Aktuelles

Alle Meldungen

  • Alfeld: Gedenken an Opfer von Hanau 

    In der niedersächsischen Kleinstadt Alfeld gedachten etwa 20 Menschen der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau. Dabei wurde auch die Verbindung patriarchaler Gesellschaftssstrukturen zu rassistischer Gewalt und Frauenfeindlichkeit thematisiert.
  • Ankara: HDP-Parteitag hat begonnen 

    In Ankara hat der mit Spannung erwartete Parteitag der HDP begonnen. Die Abgeordnete Tülay Hatimoğulları grüßte in ihrer Rede „alle Menschen, die von Imrali bis Kandira und Edirne in den Kerkern des Landes Widerstand leisten.“
  • Hamburg und Nürnberg: Das Problem heißt Rassismus 

    Wie in vielen anderen deutschen Städten gingen heute auch in Hamburg und Nürnberg viele Menschen als Reaktion auf das rassistische Massaker in Hanau auf die Straße. Skandalisiert wurde dabei auch der Umgang in Politik und Medien nach dem Rechtsterror.
  • Hanau: Tausende Menschen demonstrieren gegen Rassismus 

    Nach dem rassistischen Anschlag mit zehn Todesopfern haben in Hanau tausende Menschen gegen Hetze und Rechtsterror protestiert.
  • Istanbul: Eltern von Mustafa Koçak festgenommen 

    Seit Juli macht der politische Gefangene Mustafa Koçak mit einem Hungerstreik auf den unfairen Prozess gegen ihn aufmerksam. Seine Eltern, die wöchentlich in Istanbul mit einer Kundgebung Gerechtigkeit fordern, sind erneut festgenommen worden.
  • Die Toten von Hanau 

    Neun Menschen sind in Hanau aus rassistischen Gründen getötet worden. Wir haben Informationen über sie zusammengetragen.
  • Festnahmewelle gegen HDP-Politiker in Mersin 

    In der Provinz Mersin an der türkischen Mittelmeerküste hat eine Festnahmewelle gegen HDP-Politiker*innen eingesetzt. Zahlreiche Personen wurden am frühen Morgen in ihren Wohnungen festgenommen.
  • HDP: Vorbereitung auf die Zeit nach Erdogan 

    Am Sonntag findet in Ankara der vierte HDP-Kongress statt. Es werden Gäste aus 26 Ländern erwartet. Die HDP will organisatorische Schwächen beheben und sich auf die Zeit nach Erdogan vorbereiten, erklärt der Vizefraktionsvorsitzende Saruhan Oluç.
  • Hamburger Aufruf: Gegen den rechten Terror! 

    „Schon vor Hanau wussten wir, dass wir uns nicht auf den Staat verlassen können, sondern uns selber verteidigen müssen“, erklären Hamburger Migrantenorganisationen und rufen zu einer Demonstration gegen den rechten Terror auf.
  • Europaweit Proteste gegen Rechts 

    In zahlreichen Städten in Europa haben am Freitag wieder unzählige Menschen bei Gedenkveranstaltungen der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau gedacht und von der Politik eine klare Haltung gegen den Terror von rechts gefordert.
  • Mersin: HDP-Aktivisten wegen Terrorvorwürfen verhaftet 

    In Mersin sind fünf Jugendaktivisten der HDP wegen Terrorvorwürfen inhaftiert worden. Die Anschuldigungen gehen unter anderem auf die Aussagen einer vermeintlichen Zeugin zurück, die inzwischen vom türkischen Reuegesetz profitiert.
  • Bundesanwaltschaft klagt Iraker wegen Völkermord an 

    Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen Iraker erhoben, der als Mitglied der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat” ein fünfjähriges Mädchen ermordet haben soll. Das ezidische Kind verdurstete angekettet in der Sonne.
  • Kurdische Arbeitgeber vermissen klare Haltung zu Rechtsterror 

    Der Verband der kurdischen Arbeitgeber in Europa appelliert nach dem rechtsextremistischen Anschlag von Hanau an die deutsche Politik und Justiz, entschieden gegen rechte Netzwerke und Rechtsterrorismus vorzugehen.
  • Berlin: Bundesweite Demonstration gegen Polizeigewalt 

    Das Bündnis „Death in Custody” ruft anlässlich des Internationalen Tages gegen Polizeigewalt am 15. März zu einer bundesweiten Demonstration in Berlin auf.
  • Aktionen zum „Tag der Muttersprache“ in Bakur und der Türkei 

    In vielen Städten Nordkurdistans und der Türkei finden Aktionen zum „Tag der Muttersprache“ statt. Landesweit wird dazu aufgerufen, für den Erhalt der kurdischen Sprache einzutreten.
  • Bundesregierung: 564 homo- und transphobe Straftaten erfasst 

    Nach Angaben der Bundesregierung wurden im vergangenen Jahr 564 politisch motivierte Straftaten mit der Nennung des Unterthemas „sexuelle Orientierung“ gemeldet. Darunter waren 147 Gewalttaten.
  • Festnahmewelle gegen HDP und DBP in Mêrdîn 

    Die türkische Polizei hat bei Razzien in der nordkurdischen Provinz Mêrdîn mehrere Politiker*innen der HDP und DBP festgenommen. Unter ihnen ist auch der ehemalige Ko-Bürgermeister der mittlerweile zwangsverwalteten Stadt Qoser.
  • Zentralrat Deutscher Sinti und Roma gibt Erklärung zu Hanau ab 

    Auch der Zentralrat deutscher Sinti und Roma drückte in einer Erklärung seine Trauer um die Opfer des Mordanschlags in Hanau aus und forderte die entschlossene Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus.
  • Kundgebung und Demonstration in Hanau 

    „Es ist Zeit für Migrantifa. Überall. Kommt zur bundesweiten Demonstration." Das Hanauer Initiativenbündnis „Solidarität statt Spaltung“ lädt zur Kundgebung am Freitag und zur Demonstration am Samstag ein.
  • Zahl der Asylsuchenden aus der Türkei und Nordkurdistan gestiegen 

    Aus einer Schriftlichen Frage der linken Abgeordneten Sevim Dağdelen geht hervor, dass im Zeitraum November 2019 bis Januar diesen Jahres 2089 Menschen aus der Türkei in Deutschland als Asylsuchende registriert wurden.
  • KCDK-E verurteilt rassistisches Massaker in Hanau 

    Der Ko-Vorsitz des europaweiten kurdischen Dachverbands KCDK-E hat eine Erklärung zum rassistischen Massaker in Hanau abgegeben und die europäischen Staaten dazu aufgerufen, wirksame Maßnahmen gegen Rechtsextremismus zu ergreifen.
  • Nach Hanau: „Kein Fußbreit dem Faschismus” 

    Bundesweit sind am Donnerstagabend viele Menschen auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen den faschistischen Anschlag in Hanau zu setzen und ihrer Trauer und Wut Ausdruck zu verleihen.
  • #Riseup4Rojava ruft zu Protesten gegen Rechtsterror auf 

    Gestern hat ein Neonazi in Hanau zehn Menschen ermordet, das ist der zweitgrößte rechte Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Kampagne #Riseup4Rojava ruft dazu auf, heute Abend überall auf die Straßen zu gehen, um den Toten zu gedenken.
  • Kurden in Hanau: Stellen wir uns dem Faschismus entgegen! 

    Das kurdische Gesellschaftszentrum in Hanau ruft nach dem rassistischen Anschlag zur Teilnahme an der Demonstration um 18 Uhr auf: „Wir sind wütend und traurig. Stellen wir uns dem Faschismus entgegen, stoppen wir die rassistischen Angriffe!“
  • Mindestens zwei Kurden unter den Toten in Hanau 

    Unter den Todesopfern bei dem rechtsextremistischen Anschlag in Hanau befinden sich mindestens zwei Kurden, drei weitere wurden verletzt.