Kurdistan

Alle Meldungen

  • Roboskî: 34 Tote, 34 Prozesse gegen die Angehörigen 

    Vor neun Jahren wurden 34 junge Menschen beim Massaker von Roboskî getötet. Keiner der Verantwortlichen für den Luftangriff auf Zivilisten wurde zur Rechenschaft gezogen. Zwei der Opfer-Angehörigen sitzen im Gefängnis, gegen 34 weitere laufen Prozesse.
  • Gedenken an Şerafettin Elçi in Cizîr 

    Zu seinem achten Todestag ist in Şirnex Şerafettin Elçi gedacht worden. Der Rechtsanwalt und Politiker, der einer der Protagonisten des kurzen Frühlings der kurdischen Nationalbewegung Ende der 1950er Jahre war, erlag 2012 einem Krebsleiden.
  • HDP-Vorsitzender von Agirî wieder frei  

    Der am Vortag in Agirî festgenommene HDP-Provinzverbandsvorsitzende Cemal Akar ist gegen Meldeauflagen auf freien Fuß gesetzt worden. Der Politiker wurde vom Gericht zu einer Erklärung zur Verhaftung der kurdischen Politikerin Leyla Güven befragt.
  • Koloniales Nicht-Gedenken in Dersim 

    „Die Kaserne von Tunceli“, die als Koordinierungszentrum des Genozids an den alevitischen Kurden von Dersim gilt, ist in ein Museum umgewandelt worden. Die Zivilgesellschaft ist empört, hatten lokale Institutionen doch ein Gedächtnis-Zentrum gefordert.
  • Colemêrg: Eine Stadt im Besatzungszustand 

    Seit 2015 herrscht in der nordkurdischen HDP-Hochburg Colemêrg de facto Ausnahmezustand. Die Zahl der türkischen Soldaten und Polizisten übersteigt die der Bevölkerung,
  • Mutter von Guerillakämpfer bei Razzia misshandelt 

    Halise Aksoy, Mutter des Guerillakämpfers Agit Ipek, dessen sterbliche Überreste in einer Kiste per Post verschickt worden waren, ist bei einer Razzia in ihrer Wohnung in Amed von Polizisten misshandelt worden.
  • Verfahren um Lynchversuch von Sakarya eingestellt 

    Das Verfahren um den Lynchversuch an kurdischen Saisonarbeitern in der westtürkischen Provinz Sakarya ist eingestellt worden. Die Rechtsanwaltskammer Mêrdîn hat angekündigt, alle Rechtsmittel gegen diese Entscheidung auszuschöpfen.
  • HDP-Politiker in Agirî festgenommen 

    Die HDP-Politiker*innen Cemal Akar und Ceren Barış sind bei Hausdurchsuchungen in Agirî festgenommen worden. Ihnen wird der Protest gegen die Verhaftung von Leyla Güven vorgeworfen.
  • Weiterhin keine Lösung für Şengal in Sicht 

    In Şengal protestiert die ezidische Bevölkerung weiter gegen die geplante Auflösung der Autonomieverwaltung und der Sicherheitskräfte. Die Regierung Südkurdistans hat die USA um die Stationierung von Soldaten an der Grenze nach Rojava gebeten.
  • Namen gefallener Guerillakämpferinnen veröffentlicht 

    Die Guerillakämpferinnen Amargî Amara, Dilvîn Rûbar und Tekoşîn Botan sind im August in der Zap-Region gefallen. Die HPG erinnern an sie.
  • KCK: Verhaftung von Leyla Güven zeigt die Realität des Regimes 

    Die KCK ruft nach der Verhaftung der kurdischen Politikerin Leyla Güven zum Sturz der türkischen Regierung auf.
  • Leyla Güven nach Xarpêt verlegt 

    Die kurdische Politikerin Leyla Güven ist in ein Gefängnis in Xarpêt verlegt worden. Über mehrere Stunden war ihr Aufenthaltsort unbekannt, Anwälte erhielten keine Auskunft über den Transfer.
  • Gerîla TV veröffentlicht Aufnahmen aus Wan 

    Das Online-Portal Gerîla TV hat Aufnahmen einer Sabotageaktion gegen die türkische Armee in Wan veröffentlicht.
  • Leyla Güven ins Gefängnis überstellt 

    Die zu 22 Jahren und drei Monaten Haft verurteilte kurdische Politikerin Leyla Güven ist nach ihrer Festnahme in das Frauengefängnis von Diyarbakır eingeliefert worden.
  • Leyla Güven in Amed festgenommen 

    Die heute zu einer mehr als 22-jährigen Freiheitsstrafe verurteilte kurdische Politikerin Leyla Güven ist in einer Wohnung in Amed festgenommen und an das Gericht überstellt worden. Nach Verlesung des Urteils wird sie in ein Gefängnis gebracht.
  • Weitere Festnahmen wegen Kobanê-Protesten in Êlih 

    Nach den vier Festnahmen vom Sonntag sind in Êlih zehn weitere Personen wegen vermeintlicher Beteiligung an den Kobanê-Protesten vom Herbst 2014 in Gewahrsam genommen worden. Weitere Beschuldigte sind zur Fahndung ausgeschrieben.
  • HPG geben Namen von Gefallenen bekannt 

    Das Pressezentrum der HPG hat die Identitäten von zwei Guerillakämpfern veröffentlicht, die bei Luftangriffen auf die Medya- Verteidigungsgebiete in den Jahren 2017 und 2018 gefallen sind.
  • Seit 20 Tagen Protestwache vor Asayîşa Êzîdxanê 

    Der Zeltprotest gegen die im Abkommen zwischen der südkurdischen Regierungspartei PDK und der irakischen Zentralregierung festgelegte Auflösung der Sicherheitskräfte der Selbstverwaltung der Şengal-Region geht weiter.
  • 22 Jahre Haft für Leyla Güven 

    Die Ko-Vorsitzende des Demokratischen Gesellschaftskongresses und prominente kurdische Politikerin Leyla Güven ist zu 22 Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.
  • Wan: Polizei entfernt HDP-Fahnen 

    Vor dem Parteikongress hat der Gouverneur Fahnen der HDP in Wan von der Polizei entfernen lassen. Es sei „aus Versehen“ die Erlaubnis zum Aufhängen der Fahnen erteilt worden.
  • Rückblick 2020: Guerilla steigert Aktivität 

    Trotz der technologischen Überlegenheit und des gigantischen Aufwands der türkischen Armee hat die kurdische Guerilla ihre Aktivität im Verlauf des Jahres 2020 gesteigert.
  • Êlih: Mehrere Festnahmen wegen Kobanê-Protesten  

    Sechs Jahre nach den Kobanê-Protesten sind in Êlih vier Personen wegen ihrer vermeintlichen Teilnahme an Demonstrationen gegen die türkische IS-Unterstützung festgenommen worden.
  • Mahnwache in Şengal wird fortgesetzt 

    Seit knapp drei Wochen wird in Şengal gegen das über die Köpfe der ezidischen Bevölkerung hinweg getroffene Abkommen zwischen der PDK und der irakischen Regierung protestiert. Bisher gibt es noch keine positive Antwort.
  • Berwarî: Şengal-Abkommen ist eine Fortsetzung der IS-Angriffe 

    Der Ko-Vorsitzende der Demokratischen Volksfront, Kamiran Berwarî, kritisiert das Abkommen zwischen der südkurdischen Regierungspartei PDK und der Zentralregierung in Bagdad über die Zukunft von Şengal als Fortsetzung der IS-Angriffe.
  • Mitarbeiterin von Kulturzentrum in Êlih verhaftet 

    Eine Mitarbeiterin des Kulturzentrums Bahar in der nordkurdischen Stadt Êlih ist in Şirnex verhaftet worden. Sie soll einen staatlich inszenierten Protest von Frauen, deren Kinder angeblich zur Guerilla verschleppt wurden, mit einem Stein beworfen haben.