Ökologie
Alle Meldungen
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Giftiger Staub über Hatay
Bei der Trümmerbeseitigung in der Erdbebenregion Hatay bilden sich große Staubwolken, der Schutt wird in Bachbetten abgelagert. Die Klimaaktivistin Melis Tantan warnt vor Gesundheitsschäden und kritisiert die staatliche Planlosigkeit. -
Klimaaktivist:innen blockieren Autozug und tarnen ihn als Straßenbahn
Aktive der Klimagerechtigkeitsbewegung haben in Wolfsburg einen Autozug von VW blockiert und ihn als Straßenbahn verkleidet. Die Gruppe fordert, dass das VW-Stammwerk künftig lieber Züge und Straßenbahnen herstellen soll. -
Klimastreik ist Warnstreik!
In sechs Bundesländern streiken heute die Gewerkschaft Verdi und Fridays for Future gemeinsam für eine sozial gerechte und nachhaltige Verkehrspolitik. Verdi verbindet damit den Arbeitskampf für höhere Löhne mit dem Kampf für die Verkehrswende. -
Weitere Serie von Erdbeben erschüttert Türkei
Im türkisch-syrischen Erdbebengebiet ist weiter keine Entspannung in Sicht. Am Samstag traf ein Beben der Stärke 5,2 das zentralanatolische Niğde, Stunden zuvor bebte die Erde im kurdischen Çewlîg. Auch in Hatay und Meletî kommt die Erde nicht zur Ruhe. -
Defend Kurdistan ruft zur Unterstützung des weltweiten Klimastreiks auf
Am 3. März findet der nächste weltweite Klimastreik statt. In Wien wird die von Fridays For Future organisierte Demonstration auch vom Rat der Kurd:innen in Österreich (Feykom) und vom Bündnis Defend Kurdistan unterstützt. -
„End Fossil: Occupy!“ kündigt „Mai der Besetzungen“ an
Mehr als 150 junge Klimaaktvist:innen von „End Fossil: Occupy!“ haben sich am Wochenende in Bern getroffen, um Erfahrungen, Ideen und Kontakte auszutauschen – und um eine zweite „End Fossil“-Besetzungswelle im Mai zu planen. -
Erdbeben in Syrien und der Türkei haben wohl langfristige Folgen
Die schweren Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet haben nach Daten von Satelliten womöglich langfristige geologische Folgen. Allein in der Türkei hat das Beben viele Hügel im ganzen Land einem ernsthaften Erdrutschrisiko ausgesetzt. -
Dichter Nebel über Qamişlo
Am Morgen wurde Qamişlo von dichten Nebelschwaden begrüßt. Die Sicht lag teilweise deutlich unter fünfzig Meter. -
Rojava: Solarenergie als Alternative zu Dieselgeneratoren
Trotz Krieg und permanenten Angriffen macht die ökologische Entwicklung von Rojava weitere Fortschritte. Immer mehr Landarbeiter:innen stellen ihre Bewässerungseinrichtungen von Diesel auf Solarenergie um. -
Schneechaos: Hunderte Dörfer in Nordkurdistan von Außenwelt abgeschnitten
Ein starker Wintereinbruch hat in Teilen von Nordkurdistan ein Schneechaos verursacht. Hunderte Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten. -
Grevenbroich: Prozess wegen Blockadeaktion am Kraftwerk Neurath
Wegen der Blockade des Kraftwerks Neurath geht am Dienstag der Prozess gegen Klimaaktivisti Emberiza Schoeniclus weiter. Unterstützer:innen rufen zur Mahnwache vor das Amtsgericht Grevenbroich. -
Tote und Verletzte bei erneutem Erdbeben in Xoy
Zum dritten Mal binnen weniger Monate hat in Xoy die Erde gebebt. Mindestens zwei Menschen sind tot, mehr als 300 wurden verletzt. Die Erdstöße waren auch im nordkurdischen Wan sowie in Armenien und Aserbaidschan zu spüren. -
Nordkurdistan: Wetterdienst warnt vor starken Schneefällen
Der türkische Wetterdienst warnt vor „markanten Schneefällen“, die in mehreren kurdischen Provinzen bis Sonntagfrüh bis zu 20 Zentimeter Schnee bringen. Zudem tritt Frost und gebietsweise Nebel auf. -
Frankfurt/Main: Räumung und Rodung im Fechenheimer Wald haben begonnen
Hundertschaften der Polizei haben mit der Räumung im Fechenheimer Wald bei Frankfurt am Main begonnen, erste Bäume sollen bereits für den Bau eines Autobahntunnels gefällt worden sein. -
Klimaaktivist:innen blockieren Braunkohleinfrastruktur
50 Klimaaktivist:innen haben einen Kohlebagger im Tagebau Inden im Rheinischen Revier besetzt, eine Aktionsgruppe mit etwa 150 Menschen blockiert die Gleise der Nord-Süd-Kohlebahn zum Kraftwerk Neurath. -
Lützerath: „Die Geschlagenen von heute werden die Sieger von morgen“
„Auch wenn wir in Lützerath geschlagen wurden, unsere Hoffnung auf eine andere Welt brennt stärker denn je“, erklärt die internationalistische Jugendkommune. Für eine Veränderung der politischen Verhältnisse brauche es eine langfristige Organisierung. -
Kohlebagger im Tagebau Hambach besetzt
Klimaaktivist:innen der Protestgruppe „Gegenangriff – für das gute Leben“ besetzen Kohlebagger im Tagebau Hambach und zeigen ihre Solidarität mit den Menschen in Lützerath. -
Zehntausende demonstrieren für Klimagerechtigkeit in Lützerath
In Lützerath hat sich gezeigt, wie sehr das Thema Klimagerechtigkeit und die Zerstörung von Lebensraum durch die kapitalistische Wirtschaft Menschen bewegt und mobilisiert. Nach der Großdemonstration am Samstag wird weiterer Widerstand erwartet. -
IDK: Das Dorf verteidigen!
„Der Kampf um Lützerath ist existenziell. Es geht um den Widerstand gegen den systematischen Ökozid des kapitalistischen Patriarchats, um die Verteidigung der kleinbäuerlichen Lebensweise und des Bodens, auf dem wir stehen und der uns ernährt.“ -
Lützerath: „Die globalen Kämpfe gehören zusammen“
Aktivist:innen aus Lützerath sprechen im Interview über ihre Gründe für den Widerstand gegen die Räumung, ihre Einstellung zu Gewalt und Militanz und ihr kollektives Leben. Der Kampf der Klimagerechtigkeitsbewegung wird weitergehen. -
Cenî: Solidarität mit Lützerath heißt das Leben zu verteidigen!
„Die Verteidigung von Lützerath ist essenzieller Bestandteil einer Vision befreiten Lebens, einer anderen Ökonomie und einer anderen Gesellschaftsordnung“, erklärt das kurdische Frauenbüro Cenî und ruft zur Demonstration gegen die Räumung des Dorfes auf. -
Tunnelanlage unter Lützerath
Aktivist:innen der Klimagerechtigkeitsbewegung haben zur Verteidigung von Lützerath eine Tunnelanlage errichtet und fordern den Stopp von schwerem Räumungsgerät. Der Widerstand gegen die Räumung des Dorfes geht weiter. -
Solidarität aus Rojava mit dem Widerstand in Lützerath
Die Klimagerechtigkeitsinitiative „Make Rojava Green Again“ solidarisiert sich mit dem Widerstand der Besetzer:innen und Aktivist:innen von Lützerath und ruft dazu auf, das Dorf gegen die Räumung zu verteidigen. -
„Wer Lützerath angreift, greift unsere Zukunft an“
Das Aktionsbündnis „Lützerath Unräumbar“ bekräftigt seine Entschlossenheit, der Räumung des Dorfes Lützerath entgegenzutreten und massiven Widerstand zu leisten: „Wir werden um jeden Baum, um jedes Haus, um jeden Meter in diesem Dorf kämpfen.“ -
Soldaten stecken Waldgebiete in Brand
Bei einer großangelegten Militäroperation in den nordkurdischen Provinzen Amed, Çewlîg, Mûş und Êlih sind große Waldgebiete in Brand gesteckt worden.