Menschenrechte

Alle Meldungen

  • 743 Kinder mit ihren Müttern in Haft 

    Nach einem Bericht der Kinderrechtskommission des Menschenrechtsvereins IHD befinden sich in der Türkei 743 Kinder unter sechs Jahren mit ihren Müttern in Haft. Die Türkei ignoriert systematisch die UNO-Konvention über die Menschenrechte von Kindern.
  • Geburt in Handschellen 

    Die Gefangene Rabia Bıyıklı beschreibt in einem Brief, wie sie dazu gezwungen wurde, bei der Geburt ihres Kindes zwei Tage lang gefesselt unter künstlichen Wehen auszuharren.
  • Mijatovic: Türkei soll Grundrechte achten 

    Die Menschenrechtskommissarin des Europarates, Dunja Mijatovic, wird zu einem Kontaktbesuch in die Türkei reisen. Auf der Tagesordnung stehen auch die Zustände in den Gefängnissen.
  • Mindestes 108 „Arbeitsmorde” im März 

    Im März sind in der Türkei mindestens 108 Menschen bei der Arbeit ums Leben gekommen. Elf der Getöteten sind Migrant*innen aus Afghanistan, Syrien und Turkmenistan.
  • Wo ist Mahir Mete Kul? 

    Bei dem Versuch, über den Grenzfluss Mariza nach Griechenland zu fliehen, kenterte vor 15 Tagen das Boot des 21-jährigen Studenten Mahir Mete Kul. Seitdem fehlt von dem ehemaligen politischen Gefangenen jede Spur. Seine Mutter fordert Aufklärung.
  • Samstagsmütter fragen nach verschwundenem Journalisten 

    Die heutige Kundgebung der Samstagsmütter in Istanbul wurde dem Journalisten Nazım Babaoğlu gewidmet. Der Korrespondent der Zeitung Özgür Gündem ist 1994 nach der Festnahme verschwunden.
  • Mütter von Gefangenen vor Justizministerium in Ankara 

    Seit drei Tagen harren Mütter von hungerstreikenden Gefangenen vor dem türkischen Justizministerium in Ankara aus und fordern ein Gespräch.
  • 68 Gefangene in Dîlok im Hungerstreik 

    Im H-Typ-Gefängnis in Dîlok befinden sich 68 Gefangene im Hungerstreik gegen die Isolation des PKK-Gründers Abdullah Öcalan.
  • Kein Lebenszeichen von hungerstreikendem Gefangenen 

    Der politische Gefangene Bahtiyar Hasan Kemal ist seit 90 Tagen im Hungerstreik gegen die Isolation Abdullah Öcalans. Anfang Januar kam er deshalb in Bunkerhaft. Seit Wochen gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm.
  • 7.000 PKK-Gefangene im Hungerstreik 

    Die Zahl der hungerstreikenden PKK-Gefangenen gegen die Isolation Abdullah Öcalans hat mittlerweile die 7.000 erreicht. Rechtsanwalt Baran Çelik berichtet von gravierenden Rechtsverletzungen gegenüber den Gefangenen.
  • Gewalt gegen PKK-Gefangene in Xarpêt  

    Drei im Hochsicherheitsgefängnis von Xarpêt (Elazığ) inhaftierte politische Gefangene sind vom Personal zusammengeschlagen worden. Die Gefangenen fordern die Öffentlichkeit zum Handeln auf.
  • Einzelhaft für Hungerstreikenden in Wan angeordnet 

    Bahtiyar Hasan Kemal befindet sich seit 80 Tagen im Hochsicherheitsgefängnis von Wan im Hungerstreik. Da nun seine lebenslängliche Haftstrafe bestätigt wurde, wurde er in Einzelhaft verlegt.
  • Willkürmaßnahmen gegen Hungerstreikende 

    Die Gefängnisleitung von Şakran setzt die Hungerstreikenden in der Haftanstalt willkürlichen Maßnahmen aus. Nun dürfen die Hungerstreikenden keine Briefe mehr verfassen.
  • Samstagsmütter fragen nach vermisstem Studenten 

    Auf der 727. Kundgebung der Samstagsmütter in Istanbul ist nach dem Verbleib von Cüneyt Aydınlar gefragt worden. Der Student ist 1994 nach der Festnahme verschwunden.
  • Disziplinarstrafen gegen hungerstreikende Gefangene 

    Im Hochsicherheitsgefängnis von Kırıklar wurden vier politische Gefangene aus TKEP/L-Verfahren wegen ihrer Teilnahme an einem Solidaritätshungerstreik mit einer Disziplinarstrafe belegt.
  • Hungerstreikende Gefangene in Bunkerhaft 

    Im Gefängnis von Edirne sind sechs hungerstreikende politische Gefangene aus PKK-Verfahren gegen ihren Willen in Einzelhaft verlegt worden. Ihre Radios und Bücher wurden beschlagnahmt, außerdem wird den Gefangenen das notwendige Vitamin B1 vorenthalten.
  • IHD: AKP-Regime fördert Rechtsverletzungen an Minderjährigen 

    Die Kinderrechtskommission des Menschenrechtvereins IHD hat ihren Bericht über Rechtsverletzungen gegenüber Minderjährigen veröffentlicht. Demnach kamen im vergangenen Jahr allein in Nordkurdistan 41 Minderjährige ums Leben.
  • Zwei Gefangene in der Türkei gestorben 

    In der Türkei sind innerhalb einer Woche zwei kranke Gefangene gestorben. Die Initiative „Freiheit für kranke Gefangene“ forderte im Rahmen ihrer 233. Aktionswoche die Ministerien für Justiz und Gesundheit auf, Maßnahmen zu ergreifen.
  • IHD: In türkischen Gefängnissen findet Folter systematisch statt 

    Der Menschenrechtsverein IHD dokumentiert in seinem „Bericht über Menschenrechtsverstöße in der Südosttürkei im Jahr 2018“ die umfassenden Repressionsmaßnahmen der türkischen Behörden im vorwiegend kurdisch besiedelten Teil des Landes.
  • Hungerstreikender Gefangener in Bunkerhaft 

    Seit mehr als 50 Tagen ist der PKK-Gefangene Adem Arslan im Hungerstreik gegen die Isolation Öcalans. Wie seine Angehörigen nun berichten, befindet sich Arslan in Bunkerhaft.
  • Mindestens 155 „Arbeitsmorde” im Januar in der Türkei 

    Im ersten Monat des neuen Jahres sind in der Türkei mindestens 155 Menschen bei der Arbeit ums Leben gekommen. Zehn der Getöteten sind zwischen drei und 14 Jahren, weitere elf Opfer sind Frauen.
  • Gewalt und Drohungen gegen hungerstreikende Gefangene 

    Die Plattform freiheitlicher Jurist*innen hat einen Bericht zu der Situation der hungerstreikenden Gefangenen in der Marmararegion veröffentlicht. Darin ist die Rede von Gewalt, Repression und Drohungen gegen die Hungerstreikenden.
  • Hochschwangere Menschenrechtsverteidigerin in Wan festgenommen 

    In der nordkurdischen Provinz Wan ist Ayfer Şahin Bilici bei einer Hausdurchsuchung festgenommen worden. Die Vertreterin der Menschenrechtsstiftung Türkei ist im achten Monat schwanger.
  • AI-Kampagne für Eren Keskin 

    Amnesty International hat eine Kampagne für die in der Türkei mit Haft bedrohte Menschenrechtsverteidigerin Eren Keskin gestartet.
  • IHD: Folter an Gefangenen in Trabzon 

    In einem Bericht der Gefängniskommission des Menschenrechtsvereins IHD zur Situation im Beşikdüzü-Gefängnis in Trabzon werden erschütternde Aussagen gemacht.