Ökologie

Alle Meldungen

  • PDK verweigert Brandbekämpfung in bombardierten Dörfern 

    Seit Tagen lodern in Südkurdistan von der türkischen Armee durch gezielte Angriffe entzündete Brände. Die politischen Verantwortlichen verweigern die dringende Brandbekämpfung, die Bevölkerung steht dem Geschehen hilflos gegenüber.
  • Großbrand in Nordkurdistan: „Die Täter sind bekannt“ 

    Umweltaktivist:innen aus Kurdistan und der Türkei haben bei einem Besuch im Brandgebiet zwischen Mêrdîn und Amed schwere Anschuldigungen gegen die türkische Regierung und das Stromversorgungsunternehmen DEDAŞ erhoben.
  • Einstufung als „Verdachtsfall“: Solidarität mit Ende Gelände 

    Der Verfassungsschutz hat Ende Gelände als „linksextremistischen Verdachtsfall“ eingestuft. Die Klimagerechtigkeitsbewegung wertet dies als „weiteren Beleg für die fehlgeleitete Arbeit“ des deutschen Inlandsgeheimdienstes.
  • Waldbrand in Çoman: Ursache unbekannt 

    Im südkurdischen Çoman ist ein Waldgebiet in Brand geraten. Die Ursache ist unbekannt.
  • Widerstand gegen Staudammprojekt in Amed 

    Das seit der Antike besiedelte Gebiet Geliyê Godernê in Amed wird für ein Staudammprojekt entvölkert, fünfzig Dörfer sollen überflutet werden. Die kurdische Bevölkerung wehrt sich gegen Vertreibung und Militärgewalt.
  • Überschwemmungen in Wan nach Starkregen 

    In Teilen von Wan kam es durch Starkregen zu Überflutungen, Straßen und einstöckige Dorfhäuser im ländlichen Raum wurden überschwemmt. Bei einem durch das Unwetter verursachten Verkehrsunfall wurden fünf Menschen verletzt.
  • Ökologischer Kampf gegen Kolonialismus 

    Cemil Aksu vom Umweltverband Pollen betont, dass der antikoloniale Kampf in Kurdistan notwendigerweise auch ein ökologischer Kampf ist. Er fordert ein stärkeres Eintreten für den Schutz der Natur und ihrer Ressourcen.
  • KCK: Kampf gegen Ökozid 

    Ökologie ist ein zentrales Thema in der kurdischen Freiheitsbewegung. Ein Mitglied der KCK benennt selbstkritisch die bisherigen Defizite im Kampf um eine ökologische Lösung und die Perspektiven für die Zukunft.
  • Ökozid in den Wäldern von Herekol 

    In Kurdistan müssen die nächsten Wälder für den Bau weiterer Stützpunkte der türkischen Armee weichen. Als Handlanger des Militärs dienen wieder mal die sogenannten Dorfschützer.
  • Türkisches Regime will Straßenhunde einschläfern lassen 

    Straßenhunde gehören in der Türkei zum Stadtbild. Geht es nach Erdoğan, soll sich das ändern. Ein Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Tiere eingesammelt und bei fehlender Vermittlung eingeschläfert werden. NGOs befürchten ein Massaker.
  • Erfolgreicher Widerstandstag gegen TESLA-Konzern 

    Die Aktionstage gegen das TESLA-Werk in Grünheide laufen auf Hochtouren. Während am Freitag 800 Menschen auf das Werksgelände vordrangen, ließen am Samstag über 2.000 Aktivist:innen ihren Protest laut werden.
  • Frauengarten in Amûdê eröffnet 

    In Amûdê wurde ein Frauengarten mit eigenen Beeten zur teilweisen Selbstversorgung mit Obst und Gemüse eröffnet. Gastgeberin des Projekts, das sich ausschließlich an Frauen richtet, ist der Volksrat der Stadt im nordöstlichen Syrien.
  • Workshop-Woche im „Alti“ 

    Ab dem 17. Mai findet im besetzten Altdorfer Wald bei Ravensburg wieder eine Workshop-Woche statt. Das vielfältige Programm enthält auch Vorträge zu Jineolojî, zum demokratischen Konföderalismus und zu Rojava.
  • Nord- und Ostsyrien: Es findet ein Ökozid statt 

    Ibrahim Esed ist Ko-Vorsitzender des Ökologie-Ausschusses. Im Interview betont er die Notwendigkeit, das ökologische Bewusstsein in Nord- und Ostsyrien weiterzuentwickeln und sich den türkischen Angriffen auf die Umwelt entgegenzustellen.
  • Öcalans „Ökologie – Aufstand der Natur“ als Broschüre erschienen 

    Neben radikaler Demokratie und Frauenbefreiung stellt auch die Ökologie eine zentrale Säule im Paradigma Abdullah Öcalans dar. Eine kostenlose Broschüre bietet einen Einstieg in das ökologische Denken des Ideengebers des demokratischen Konföderalismus.
  • Sandsturm hüllt Nordosten Syriens ein 

    Teile der Kantone Raqqa und Deir ez-Zor wurden von einem Sandsturm heimgesucht. Der Himmel färbte sich orange, dichte Staubwolken beschränkten die Sicht auf wenige Meter.
  • Ökologie-Konferenz: „Wir sind Teil der Natur“ 

    Auf der ersten Ökologie-Konferenz der Autonomieverwaltung in Nord- und Ostsyrien wurde mit internationaler Beteiligung über die Ursachen und das Ausmaß der Umweltzerstörung in Kurdistan und mögliche Lösungsansätze diskutiert.
  • Ökologie-Konferenz in Rojava 

    Sozialökologie ist neben Basisdemokratie und der Freiheit von Frauen eines der Standbeine der Revolution von Rojava, die auf dem Paradigma von Abdullah Öcalan basiert. In Qamişlo findet eine Ökologie-Konferenz der Selbstverwaltung statt.
  • 789 Kooperativen in Efrîn-Şehba aufgebaut 

    Unter Angriffen und sozialer Not wird im Kanton Efrîn-Şehba seit 2022 eine solidarische Ökonomie aufgebaut. In den vergangenen zwei Jahren sind 789 Kooperativen entstanden, die 5.200 Familien versorgen.
  • Alternative Energieproduktion in Deir ez-Zor 

    Die Kooperative al-Jaabi in Deir ez-Zor stellt auf Solarenergie um. 1280 Hektar Land sollen mithilfe von Solarenergie bewässert werden.
  • Erdbeben erschüttert nördliche Türkei 

    Im Norden der Türkei bebte die Erde. Die Erschütterungen hatten eine Stärke von 5,6, das Epizentrum lag in der Provinz Tokat.
  • Reportage über ökologische Folgen des Krieges gegen Rojava 

    Die Kampagne Make Rojava Green Again hat eine Reportage über die ökologischen Folgen der türkischen Angriffe in Nordsyrien veröffentlicht. Am Beispiel Koçerat wird veranschaulicht, wie der Aufbau von Sozialökologie selbst in Kriegszeiten gelingen kann.
  • Klimacamp Augsburg in Solidarität mit Straßburger Öcalan-Mahnwache 

    „Gekommen, um zu bleiben: Europas längste Dauerdemonstrationen solidarisieren sich“ – unter dieser Losung sendet das Klimacamp Augsburg einen „Gruß des Respekts“ an die seit 2012 bestehende Mahnwache für Abdullah Öcalan in Straßburg.
  • Mercedes-Werk bei Bremen blockiert 

    Aktivist:innen der Klimagerechtigkeitsbewegung blockieren das Mercedes-Werk bei Bremen und stoppen damit die Auslieferung von Luxusautos. Autozüge mit hunderten PKWs der Luxusklasse können das Werk nicht verlassen.
  • Ende Gelände blockiert Kohlekraftwerk in Gelsenkirchen 

    Das Klimaaktionsbündnis Ende Gelände blockiert das Kohlekraftwerk Scholven in Gelsenkirchen und fordert „Blutkohle stoppen – Kohleausstieg jetzt“.