Hintergrund

Alle Meldungen

  • EGMR: „Bijî Serok Apo“ von Meinungsfreiheit gedeckt 

    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Türkei wegen Verletzung des Rechts auf freie Meinungsäußerung verurteilt. Geklagt hatten zwei Aktivisten, die wegen des Skandierens „Bijî Serok Apo“ zu Geldstrafen verurteilt worden waren.
  • Die NATO wird erneut von der Türkei erpresst 

    Am Dienstag und Mittwoch findet anlässlich des 70-jährigen Bestehens der NATO-Gipfel in London statt. Wie bereits vor zehn Jahren setzt die Türkei auf Erpressung, um ihren Vernichtungskrieg gegen die Kurden durchzusetzen.
  • Ende Gelände kritisiert Polizei wegen Verstößen gegen Grundrechte 

    Während der Aktionstage von Ende Gelände im Lausitzer und Leipziger Revier kam es aus Sicht des Aktionsbündnisses zu mehreren Rechtsverstößen von Seiten der Polizei. Der Rechtsbeistand von Ende Gelände weist auf eine Reihe gravierender Rechtsverstöße hin.
  • Bundestags-Gutachten belegt: Türkei kommandiert Dschihadistenarmee 

    In einem Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags wird festgestellt, dass es sich bei der sogenannten Syrischen Nationalarmee mindestens in Teilen um Dschihadisten handelt.
  • Carl W. Heydenreich: Aufhebung des PKK-Verbots! 

    Die Konsequenz aus dem „Düsseldorfer Prozess“ vor dreißig Jahren heißt Schluss mit der Kriminalisierung und Aufhebung des PKK-Verbots, erklärt Rechtsanwalt Carl W. Heydenreich in einem von AZADÎ geführten Interview.
  • Schafft ein, zwei, viele Rojavas! 

    „Für jede Kommune, die durch die Angriffe zerstört wird, werden wir uns in vielen neuen Kommunen organisieren. Sie mögen uns töten können, doch die Hoffnung werden sie niemals aufhalten“, schreibt ein Internationalist aus Kurdistan.
  • KCK: Die PKK hat die Hoffnung auf Freiheit aufkommen lassen 

    „Die PKK hat den jungen Menschen, den Frauen und dem Volk vor allem Selbstbewusstsein gegeben. Sie hat die Hoffnung auf Freiheit aufkommen lassen“, heißt es in einer Erklärung der KCK zum Gründungsjubiläum der Arbeiterpartei Kurdistans.
  • „Wir sind die Berge der Kurden“ 

    Hier sind einige Stimmen der „Berge“ für diejenigen, die eine „Bewegung der Berge“ in Gang gesetzt und dadurch die Hoffnungen für eine andere Welt wiedererweckt haben.
  • München: Tagung zur Kriminalisierung von Kurden in Bayern 

    In München hat eine vom Rechtshilfefonds AZADÎ und dem Kurdischen Gesellschaftszentrum München getragene Tagung zur Kriminalisierung von Kurden und dem Abbau demokratischer Grundrechte am Beispiel von Bayern stattgefunden.
  • Der EU-Türkei-Deal und die Invasion in Nordsyrien  

    In zwei umfassenden Kleinen Anfragen zum EU-Türkei-Deal im Zusammenhang mit der Besetzung Nordsyriens hat die Bundesregierung klar gemacht, dass sie keinen Abstand von der Kollaboration mit dem Erdoğan-Regime nehmen wird.
  • Die Revolution verteidigen  

    Der von der kurdischen Freiheitsbewegung in allen Teilen Kurdistans verfolgte demokratisch-konföderale Ansatz wird sowohl von den internationalen wie auch regionalen Staaten des Status quo weiter bekämpft. Eine Analyse von Ali Çiçek.
  • HDP fordert vorgezogene Neuwahlen 

    Die HDP hat eine Deklaration veröffentlicht, in der sie zu vorgezogenen Wahlen aufruft. In dem Positionspapier wird bekräftigt, alle Errungenschaften zu verteidigen und den demokratischen Kampf gegen das Regime der Zwangsverwaltung fortzusetzen.
  • Women Defend Rojava: Keine Kooperation mit der Türkei 

    Zu einer Blockade-Aktion an der Führungsakademie der deutschen Bundeswehr in Hamburg haben die beteiligten Aktivist*innen eine umfangreiche Stellungnahme abgegeben.
  • HDP fordert Maßnahmen gegen den politischen Staatsstreich 

    „Das Erdogan-Regime ist entschlossen, seine autoritäre und rechtswidrige Herrschaft aufrechtzuerhalten“, heißt es in einer Zusammenfassung der HDP zu den Entwicklungen seit den Kommunalwahlen im Frühjahr.
  • Sassoli: Tötungen von Zivilisten sind Kriegsverbrechen 

    Marco Sassoli, ein Experte für humanitäres Völkerrecht, erklärt im ANF-Interview, dass die Türkei in Nord- und Ostsyrien völkerrechtswidrig handelt.
  • Cemil Bayik: Sich nur für Rojava einzusetzen, ist keine Lösung 

    Weltweit solidarisieren sich Menschen mit Rojava, aber das reicht nicht aus. Auch für Nordkurdistan muss etwas getan werden, denn hier hat der Vernichtungsfeldzug des türkischen Staates seinen Ausgangspunkt, erklärt Cemil Bayik (KCK).
  • AZADÎ e.V. lädt zur Tagung nach München 

    Unter dem Titel „Die Kriminalisierung von Kurdinnen und Kurden – Abbau demokratischer Grundrechte am Beispiel von Bayern“ laden der Rechtshilfefonds AZADÎ e. V. und das Kurdische Gesellschaftszentrum München e. V. zur Tagung nach München.
  • Cemil Bayik: Dritter Weltkrieg im Mittleren Osten 

    „Sowohl die USA als auch Russland haben die Kurden ihren eigenen Interessen geopfert und der Türkei den Weg freigeräumt. Die Türkei wird von ihnen gegen die Kurden benutzt“, erklärt Cemil Bayik (KCK) in einer TV-Analyse.
  • Internationalistische Kommune gedenkt Seyit Riza 

    Am 15. November 2019 hat sich zum 82. Mal die Hinrichtung von Seyit Riza durch den türkischen Staat gejährt. Die internationalistische Kommune von Rojava hat einen Artikel geschrieben, um an ihn und seinen Kampf gegen die Unterdrücker zu erinnern.
  • KCK gedenkt Seyîd Riza 

    1937 brach der Dersim-Aufstand aus, dessen Anführer Seyîd Riza war. Er war der wichtigste geistliche und tribale Anführer seiner Zeit und wehrte sich gegen die türkische Regierung, gegen die Vertreibungen und den Völkermord an kurdischen Aleviten.
  • Kurzer Umriss der kurdischen Frage 

    Eine Analyse des Hamburger Sozialwissenschaftlers Ramazan Mendanlioglu zur kurdischen Frage und den Entstehungsgründen des sogenannten Kurdenkonflikts
  • Wenn Deutschland weltweit „Verantwortung übernimmt“ 

    Wie kann die Zivilgesellschaft Deutschlands ein demokratisches und friedliches Projekt für Deutschland und Europa entwickeln, das sich moralisch-politische Prinzipien zur Grundlage nimmt? Dieser Frage geht Arif Rhein im aktuellen Kurdistan-Report nach.
  • Neue Ausgabe des Kurdistan Report erschienen 

    Die 206. Ausgabe des Kurdistan Report ist erschienen. In der aktuellen Ausgabe wird mit vielseitigen Artikeln über die Entwicklungen in Kurdistan informiert.
  • Analyse: Die Pläne der verschiedenen Kräfte in Syrien 

    Die Angriffe des türkischen Staates auf Rojava dauern an. International als Terroristen betrachtete Milizen greifen in Zusammenarbeit mit der Türkei ein. Der Widerstand lässt den Angriff jedoch scheitern.
  • Held unserer Zeit - Nachruf auf Konstantin Andok 

    Am 16. Oktober ist der deutsche Internationalist Andok Cotkar (Konstantin) bei einem türkischen Luftangriff auf Serêkaniyê ums Leben gekommen. Die Internationalistische Kommune von Rojava hat ihm mit einem Nachruf gedacht.