Ökologie

Alle Meldungen

  • Zugang ins Bertul-Wadi verboten 

    In den kurdischen Regionen werden immer mehr Gebiete zu sogenannten Sondersicherheitszonen deklariert. Insbesondere der Gabar in Şirnex gleicht inzwischen einer Sicherheitsfestung der Dorfschützer. Zivilisten ist der Zugang in die Täler verboten.
  • Kampagne: Wasser ist keine Waffe, Wasser ist Leben! 

    Mit der Kampagne „Wasser für Rojava“ werden Spenden für den Aufbau der Wasserinfrastruktur in Nordostsyrien gesammelt.
  • Protest gegen Inbetriebnahme von Datteln 4 

    Das Kohlekraftwerk Datteln 4 soll am Wochenende vom Energiekonzern Uniper in Betrieb genommen werden. Gegen die Inbetriebnahme sind für Samstag zahlreiche Proteste direkt vor Ort angekündigt.
  • Zuflüsse zum Wansee werden durch Staudämme zerstört 

    Durch Staudämme und Wasserkraftwerke werden die Zuflüsse des Wansees und ihre artenreiche Fauna und Flora zerstört.
  • „Sand im Getriebe“: Aktionstag für radikale Verkehrswende 

    Das Bündnis Sand im Getriebe ruft für heute zum bundesweiten dezentralen Aktionstag auf. Anlass ist der ursprünglich für den 2. Juni geplante „Autogipfel“, bei dem über Kaufprämien für Neuwagen entschieden werden sollte.
  • Jugendlicher im Ilisu-Stausee ertrunken 

    Der vor wenigen Tagen in Betrieb genommene Ilisu-Staudamm hat in Nordkurdistan ein erstes Todesopfer geopfert. Ein Sechzehnjähriger ist in Bismîl beim Schwimmen ertrunken.
  • „Sand im Getriebe”: Verkehrswende statt #Abfckprämie! 

    Das Bündnis „Sand im Getriebe” fordert einen radikalen Umbau des Verkehrssystem sowie der Autoindustrie. Für kommenden Freitag ruft das Bündnis zu dezentralen Aktionen auf.
  • Berlin: Bootsblockade für Kohleausstieg 

    Aktivist*innen von „Ende Gelände“ und den „Anti-Kohle-Kids“ demonstrieren mit einer Bootsblockade am Berliner Steinkohlekraftwerk Reuter-West für den sofortigen Kohleausstieg.
  • Veranstaltungstipp: Ökologische Zerstörung - Ursache von Corona? 

    Der Münchner Kurt-Eisner-Verein und die Rosa-Luxemburg-Stiftung laden kommende Woche zu zwei Online-Veranstaltungen über die Ursachen der Covid-19-Pandemie und Forderungen aus einer ökologischen Sicht ein.
  • Frauen fordern Ende der Umweltzerstörung am Cûdî 

    Aktivistinnen der Frauenbewegung TJA protestierten am Berg Cûdî gegen die Zerstörung des Baumbestands durch Dorfschützer. Sie fordern: „Geht nicht weiter auf diesem falschen Weg, macht euch nicht zum Werkzeug der schmutzigen Machenschaften der Regierung.“
  • Zîlan: Mit Talsperren gegen das kollektive Gedächtnis 

    Im Schatten der Corona-Pandemie wurde im Zîlan-Tal in Erdîş der Bau von vier Wasserkraftanlagen wiederaufgenommen - trotz eines gerichtlich beschlossenen Baustopps. Das von Erdoğan regierte Land bleibt seiner Rolle als Konfliktverursacher treu.
  • Neue Kampagne zur Rettung der Ida-Berge 

    Die Ida-Berge in der Westtürkei werden systematisch durch den Raubbau an Goldvorkommen zerstört. Nun haben sich 209 zivilgesellschaftliche Organisationen, Abgeordnete und Einzelpersonen zusammengeschlossen und einen Brandbrief verfasst.
  • Klimabewegung soll eingeschüchtert werden 

    Der Berliner Verfassungsschutz stuft „Ende Gelände“ als linksextremistisch ein. In NRW wird ein minderjähriger Aktivist vom Verfassungsschutz unter Druck gesetzt. Das Bündnis erklärt: „Die Antwort auf die Klimakrise bleibt ziviler Ungehorsam.“
  • Türkei setzt Ilisu-Staudamm in Betrieb 

    Die erste von sechs Turbinen am umstrittenen Ilisu-Staudamm ist heute in Betrieb gegangen. Zwölftausend Jahre Zivilisationsgeschichte in Hasankeyf ist für das auf 50 Jahre Betriebsdauer angelegte Wasserkraftwerk untergegangen.
  • Ende Gelände Goes Europe: Shell Must Fall  

    Gegen die Aktionärsversammlung des Ölkonzerns Shell finden in verschiedenen Ländern dezentrale Aktionen statt.
  • „Gesundheit aller Menschen muss vor Konzernprofiten stehen“ 

    In Datteln haben viele Menschen gegen die für Sommer geplante Inbetriebnahme des Steinkohlekraftwerks Datteln 4 demonstriert. Das Aktionsbündnis Ende Gelände fordert: „Gesundheit aller Menschen muss vor Konzernprofiten stehen.“
  • Baummassaker für Militärstützpunkte in Şirnex 

    In der Cûdî-Region in der nordkurdischen Provinz Şirnex müssen ganze Wälder für den Bau weiterer Stützpunkte der türkischen Armee weichen. Als Handlanger des Militärs dienen die sogenannten Dorfschützer.
  • Gefährdete Blauracke in Wan gesichtet 

    Am Erçek-See im nordkurdischen Wan wurde eine Blauracke gesichtet. Der farbenprächtige Vogel war in Europa lange Zeit verbreitet, in Deutschland ist die Art ausgestorben. Der Gesamtbestand der Blauracke wird momentan als nahezu gefährdet eingestuft.
  • Heskîf: Geschichte versinkt in Wasser und Müll 

    Während fast zwölftausend Jahre Geschichte im Wasser des Ilisu-Staudamms versinken, treiben große Mengen Müll aus den umliegenden Deponien im Wasser und bedrohen Umwelt und Menschen.
  • Die Schönheit des Frühlings in Kurdistan 

    Die Schönheit des Frühlings in Kurdistan bietet mit der Farbenpracht in den Bergen und den klaren Wasserquellen ein atemberaubendes Bild, das in jedem Jahr aufs Neue überrascht.
  • Autogipfel: Politik fördert zerstörerisches Verkehrssystem 

    Während des „Autogipfels“ heute haben klima- und verkehrspolitische Organisationen vor dem Kanzleramt in Berlin gegen eine mögliche Auto-Kaufprämie protestiert. Das Bündnis „Sand im Getriebe“ fordert „Statt Abfuckprämie Umbau der Autoindustrie“.
  • Ende Gelände kündigt Kundgebung bei Datteln 4 an 

    Das Bündnis Ende Gelände hat für den 17. Mai eine Kundgebung am Steinkohlekraftwerk Datteln 4 angekündigt. Damit wollen die Klimaschützer drei Tage vor der Aktionärsversammlung des Betreibers gegen die Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks protestieren.
  • 4000 Bäume für Tirbespiyê 

    Der ökologische Wiederaufbau in Rojava geht weiter, der Umweltschutz wird auch zwischen den Kriegsfronten durchgesetzt. Im Norden von Tirbespiyê wurden im Rahmen eines Begrünungsprojekts 4000 Olivenbäume gepflanzt.
  • Wildgemüse aus den kurdischen Bergen 

    In den Bergen Kurdistans wachsen im Frühling verschiedene Sorten essbarer Pflanzen. Für viele Menschen sind sie der Lebensunterhalt.
  • Wilde Kaiserkronen über Colemêrg 

    Die auf deutsch Kaiserkrone genannte „Gula Xemgîn“ blüht zurzeit auf den Bergweiden in Colemêrg.