Frauen

Alle Meldungen

  • TJA in Hasankeyf: Natur und Kultur verteidigen 

    Die Frauenbewegung TJA hat im Rahmen ihrer Selbstverteidigungskampagne in Hasankeyf auf die Parallelen zwischen Feminiziden und der gezielten Zerstörung von Kultur und Natur aufmerksam gemacht. Beides ist Teil der herrschenden Kriegspolitik.
  • Feminismus bedeutet für uns auch „Ja zur PKK!“ 

    „Die PKK verkörpert für uns die Utopie von einer geschlechterbefreiten, demokratischen, ökologischen und vielfältigen Gesellschaft“, erklären feministische Gruppen in Köln und rufen zur Teilnahme am Aktionstag gegen das PKK-Verbot auf.
  • TJA Istanbul: Wir verteidigen uns selbst! 

    „Wir verteidigen uns selbst gegen Militarismus, Sexismus, Ausbeutung, Homophobie, Transphobie, männliche und staatliche Gewalt, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung“, erklären Aktivistinnen der TJA auf einer Kundgebung in Istanbul zum 25. November.
  • Aleppo: Männer demonstrieren gegen Gewalt an Frauen 

    Anlässlich des internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen haben Männer in Aleppo gegen patriarchale Gewalt demonstriert. Eine freie Gesellschaft sei nur mit freien Frauen möglich, hieß es in Redebeiträgen.
  • Deutschlandweiter Protest zum 25. November 

    Der Verband der Frauen aus Kurdistan in Deutschland (YJK-E) bereitet für den Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November im gesamten Bundesgebiet Aktionen vor.
  • SKB gegen patriarchale Gewalt auf der Straße 

    Der Sozialistische Frauenverband (SKB) hat im Vorfeld des 25. November in mehreren europäischen Städten gegen patriarchale Gewalt an Frauen protestiert.
  • Haftbefehl gegen Dersim Konak aufgehoben 

    Nach mehr als drei Jahren in einem türkischen Gefängnis ist der Haftbefehl gegen die kurdische Studentin Dersim Konak aufgehoben worden. Der Prozess wegen fadenscheinigen Terrorismusvorwürfen gegen die 23-Jährige wird im Januar 2021 fortgesetzt.
  • „Abstrakte Idee von Kind ist wertvoller als das Leben der Frau“  

    „Sie definieren einen wenige Tage alten Zellhaufen, den Fötus, bereits als ihren Soldaten oder Arbeiter, das Leben der Frau wird absolut missachtet.“ - Nilgün Yelpaze über Kämpfe gegen das Abtreibungsverbot in Polen und Parallelen zur Lage in der Türkei.
  • Femizid in Gurgum 

    Serpil Ş. ist in Gurgum von ihrem Ehemann angeschossen worden und am Dienstagmorgen im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. In der Türkei sind innerhalb einer Woche 13 Frauen von Männern ermordet worden.
  • TJK-E: Feminizid anerkennen, Diktator Erdoğan verurteilen! 

    Mit ihrer Kampagne „100 Gründe, um den Diktator zu verurteilen” will die kurdische Frauenbewegung erreichen, dass Feminizid auf internationaler Ebene als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt und Erdoğan als Haupttäter der Prozess gemacht wird.
  • Hamburg: Gewalt an Frauen ist politisch! 

    Das „Internationale Frauenbündnis” hat vor dem OLG Hamburg eine Solidaritätskundgebung für Meryem S. und ihre beiden Kinder abgehalten. Sie waren im Mai diesen Jahres Opfer eines versuchten Dreifachmordes geworden.
  • Mehr Frauen an Spitze der Cizîrê-Region 

    Mit Hindirîn Sîno und Hediye Ali sind zwei weitere Frauen an die Spitze der Selbstverwaltung in der Cizîre-Region gewählt worden. Sie bekleiden fortan die Ämter der Ko-Vorsitzenden für die Komitees Soziale Dienste sowie Ökonomie und Landwirtschaft.
  • Femizide in Konya und Istanbul 

    In Konya und Istanbul sind zwei Frauen von Männern ermordet worden. In beiden Fällen wurden die Frauen erschossen.
  • Ayşe Gökkan: Wie Phönix aus der Asche neu geboren 

    Die TJA-Sprecherin Ayşe Gökkan berichtet von der Kampagne „Wir verteidigen uns selbst“ und von den in ganz Kurdistan verbreiteten Angriffen auf Frauen.
  • Frauen in Kobanê begehen Geburtstag von Hevrîn Xelef 

    Am 12. Oktober 2019 wurde die kurdische Politikerin und Hoffnungsträgerin eines vielfältigen, demokratischen Syriens, Hevrîn Xelef, im Zuge des Angriffs der Türkei gegen Rojava von Dschihadisten hingerichtet. Heute wäre sie 36 Jahre alt geworden.
  • Istanbul: Lila Frauenkette gegen Femizid 

    Aktivistinnen der TJA und HDP haben im Istanbuler Bezirk Üsküdar eine lila Frauenkette gegen Femizid gebildet und Opfern von patriarchaler Gewalt gedacht.
  • Türkei: Aktivistin droht Auslieferung in den Iran 

    Die iranische Frauenrechtsaktivistin Nasibe Shemsai hat sich an den Protesten gegen die Zwangsverschleierung beteiligt und ist in die Türkei geflüchtet. Kommende Woche soll sie an den Iran ausgeliefert werden.
  • Polizei verhindert „Lila Protestkonvoi“ gegen Femizid 

    Das Frauenbündnis DAKAP in Amed ist erneut von der türkischen Polizei daran gehindert worden, gegen Femizid zu demonstrieren. Der „Lila Protestkonvoi“ zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November konnte nicht stattfinden.
  • KBDH: „Wir müssen unsere Stimme lauter als je zuvor erheben“ 

    Das Frauenbündnis KBDH ruft zu Aktionen zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November auf: „Lauter als je zuvor müssen wir unsere Stimme gegen Missbrauch, Vergewaltigung und Gewalt erheben.“
  • Lila Luftballons im Gedenken an ermordete Frauen  

    In Gedenken an ermordete Frauen haben Aktivistinnen der TJA und HDP in Mêrdîn lila und weiße Luftballons mit den Fotos von Femizidopfern in den Himmel steigen lassen.
  • Frauen in Amed gedenken Femizidopfern 

    In Amed haben Aktivistinnen an 41 ermordete Frauen erinnert und gegen staatlich geförderte Männergewalt protestiert. Die Polizei beschlagnahmte Bilder von Sakine Cansız und weiteren ermordeten Revolutionärinnen.
  • SKB protestiert gegen patriarchale Gewalt 

    Der Sozialistische Frauenverband (SKB) hat erneut mit Mittwochsprotestaktionen begonnen. Während der ersten Pandemiewelle hatte der Verband bereits eine ähnlich Protestaktion gegen patriarchale Gewalt gestartet.
  • Femizide in Izmir und Meletî 

    In Izmir ermordete Alper Gül die von ihm geschiedene Çilem Kılıç und verletzte zwei weitere Frauen. Im nordkurdischen Meletî kam es zu einem weiteren Femizid, bei der ein Mann seine Ehefrau Emine P. tötete.
  • Tuncel: Einwände nicht nur erheben, sondern Protest organisieren 

    Bündnisse, die gemeinsame Kämpfe lediglich auf Wahlen beschränken, werden nicht in der Lage sein, dauerhafte Lösungen für die vom Regime geschaffenen strukturellen Probleme zu finden, erklärt die inhaftierte kurdische Politikerin Sebahat Tuncel.
  • Bis zu 15 Jahre Haft für Sevim Coşkun gefordert 

    Die Staatsanwaltschaft Diyarbakir fordert zwischen sieben und 15 Jahren Haft für Sevim Coşkun. Der Lokalpolitikerin der HDP wird im Ermittlungsverfahren gegen den Frauenverein Rosa die Teilnahme an demokratischen Protestaktionen vorgeworfen.