Kultur

Alle Meldungen

  • „Shengal ‒ die Kraft der Frauen“  

    In „Shengal ‒ die Kraft der Frauen“ erzählen Frauen und Männer aus dem Şengal-Gebiet, wie sie nach der Befreiung vom sogenannten Islamischen Staat (IS) beginnen, auf den Ruinen des Krieges ein neues Gesellschaftsmodell aufzubauen.
  • Vernissage von „Skorpione und viel Hoffnung“ 

    In Warstein ist die Ausstellung „Skorpione und viel Hoffnung“ von jungen Künstlerinnen und Künstlern aus dem südkurdischen Flüchtlingslager Mexmûr eröffnet worden.
  • Kurdische Kulturschaffende singen für Öcalan 

    Über fünfzig kurdische Kunstschaffende sind anlässlich der KCK-Offensive „Schluss mit Isolation, Faschismus und Besatzung – Zeit für Freiheit“ in Köln zusammengekommen und haben für Abdullah Öcalan die Märsche „Ey Serokê Me” und „Doza Me” gesungen.
  • Neue Ausgabe von PolitikArt auf Deutsch 

    An diesem Wochenende erscheint wieder das 15-tägige gesellschaftspolitische Kulturmagazin der Tageszeitung Yeni Özgür Politika – diesmal auf Deutsch. Die Texte von Sultan Unvar, Ali Rıza Kılınç und anderen behandeln das Thema „antikurdischer Rassismus“.
  • Zusatzvorstellungen von „Ji bo Azadiyê” in München 

    Aufgrund der hohen Nachfrage wird der Film „Ji bo Azadiyê” in München an fünf Terminen im Oktober und November nochmal gezeigt. Alle bisherigen Vorstellungen waren ausverkauft.
  • Neuer Clip von Koma Awazê Çiya: „Gurbetelli“ 

    Die Guerillaband Koma Awazê Çiya hat einen neuen Musikclip veröffentlicht. Das Lied ist der Journalistin und späteren Guerillakämpferin Gurbetelli Ersöz gewidmet, die vor 23 Jahren in Südkurdistan ums Leben gekommen ist.
  • Livorno bedankt sich bei Heyva Sor für Corona-Einsatz 

    Für ihren Einsatz in der Corona-Pandemie ist der kurdischen Rothalbmondorganisation Heyva Sor a Kurdistanê ein Dankesbrief der italienischen Stadt Livorno überreicht worden.
  • Doku-Tipp: Kurdistan, Schatzkammer Mesopotamiens 

    In der ARTE-Mediathek wird noch bis zum 9. Oktober der Dokumentarfilm „Kurdistan, Schatzkammer Mesopotamiens“ angeboten. Die knapp einstündige Doku aus dem Jahr 2017 gibt einen interessanten Einblick in das archäologische Erbe der Region.
  • Viersprachiges Hinweisschild bei Anwaltskammer Mêrdîn 

    Während vom türkischen Innenministerium in ehemaligen Rathäusern der HDP eingesetzte Zwangsverwalter kurdische Hinweisschilder entfernen lassen, hängt am Gebäude der Anwaltskammer Mêrdîn nun ein viersprachiges. Unter anderem auch mit aramäischer Schrift.
  • Zeliha's Hütte - Ein Dokumentarfilm von Gabriela Gyr 

    In der verbotenen Zone inmitten von Dersim baut eine Enkelin von Seyit Riza auf den Ruinen ihres Elternhauses eine Hütte. Doch das Leben wird ihr schwer gemacht. Seit der Niederschlagung des Aufstands von 1937 ist die Wiederbesiedlung der Region verboten.
  • „Stiftung der Freien Frau in Syrien“ bei Bernameya Kurdî München 

    In der Sendung „Bernameya Kurdî“ am nächsten Montag beim Münchner Lokalradio LORA wird ein Live-Interview mit einer Vertreterin der „Stiftung der Freien Frau in Syrien“ zu hören sein.
  • Eine uralte Kunst: Das Spiel der Bilûr 

    Die hölzerne Längsflöte Bilûr zählt zu den ältesten Instrumenten Mesopotamiens. In Amed wird diese Kunst von Generation zu Generation weitergegeben.
  • Ankündigung: Radyo-Azadî-Sendung mit Robert Jarowoy  

    In der kurdisch-deutschen Sendung Radyo Azadî im freien Radio FSK Hamburg wird heute ein Interview mit dem kürzlich verstorbenen Robert Jarowoy ausgestrahlt, in welchem er sich ausführlich zur Geschichte der Kurdistan-Solidaritätsarbeit äußert.
  • Sopranistin Pervin Chakar singt „Qimil“ von Musa Anter 

    In seinem 100. Geburtsjahr hat die kurdische Sopranistin Pervin Chakar das Gedicht „Qimil“ von Musa Anter vertont. Der Intellektuelle wurde 1992 von der türkischen Konterguerilla ermordet. Seine Biografie steht für die Geschichte des kurdischen Volkes.
  • Musikclip von Stêra Zêrîn für Heftanîn-Widerstand 

    Die Musikgruppe Stêra Zêrîn hat einen Musikclip für den Heftanîn-Widerstand mit dem Titel „Heftanîn, mizgîniya min“, was soviel bedeutet wie „Heftanîn, meine gute Nachricht“ veröffentlicht.
  • Neues Werk der Filmkommune Rojava: „Berbû“ 

    Der neue Film „Berbû“ der Filmkommune Rojava ist in Dêrik gedreht worden und handelt von den Veränderungen im Leben von Frauen nach der Besatzung von Serêkaniyê durch die Türkei.
  • Stimmungsvolle Ausstellungseröffnung im Antikriegshaus 

    Im Antikriegshaus Sievershausen ist die Ausstellung „Farben des Krieges – für den Frieden“ des ezidischen Malers Ravo Ossman eröffnet worden. Die Ausstellung kann noch bis zum 16. Oktober besucht werden.
  • Historischem Sonnentempel droht der Zerfall 

    Ein Sonnentempel in Hezex, der vermutlich schon den Medern als Kultzentrum galt, droht zu verschwinden. An den Wänden im inneren Teil sind noch Reste des Symbols von Šamaš, dem Sonnengott in der akkadischen und babylonischen Mythologie, zu erkennen.
  • Zapatistischer Kaffee: „Aroma der Rebellion“ in Êlih 

    Bis 2016 arbeitete Deniz Tüzün als Schauspieler am Theater in Êlih. Als die AKP kurdische Rathäuser okkupierte, wurde er arbeitslos. Seine Alternative: Das Aroma der Rebellion nach Kurdistan bringen. In neuen Kontexten eröffnen sich eben neue Perspektiven
  • Kurdisches Kulturfestival in Den Haag 

    In Den Haag hat ein politisch-kulturelles Festival stattgefunden. Hauptthema war der Widerstand in Kurdistan gegen die türkische Besatzung. Als Redner traten die Europaparlamentarierin Kati Piri und der ehemalige HDP-Abgeordnete Faysal Sariyildiz auf.
  • Pervin Buldan: Die Mauern müssen einstürzen 

    „Die Gefangenen sind immer bei uns“, erklärte die HDP-Vorsitzende Pervin Buldan bei der Vorstellung des von ihrer Amtsvorgängerin Figen Yüksekdağ im Gefängnis verfassten Buches „Die Mauern werden einstürzen“ in Istanbul.
  • Mozn Hassan und Osman Kavala mit Dink-Preis ausgezeichnet 

    Die ägyptische Feministin und Menschenrechtsaktivistin Mozn Hassan und der inhaftierte Kulturmäzen und Bürgerrechtler Osman Kavala sind mit dem Hrant-Dink-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wird jedes Jahr am Geburtstag von Dink vergeben.
  • Mazdek Ararat: Unvergesslicher revolutionärer Enthusiasmus 

    Vor einem Jahr ist der Filmemacher und YPG-Kämpfer Mazdek Ararat bei einem Verkehrsunfall in Kobanê ums Leben gekommen. Die Kulturbewegung TEV-ÇAND erinnert an ihn.
  • Konzerttipp: Mehmet Akbaş und Hani Mojtahedy – Die Grenzgänger 

    Mehmet Akbaş und Hani Mojtahedy nehmen ihre Zuhörer*innen mit auf die Reise in ihre Klangwelt aus kurdischen Traditionen in zeitgemäßen Interpretationen. Am 25. und 26. September in Frankfurt und Köln.
  • Kobanê bei den Denkmaltagen in der Schweiz 

    An diesem Wochenende finden in der Schweiz die Europäischen Tage des Denkmals statt. Der Künstler Werner Neuhaus vom Verein Mesela beteiligt sich mit der Aktion „We are visible | Em Diyarin” an den Denkmaltagen und wird Kulturerbe aus Lehmziegeln bauen.