Menschenrechte

Alle Meldungen

  • Flüchtlinge im Kirchenasyl werden mit Ablehnungen sanktioniert 

    Aus einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung geht hervor, dass immer mehr Schutzsuchende von Deutschland in andere EU-Staaten überstellt werden. Besonders betroffen sind dabei Menschen, die von Gemeinden im Kirchenasyl geschützt werden.
  • Hungerstreikaktivisten im Şakran-Gefängnis erleiden Vergiftung 

    Fünf Gefangene aus dem Şakran-Gefängnis, die am Hungerstreik teilnahmen, mussten wegen einer Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Verursacht wurde die Vergiftung durch die Lebensmittel in der Haftanstalt.
  • Iran: 30 Jahre Haft für Menschenrechtsanwalt 

    Der Menschenrechtsanwalt Amirsalar Davoodi ist im Iran zu 30 Jahren Haft und 111 Peitschenhieben verurteilt worden. Dem 27-Jährigen, der auch die kurdische politische Gefangene Zeynab Jalalian vertritt, wird „Propaganda gegen den Staat“ vorgeworfen.
  • Anwaltskammer: Seit vier Jahren systematische Folter in Riha 

    Die Anwaltskammer Riha weist in einem Untersuchungsbericht zur Folter in Xelfetî darauf hin, dass bereits seit 2015 wieder systematische Folter in der Region angewandt wird.
  • Samstagsmütter: Wir kennen die Täter 

    Thema der Kundgebung der Istanbuler Samstagsmütter war die Ermordung der kurdischen Geschäftsmänner Savaş Buldan, Adnan Yıldırım und Hacı Karay im Juni 1994. Die Hinterbliebenen, darunter die HDP-Vorsitzende Pervin Buldan, forderten Gerechtigkeit.
  • Haftbefehle gegen Folteropfer in Riha 

    13 in Xelfetî festgenommene Frauen und Männer sind wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation verhaftet worden. Vor dem Haftrichter sagten sie aus, dass ihre Aussagen bei der Antiterrorpolizei unter dem Druck von Folter entstanden sind.
  • Menschenunwürdige Behandlung von Hungerstreikaktivisten 

    Der IHD beklagt, dass Gefangene, die sich im Hungerstreik befanden, von den türkischen Sicherheitskräften menschenunwürdig behandelt werden. In einem Fall wurden die Gefangenen demnach über Stunden ohne Wasser im Gefangenentransporter festgehalten.
  • Anwaltskammer bestätigt Folter in Xelfetî 

    Die Anwaltskammer Antep hat einen Bericht über Folterfälle in Polizeigewahrsam im nordkurdischen Kreis Xelfetî vorgelegt. Die Folter hat demnach im Wissen der Staatsanwaltschaft stattgefunden.
  • Gefangenen in Xarpêt wird Behandlung verweigert 

    Rund 150 im Hochsicherheitsgefängnis von Xarpêt inhaftierten politischen Gefangenen wird nach der Beendigung ihres Hungerstreiks die medizinische Behandlung verweigert.
  • Repression gegen inhaftierte Politikerinnen 

    Die im Gefängnis von Kandıra inhaftierten Politikerinnen Sebahat Tuncel, Figen Yüksekdağ und Aysel Tuğluk werden provokativer Repression ausgesetzt.
  • Wieder Gewalt an politischen Gefangenen  

    Die Übergriffe und Schikanen gegen hungerstreikende politische Gefangene in der Türkei reißen nicht ab. Im Hochsicherheitsgefängnis von Riha inhaftierte Gefangene sind vom Personal zusammengeschlagen worden.
  • Che-Bilder in Wan verboten 

    Im Hochsicherheitsgefängnis von Wan dürfen Gefangene keine Bilder von Fidel Castro und Ernesto „Che“ Guevara besitzen. Nach Auffassung der Anstaltsleitung seien die Anführer der kubanischen Revolution Mitglieder der türkischen DHKP-C.
  • Menschenrechtsorganisationen: Lage der Gefangenen ist ernst 

    Die Menschenrechtsorganisationen IHD und TIHV sowie die Ärztekammer und die Gewerkschaft SES warnen vor einer Verschlechterung des Gesundheitszustands der 22 hungerstreikenden Gefangenen im Gefängnis von Şirnex.
  • Sechs Jahre Haft für Menschenrechtler wegen Efrîn-Kritik 

    Weil er eine Erklärung des Menschenrechtsvereins IHD zur türkischen Militärinvasion in Efrîn verlesen hat, ist Mehmet Tuncel in der nordkurdischen Provinzhauptstadt Meletî zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.
  • „Arbeitsmord“ in Antalya: 17-Jähriger verblutet 

    Ein 17-Jähriger ist in einer Palettenfabrik in Antalya mit seinem Arm in eine Arbeitsmaschine geraten. Der Jugendliche starb noch vor Ort an Blutverlust.
  • IHD: Hungerstreikende Gefangene in Einzelhaft 

    Die anhaltende Isolationshaft auf Imrali geht weit über die Gefängnisinsel hinaus. Das dort angewandte System drücke gleichzeitig den Unwillen der Regierung aus, die kurdische Frage zu lösen, meint Rechtsanwalt Fırat Vural vom Menschenrechtsverein IHD.
  • Sechs HDP-Aktivisten wegen Menschenkette inhaftiert 

    Wegen ihrer Teilnahme an einer Menschenkette, um auf den Hungerstreik gegen die Isolation Abdullah Öcalans hinzuweisen, sind am 28. April acht Mitglieder des HDP-Jugendrats festgenommen worden. Sechs von ihnen wurden nun inhaftiert.
  • IHD: Kontakt zu Öcalan ermöglichen! 

    Im Menschenrechtsverein in Amed ist die sofortige Aufhebung der Isolation Abdullah Öcalans gefordert worden.
  • Ankara: Polizei greift Menschenrechtler und Anwälte an 

    In Ankara ist eine Kundgebung von Anwälten und Menschenrechtlern, die hungerstreikende Gefangene betreuen, von der Polizei mit Wasserwerfern und Tränengas angegriffen worden. Es kam zu Festnahmen.
  • Staatsgewalt gegen die Mütter, die für den Frieden eintreten 

    Die Friedensmutter Hevlet Öncü, die gestern Opfer von Polizeigewalt geworden ist, erklärt: „Wir haben uns immer für Gerechtigkeit und Frieden eingesetzt. Doch die Antwort, die wir darauf erfahren, ist Gewalt.“
  • Samstagsmütter fragen nach verschwundenen Armeniern 

    Auf der 734. Kundgebung der Samstagsmütter ist nach dem Verbleib von 26 Kindern gefragt worden, die in den 90er Jahren in Nordkurdistan verschwunden sind. Außerdem wurde der armenischen Elite gedacht, die vor 104 Jahren aus Istanbul verschleppt wurde.
  • Hungerstreikende in Schweden besuchen Amnesty International 

    Um auf die Isolationshaftbedingungen Abdullah Öcalans aufmerksam zu machen, haben die Hungerstreikenden in Schweden sich mit den schwedischen Vertreterinnen von Amnesty International (AI) getroffen.
  • Hungerstreikende Gefangene in Isolationshaft 

    Seit dem 16. Dezember ist die politische Gefangene Rahşan Aydın im Hungerstreik gegen die Isolation Öcalans. Wie ihre Angehörigen nun berichten, befindet sich Aydın auf Anordnung der Gefängnisleitung in Bunkerhaft.
  • 743 Kinder mit ihren Müttern in Haft 

    Nach einem Bericht der Kinderrechtskommission des Menschenrechtsvereins IHD befinden sich in der Türkei 743 Kinder unter sechs Jahren mit ihren Müttern in Haft. Die Türkei ignoriert systematisch die UNO-Konvention über die Menschenrechte von Kindern.
  • Geburt in Handschellen 

    Die Gefangene Rabia Bıyıklı beschreibt in einem Brief, wie sie dazu gezwungen wurde, bei der Geburt ihres Kindes zwei Tage lang gefesselt unter künstlichen Wehen auszuharren.