Frauen

Alle Meldungen

  • Ezidische Frauen: Allein wir selbst können uns schützen! 

    Der Dachverband des Ezidischen Frauenrats SMJE hat eine Erklärung zum 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, veröffentlicht. Die Frauen fordern zur Selbstorganisierung gegen patriarchale Gewalt auf.
  • Frauen mobilisieren zum 25. November in Berlin 

    Mit einem Mobilisierungsvideo rufen Frauen zur aktiven Teilnahme an den Aktionen zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen in Berlin auf.
  • JXK-Aktion in Mainz: „Bis alle Frauen frei sind“ 

    Mit einer Bilderausstellung der etwas anderen Art zum 25. November hat die Mainzer Ortsgruppe des kurdischen Studierendenverbands JXK ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gesetzt.
  • KJC: Junge Frauen sind patriarchalem Terror ausgesetzt 

    „Als Bewegung junger Frauen stellen wir uns demonstrativer Männlichkeit, Angriffen, Terror und Faschismus entgegen und sagen: Nein!“, erklärt die KJC und lädt junge Frauen auf der ganzen Welt ein, „Teil dieses Tanzes der Freiheit zu werden“.
  • 25. November in Darmstadt: Hier ist meine Grenze  

    Ein feministisches Bündnis lädt in Darmstadt zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am Mittwoch zu einer Kundgebung unter dem Motto „Hier ist meine Grenze - Stoppt geschlechtsspezifische Gewalt!“ ein.
  • 42 Femizide in Nordkurdistan 

    In Nordkurdistan sind innerhalb eines Jahres 110 Frauen durch patriarchale Gewalt ums Leben gekommen. Dazu gehören 42 Femizide, 33 Selbstmorde und 35 verdächtige Todesfälle. Der IHD macht Justiz und Politik für die Gewalt gegen Frauen verantwortlich.
  • KJK: Es ist Zeit, die patriarchale Gewalt an der Wurzel zu packen 

    Die Koordination der Gemeinschaften der Frauen Kurdistans (KJK) sendet zum 25. November an alle Frauen, die gegen männliche Gewalt Widerstand leisten und ihren Platz im Kampf gegen Faschismus und Besatzung einnehmen, ihre revolutionären Grüße.
  • Bericht: 50 „Las Tesis“-Verfahren in der Türkei 

    Kritische Juristinnen haben einen Bericht zur Kriminalisierung der „Las Tesis“-Proteste in der Türkei veröffentlicht. Wie es darin unter anderem heißt, laufen fünfzig Verfahren gegen Frauen, die sich an Tanzprotesten gegen Vergewaltigung beteiligten.
  • Güven: Von Herrschenden zugeschriebene Rollen sind kein Schicksal 

    Die Ko-Vorsitzende des Demokratischen Gesellschaftskongresses, Leyla Güven, erklärt: „Die Rollen, welche uns die Herrschenden zuzuschreiben versuchen, betrachten wir nicht als Schicksal. Wir haben die Kraft, unser Schicksal selbst zu bestimmen.“
  • Geflohene Frau nach Vergewaltigung „verschwunden“ 

    Die HDP bringt das Schicksal der aus dem Iran geflohenen Z.M. auf die Tagesordnung. Die Frau war aus dem Iran bis nach Wan geflohen und ist dort von Sicherheitskräften vergewaltigt worden.
  • „Bewusstsein über Gewalt gegen Frauen reicht nicht aus“ 

    Im Istanbuler Stadtteil Kadıköy haben sich Frauen im Vorfeld des 25. November versammelt und gegen die zunehmende patriarchale Gewalt und die frauenfeindlichen Diskurse des Erdoğan-Regimes protestiert.
  • Frauenproteste in Liège und Antwerpen 

    In den belgischen Städten Liège und Antwerpen haben Aktionen im Vorfeld des 25. November, des internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen, stattgefunden.
  • Dîren Sema: Wir sind mit Panzern und Kampfjets aufgewachsen 

    Dîren Sema erzählt vom Widerstand der Frauenguerilla YJA Star, die das südkurdische Gebiet Heftanîn gegen die türkische Besatzungsarmee verteidigt: „Wir sind Menschen, die mit dem Geräusch von Panzern, Kampfjets und Geschützen groß geworden sind.“
  • YPJ-Kämpferin Berfîn Rizgar in Ain Issa gefallen 

    Die YPJ-Kämpferin Berfîn Rizgar ist am 18. November an der Front vor Ain Issa ums Leben gekommen. Die Kommandantur der Frauenverteidigungseinheiten hat eine Gedenkerklärung veröffentlicht.
  • TJA in Hasankeyf: Natur und Kultur verteidigen 

    Die Frauenbewegung TJA hat im Rahmen ihrer Selbstverteidigungskampagne in Hasankeyf auf die Parallelen zwischen Feminiziden und der gezielten Zerstörung von Kultur und Natur aufmerksam gemacht. Beides ist Teil der herrschenden Kriegspolitik.
  • Feminismus bedeutet für uns auch „Ja zur PKK!“ 

    „Die PKK verkörpert für uns die Utopie von einer geschlechterbefreiten, demokratischen, ökologischen und vielfältigen Gesellschaft“, erklären feministische Gruppen in Köln und rufen zur Teilnahme am Aktionstag gegen das PKK-Verbot auf.
  • TJA Istanbul: Wir verteidigen uns selbst! 

    „Wir verteidigen uns selbst gegen Militarismus, Sexismus, Ausbeutung, Homophobie, Transphobie, männliche und staatliche Gewalt, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung“, erklären Aktivistinnen der TJA auf einer Kundgebung in Istanbul zum 25. November.
  • Aleppo: Männer demonstrieren gegen Gewalt an Frauen 

    Anlässlich des internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen haben Männer in Aleppo gegen patriarchale Gewalt demonstriert. Eine freie Gesellschaft sei nur mit freien Frauen möglich, hieß es in Redebeiträgen.
  • Deutschlandweiter Protest zum 25. November 

    Der Verband der Frauen aus Kurdistan in Deutschland (YJK-E) bereitet für den Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November im gesamten Bundesgebiet Aktionen vor.
  • SKB gegen patriarchale Gewalt auf der Straße 

    Der Sozialistische Frauenverband (SKB) hat im Vorfeld des 25. November in mehreren europäischen Städten gegen patriarchale Gewalt an Frauen protestiert.
  • Haftbefehl gegen Dersim Konak aufgehoben 

    Nach mehr als drei Jahren in einem türkischen Gefängnis ist der Haftbefehl gegen die kurdische Studentin Dersim Konak aufgehoben worden. Der Prozess wegen fadenscheinigen Terrorismusvorwürfen gegen die 23-Jährige wird im Januar 2021 fortgesetzt.
  • „Abstrakte Idee von Kind ist wertvoller als das Leben der Frau“  

    „Sie definieren einen wenige Tage alten Zellhaufen, den Fötus, bereits als ihren Soldaten oder Arbeiter, das Leben der Frau wird absolut missachtet.“ - Nilgün Yelpaze über Kämpfe gegen das Abtreibungsverbot in Polen und Parallelen zur Lage in der Türkei.
  • Femizid in Gurgum 

    Serpil Ş. ist in Gurgum von ihrem Ehemann angeschossen worden und am Dienstagmorgen im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. In der Türkei sind innerhalb einer Woche 13 Frauen von Männern ermordet worden.
  • TJK-E: Feminizid anerkennen, Diktator Erdoğan verurteilen! 

    Mit ihrer Kampagne „100 Gründe, um den Diktator zu verurteilen” will die kurdische Frauenbewegung erreichen, dass Feminizid auf internationaler Ebene als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt und Erdoğan als Haupttäter der Prozess gemacht wird.
  • Hamburg: Gewalt an Frauen ist politisch! 

    Das „Internationale Frauenbündnis” hat vor dem OLG Hamburg eine Solidaritätskundgebung für Meryem S. und ihre beiden Kinder abgehalten. Sie waren im Mai diesen Jahres Opfer eines versuchten Dreifachmordes geworden.