselves for life“.
  • Inhaftierte Politikerin Sara Kaya mit Corona infiziert 

    Die in der Türkei inhaftierte kurdische Politikerin Sara Kaya ist positiv auf Corona getestet worden. Es wird vermutet, dass sie sich bei einer Krankenhausfahrt angesteckt haben könnte.
  • Kurdische Frauen demonstrieren vor dem Auswärtigen Amt 

    Mitglieder der Frauenkommission im kurdischen Nationalkongress (KNK) haben vor dem Auswärtigen Amt in Berlin eine Intervention gegen die expansionistische Besatzungspolitik des türkischen Staates gefordert.
  • JXK laden zu ihrer 2. Konferenz ein 

    Die Studierenden Frauen aus Kurdistan laden ein, an der 2. Konferenz der JXK (Jinên Xwendekar ên Kurdistan) am 29. Mai teilzunehmen.
  • Webinar: Sozialismus des 21. Jahrhunderts – Die PKK 

    Im Rahmen der vom Netzwerk „Women Weaving Future” veranstalteten Webinar-Reihe „Öcalans Paradigma” wird die Politikwissenschaftlerin Nilüfer Koç am morgigen Dienstag ein Seminar mit dem Titel „Sozialismus des 21. Jahrhunderts – Die PKK” halten.
  • YJA-Star in Serhed und Metîna in Aktion 

    Der Widerstand gegen die türkische Invasion in Südkurdistan geht unvermindert weiter. In den letzten 24 Stunden waren vor allem Kämpferinnen der Frauenguerilla YJA-Star aktiv.
  • Sprühkreideaktion gegen Abtreibungsverbot in Celle 

    In Deutschland sind Schwangerschaftsabbrüche nach §218 StGB eine Straftat. Dagegen hat am Samstag ein bundesweiter Aktionstag stattgefunden. In Celle haben Aktivist:innen Kreide-Botschaften gegen den Paragraphen gesprüht.
  • Anwaltskammern: „Istanbul-Konvention ist weiter gültig“ 

    Die Istanbul-Konvention ist weiterhin gültig. Das erklären 78 Anwaltskammern in der Türkei und protestieren gegen den illegalen Rückzug der AKP/MHP-Regierung aus dem internationalen Regelwerk zum Schutz von Frauen vor Gewalt.
  • Weaving Ourselves For Life: Feminizide stoppen! 

    73 Frauenorganisationen und 181 Einzelpersonen aus zahlreichen Ländern haben die Kampagne „Weaving ourselves for life“ gegen Feminizide gestartet. Mit der Kampagne werden die weltweiten Morde an führenden Vertreterinnen der Frauenbewegung angeprangert.
  • Zehn Jahre Istanbul-Konvention: Kritik an Austritt der Türkei 

    Amnesty International fordert die türkische Regierung auf, ihre Rückzugsentscheidung aus der Istanbul-Konvention zu revidieren und ruft zu einem internationalen Aktionstag unter dem Motto „Die Istanbul-Konvention rettet Leben” auf.
  • Kongreya Star verurteilt türkische Invasion 

    Die Qamişlo-Koordination des Dachverbands der nordostsyrischen Frauenbewegung Kongreya Star hat die türkische Invasion in Südkurdistan verurteilt. „Unsere Verbundenheit gilt dem Widerstand der Guerilla“, erklärten Aktivistinnen bei einer Kundgebung.
  • Kurdische Frauenbewegung ruft zu Aktionen auf 

    Die kurdische Frauenbewegung in Europa (TJK-E) ruft für den 12. Mai unter dem Motto „Schluss mit der Kollaboration, Zeit für die Befreiung von Rêber Apo“ zu Protestaktionen in verschiedenen europäischen Metropolen auf.
  • Petition an NATO-Generalsekretär: Genozid und Femizid stoppen! 

    Unter Erdogan ist der türkische Staat zu einer Bedrohung für Frauen geworden, insbesondere für Kurdinnen. Die Frauenkommission im KNK hat eine offene Petition an NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg gestartet.
  • Gegen Isolation: Ziviler Ungehorsam junger Frauen beim EGMR 

    Aktivistinnen führen derzeit beim Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg eine Aktion des zivilen Ungehorsams durch. Die Frauen haben das Dach gestürmt und ein Transparent mit der Aufschrift „Wir sagen nein zur Isolation“ angebracht.
  • Kurdische Frau in Backnang ermordet 

    In Backnang ist eine 25-jährige Kurdin ermordet worden. Ihr vier Jahre älterer Lebensgefährte wurde wegen dringenden Tatverdachts verhaftet. Migrantische Frauenorganisationen fordern von der Politik, Femizid als eigenen Straftatbestand einzuführen.
  • „Das Volk hungert, die Regierung führt Krieg“ 

    Während die Bevölkerung in der Türkei zunehmend verarmt, sind die Sicherheitsausgaben um 86 Prozent gestiegen. Die HDP-Abgeordnete Ayşe Acar Başaran wirft der Regierung vor, Steuergelder statt in Brot und Impfstoff in Militärausgaben zu investieren.
  • Hamburg: Lebenslange Haft für versuchten Femizid 

    Im Prozess um den versuchten Mord an Meryem S. aus Hamburg und ihren beiden Kindern ist der Täter Kalender Erdoğan zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Die Tat wurde als „geplant, vorbereitet und gezielt umgesetzt“ eingestuft.
  • 16 Femizide in der Türkei 

    Im April sind in der Türkei nach Recherchen der Plattform „Wir werden Frauenmorde stoppen” (KCDP) mindestens 16 Frauen von Männern aus ihrem Umfeld ermordet worden, 14 weitere wurden auf verdächtige Weise tot aufgefunden.
  • Cansu Özdemir: Femizide sind kein „Drama“ 

    Um Gewalt an Frauen zu beenden, muss sie klar benannt, untersucht und bekämpft werden, fordert die Linkspolitikerin Cansu Özdemir. Morde an Frauen sind kein „Ehedrama“, „Eifersuchtsdrama“ oder „Partnerschaftsstreit“. Morde an Frauen sind Femizide.
  • Zwei Guerillakämpferinnen in Medya-Verteidigungsgebieten gefallen 

    Die Guerillakämpferinnen Viyan Botan und Delal Dilxweş sind bei der Verteidigung der Zap-Region gegen die türkische Invasion gefallen. Die HPG sprechen ihren Angehörigen und dem kurdischen Volk ihr Mitgefühl aus.
  • Türkei: Austrittstermin aus Istanbul-Konvention bekanntgegeben 

    Im türkischen Amtsblatt ist der offizielle Termin für den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen vor Gewalt bekannt gegeben worden.
  • VA: Feministische/Queere transnationale Solidarität 

    Das polnische queer-feministische Kollektiv „Dziewuchy Berlin” veranstaltet heute Abend zusammen mit der Frauensolidaritätsinitiative Puduhepa eine Online-Veranstaltung mit dem Titel „Feministische/Queere transnationale Solidarität”.