Kurdistan

Alle Meldungen

  • KNK-Vorsitzende rufen zur Einheit auf  

    Der Nationalkongress Kurdistan (KNK) hält seine 22. Generalversammlung in den Niederlanden ab. Die KNK-Vorsitzenden Zeyneb Murad und Ahmet Karamus rufen alle kurdischen Parteien zur Verteidigung Kurdistans gegen türkische Militäroperationen auf.
  • Weiteres Massengrab in Şengal entdeckt 

    Südlich des Şengal-Gebirges im Nordwesten des Irak ist bei Straßenbauarbeiten ein Massengrab entdeckt worden. Seit dem vom IS vor zehn Jahren begangenen Massaker an der ezidischen Gemeinschaft wurden fast hundert solcher Gräber gefunden.
  • Halise Aksoy nach einem Jahr aus der Haft entlassen 

    Halise Aksoy, Friedensaktivistin und Mutter des gefallenen Guerillakämpfers Agit Ipek, dessen Leiche ihr per Kargo zugestellt wurde, ist nach einem Jahr aus türkischer Haft entlassen worden. Der Prozess gegen die Kurdin geht weiter.
  • Missglückter Anschlag: Autobombe in Silêmanî explodiert 

    Auf einem Parkplatz vor einem Restaurant in Silêmanî ist eine Autobombe explodiert. Der missglückte Anschlag galt offenbar dem YNK-Politiker Eta Serawi. Verletzt wurde niemand.
  • Soldat der türkischen Armee von Scharfschützin erschossen 

    Die Guerilla in Südkurdistan hat diverse Angriffe auf die türkischen Besatzungstruppen in der Zap-Region ausgeführt, ein Soldat wurde erschossen und eine Stellung zerstört. Die Guerillagebiete wurden binnen einer Woche 66 Mal von Kampfjets bombardiert.
  • 43-Jähriger bei Luftangriff in Biradost getötet 

    Bei einem türkischen Luftangriff in der Kurdistan-Region des Irak ist ein 43 Jahre alter Zivilist getötet worden. Der Mann hinterlässt drei Kinder.
  • Türkei bombardiert Qendîl und Şarbajêr 

    Die türkische Luftwaffe hat am Mittwoch mehrfach Orte in Südkurdistan bombardiert. Bei einem Luftangriff in der Berggemeinde Binarê Qendîl wurde eine Frau verletzt. In Şarbajêr kam es zu zwei aufeinanderfolgenden Drohnenangriffen.
  • Militärische Sperrgebiete in Colemêrg 

    In der nordkurdischen Provinz Colemêrg sind drei Regionen an der Grenze nach Südkurdistan vom türkischen Gouverneur zu militärischen Sperrgebieten erklärt worden.
  • HPG veröffentlichen Namen von Gefallenen 

    Die Guerillakämpfer Dilxwaz Germiyan und Argeş Kobanê sind in der Zap-Region in Südkurdistan ums Leben gekommen. Die HPG würdigen ihren mutigen Einsatz im Widerstand gegen die türkischen Besatzungsangriffe.
  • Betretungsverbot am Berg Kato 

    Der türkische Gouverneur der nordkurdischen Provinz Şirnex hat neue militärische Sperrgebiete ausgerufen. Das Betreten des Bergs Kato und seiner Umgebung wurde verboten.
  • Widerstandssymbol Muhammed Orhan freigelassen 

    Der als Symbol des Widerstands von Wan bekannte gewordene Muhammed Orhan ist freigelassen worden. „Ich wusste, dass ich im Recht bin. Es war ein gerechtfertigter Widerstand und wir haben gewonnen“, sagte der 18-Jährige bei seiner Entlassung.
  • KCK gratuliert zu Çarşema Sor 

    Das Komitee für Völker und Religionen der KCK beglückwünscht die ezidische Gemeinschaft zum Neujahrsfest Çarşema Sor.
  • Todesdrohungen von Polizisten bei GBT-Kontrolle 

    In Şemzînan sind kurdische Zivilpersonen bei einer Ausweiskontrolle von türkischen Polizisten mit dem Tod bedroht worden. Sie schossen mehrmals in die Luft und drohten mit dem „Abknallen“ von Menschen.
  • YRK verurteilen Luftangriff in Şarbajêr 

    Die Verteidigungskräfte Ostkurdistans (YRK) haben den Luftschlag auf ein Dorf nahe Şarbajêr mit einem Toten verurteilt und die Türkei verantwortlich gemacht. Der Angriff reihe sich eine ignorierte Kette von Kriegsverbrechen.
  • Zwei Guerillakämpfer:innen bei Angriff in der Zap-Region gefallen 

    Bêrîtan Şemsê und Garzan Tolhildan sind bei einem Angriff türkischer Besatzungstruppen in der Zap-Region ums Leben gekommen. Die HPG würdigen ihren Kampf und sprechen allen Hinterbliebenen ihr Beileid aus.
  • Gerîla TV zeigt Zerstörung von türkischer Militärtechnik 

    Im Onlineportal Gerîla TV ist ein neues Video aus dem Widerstand gegen die Besatzung Südkurdistans zu sehen. Gezeigt wird die Zerstörung türkischer Militärtechnik im Guerillagebiet Girê FM.
  • Amed: Tausende feiern Sieg von Amedspor 

    Unter lauten Parolen wie „Hier ist unser Champion und wir sind seine Fans“ und „Bijî Serok Apo“ feierten Fans des Fußballvereins Amedspor den 1:0-Sieg über Kastamonu.
  • Bomben auf Dörfer in Amêdî 

    Der Luftterror gegen Südkurdistan wird fortgesetzt. Kampfflugzeuge des NATO-Mitglieds Türkei haben in mehreren Angriffswellen Dörfer am Metîna-Massiv nahe Amêdî bombardiert.
  • Tödlicher Drohnenangriff in Şarbajêr 

    Bei einem der Türkei zugeschriebenen Drohnenangriff in einem Dorf im nördlich von Silêmanî gelegenen Şarbajêr ist ein kurdischer Zivilist getötet worden.
  • Gedenken an die Opfer des Anfal-Genozids 

    Unter dem Namen „Anfal-Operation” hat das irakische Baath-Regime zwischen 1986 und 1989 mehr als 180.000 Menschen in Südkurdistan getötet. Seit 2004 ist der 14. April Tag des Gedenkens an die Opfer dieses Genozids.
  • Iranische Raketen: Explosionen in Südkurdistan 

    In der Kurdistan-Region des Irak ist es nach dem Angriff Irans gegen Israel zu mehreren Explosionen gekommen. Iranische Raketen gingen in Teilen von Hewlêr und Silêmanî nieder.
  • Guerillakämpferin Delal Zanyar in Gare gefallen 

    Die HPG haben den Tod von Delal Zanyar bekannt gegeben. Die Guerillakämpferin ist im März in Südkurdistan gefallen. Sie stammte aus Amed und war Mutter eines Kindes.
  • Selbstverteidigung in Şirnex 

    Ein türkischer Soldat ist nach einem sexualisierten Übergriff auf eine junge Kurdin in Şirnex von einer wütenden Menschenmenge zusammengeschlagen worden. Die KJK bewertet den Vorfall als notwendige Maßnahme der Selbstverteidigung.
  • Tetwan: AKP hinterlässt handlungsunfähige Verwaltung 

    Die AKP hat auch in Tetwan verbrannte Erde hinterlassen. Die Stadtverwaltung ist hochverschuldet, Immobilien und Fahrzeuge wurden verschleudert. Nun kündigt die DEM-Partei an, der Korruption ein Ende zu bereiten.
  • Soldat bei Sniper-Angriff im Zap getötet 

    In Südkurdistan ist ein türkischer Militär bei einer Sniper-Aktion getötet worden. Die HPG berichten zudem von der Zerstörung einer Kameraüberwachung sowie über Luftangriffe auf die Medya-Verteidigungsgebiete.