Kurdistan

Alle Meldungen

  • Geständnisse des Spitzels Cotyar Muhsin Hisên 

    Der vom türkischen Geheimdienst in Südkurdistan angeworbene Spitzel Cotyar Muhsin Hisên schildert, welche Informationen über die Guerilla er weitergegeben hat und welche Auswirkungen seine Tätigkeit hatte.
  • Städtische Polizei misshandelt Jungen in Amed 

    Erneut machen in den sozialen Medien Aufnahmen von Polizeigewalt gegen Kinder in Kurdistan die Runde. In Amed haben städtische Ordnungskräfte einen Jungen misshandelt, der mit einem Handkarren Altpapier aufsammelte.
  • PKK veröffentlicht Namen von Gefallenen 

    Die PKK hat die Namen von zwei Gefallenen bekannt gegeben und eine Botschaft an ihre Familien veröffentlicht.
  • Vier Tote bei Guerillasabotage in Dersim 

    Wie die HPG mitteilen, sind bei einer Guerillasabotage in der nordkurdischen Provinz Dersim mindestens vier türkische Soldaten ums Leben gekommen. In Südkurdistan bombardierten türkische Kriegsflugzeuge Ziele in den Medya-Verteidigungsgebieten.
  • Jugendmarsch von Ranya nach Zînê Wertê angekündigt 

    Eine Jugendinitiative aus Südkurdistan will am 16. Mai von Ranya nach Zînê Wertê im Qendîl-Gebirge laufen, um für eine innerkurdische Einheit zu demonstrieren.
  • Türkische Drohne in Südkurdistan abgeschossen 

    Die HPG haben eine türkische Aufklärungsdrohne in der Zap-Region abgeschossen. Bei einer Guerillaaktion in Xakurke sind acht Soldaten der türkischen Armee getötet worden.
  • HPG-Erklärung zur Verhaftung eines Agenten 

    Die HPG informieren über die Verhaftung eines Agenten in Südkurdistan, der die Koordinaten von Aufenthaltsorten der Guerilla weitergegeben hat, damit diese von der türkischen Luftwaffe bombardiert werden.
  • Vier Soldaten bei Guerillaangriff in Gever getötet 

    Die kurdische Guerilla hat ein Militärfahrzeug in Gever angegriffen. Dabei sind ein Kommandant und drei Soldaten der türkischen Armee getötet worden. In Qilaban wurde eine Funkbasisstation zerstört.
  • Senioren nach Wochen erstmals wieder draußen 

    Nach der wochenlangen Ausgangssperre in der Türkei durften chronisch Kranke und über 65-Jährige am Sonntag erstmals wieder an die frische Luft gehen. Vielerorts stürmten Senioren die Parks. Der Massenandrang machte das Abstandhalten zur Illusion.
  • Sancar: Der Hass entlädt sich an kurdischen Kindern 

    Nachdem ein türkischer Polizist einen Achtjährigen in Nisêbîn mit einer Schusswaffe bedroht hat, erklärt der HDP-Vorsitzende Mithat Sancar, dass der von der Erdogan-Regierung geschürte Hass sich an kurdischen Kindern entlädt.
  • Vergeltungsoffensive: Polizei mit Sprengsätzen angegriffen 

    In Amed ist eine Polizeistation von den „Zivilen Verteidigungseinheiten“ (YPS) mit Sprengsätzen angegriffen worden.
  • Mit Vorschlaghammer gegen Grabsteine 

    Soldaten der türkischen Armee sind mit Panzerfahrzeugen ins Dorf Hespist in der nordkurdischen Provinz Şirnex eingerückt, um mit Vorschlaghämmern Guerillagräber zu zerstören.
  • Nisêbîn: Schießender Polizist verfolgt Kinder 

    In der nordkurdischen Kreisstadt Nisêbîn hat ein Polizist während der Ausgangssperre spielende Kinder verfolgt und dabei in die Luft geschossen.
  • Trotz Ausgangssperre: Zerstörung von Sûr geht weiter 

    In Dutzenden Städten in der Türkei herrscht wegen der Corona-Pandemie am Wochenende ein Ausgangsverbot. Der Abriss von Teilen der historischen Altstadt von Amed wird mit einer Sondergenehmigung fortgesetzt.
  • Geständnis eines Soldaten: Kurden erschießen war erlaubt 

    Ein ehemaliger Wehrpflichtiger der türkischen Armee berichtet, dass die Erschießung von kurdischen Zivilisten im Grenzgebiet zwischen der Türkei und dem Iran nicht geahndet wurde. Noch heute verdienen Militärs am Grenzschmuggel von Waren und Menschen.
  • HPG-Kämpfer Musa Yilmaz in Amed beerdigt 

    Der in Dersim gefallene HPG-Kämpfer Musa Yilmaz ist in Amed beerdigt worden. Die Polizei hat vorher die zeremonielle Leichenwaschung in der Moschee verhindert. Hunderte Menschen nahmen trotz polizeilicher Drohungen Abschied.
  • Aufnahmen von YJA-Star-Angriff in Heftanin 

    Das Online-Portal Gerîla TV hat Videoaufnahmen einer Aktion der Frauenguerilla YJA-Star gegen die türkische Armee in der südkurdischen Heftanin-Region veröffentlicht. Bei dem Angriff gegen eine Gipfelstellung waren acht Soldaten getötet worden.
  • Zwangsverwalter fordert städtische Stipendien zurück 

    Der Treuhänder der zwangsverwalteten Kommune von Dêrika Çiyayê Mazî fordert städtische Stipendien zurück, die von der HDP an Studierende in wirtschaftlicher Notlage vergeben wurden. Es habe sich um „gemeinschädliche Ausgaben“ gehandelt.
  • PJAK gedenkt hingerichteten Mai-Gefallenen 

    Vor zehn Jahren wurden die vier Kurden Farzad Kamangar, Ali Heydarian, Farhad Vakili und Shirin Alamhouli zusammen mit dem Iraner Mehdi Eslamian im Teheraner Evin-Gefängnis hingerichtet. Die ostkurdische Partei PJAK erinnert an sie.
  • HPG veröffentlichen Namen von Wertê-Gefallenen 

    Die HPG haben die Namen der drei Guerillakämpfer veröffentlicht, die beim türkischen Luftangriff am 15. April auf Zînê Wertê gefallen sind. Die Information über den Standort der HPG-Einheit war aus einem PDK-Camp an die Türkei übermittelt worden.
  • Lebenslange Haft gegen Mahmut Alinak gefordert 

    Ein Gericht in Qers hat die Anklage gegen den inhaftierten kurdischen Politiker und Schriftsteller Mahmut Alinak angenommen. Dem 68-Jährigen wird unter anderem seine Forderung vorgeworfen, Kurdisch als gleichwertig mit anderen Sprachen anzuerkennen.
  • Guerillakampf von Heftanin bis Serhed 

    Bei Guerillaaktionen in Heftanin, Colemêrg, Şirnex und Agirî sind mindestens 23 Soldaten der türkischen Armee getötet worden. In der nordkurdischen Region Serhed sind drei Guerillakämpfer im Gefecht ums Leben gekommen.
  • Kurdische Bürgermeister bleiben in Haft 

    In Wan ist der Prozess gegen die Ko-Bürgermeister*innen von Rêya Armûşê fortgesetzt worden. Azim Yacan und Şehsade Kurt wird Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vorgeworfen, die Urteilsverkündung soll im Juni erfolgen.
  • Türkisches Militärfahrzeug in Êlih zerstört 

    Bei einer Guerillaaktion im nordkurdischen Êlih ist ein Fahrzeug zerstört worden, in dem sich Angehörige einer verdeckten Militäreinheit und des Geheimdienstes befanden.
  • Zerstörung von Guerillagräbern: Mit dem Trauma wächst die Wut 

    In Kurdistan lässt der türkische Staat systematisch Guerillagräber zerstören. Den Menschen wird damit signalisiert: Wir tolerieren euch nicht, ob tot oder lebendig. Mit dem Trauma wächst jedoch auch die Wut, erklärt die HDP-Abgeordnete Leyla Güven.