Solidaritätshungerstreik in Bordeaux

In Bordeaux hat ein viertägiger Solidaritätshungerstreik begonnen. Die Aktivist:innen machen auf den Hungerstreik politischer Gefangener in der Türkei aufmerksam und protestieren gegen die Isolation von Abdullah Öcalan.

Seit dem 27. November findet in türkischen Gefängnissen ein Hungerstreik von inhaftierten PKK- und PAJK-Mitgliedern statt. Der Hungerstreik ist Teil einer großangelegten internationalen Kampagne unter dem Motto „Freiheit für Abdullah Öcalan und eine politische Lösung für Kurdistan“. Weltweit finden in diesem Rahmen Aktionen statt. In Bordeaux startete am Donnerstag ein viertägiger Solidaritätshungerstreik, zu dem die Kurdische Frauenbewegung in Frankreich (TJK-F) und der Sozialistische Frauenverband (SKB) aufgerufen haben.


Die Hungerstreikenden im Demokratischen Kurdischen Gesellschaftszentrum in Bordeaux riefen zum gemeinsamen Kampf gegen die Zunahme der Angriffe auf die Gefangenen in der Türkei, zum Widerstand gegen die Repressalien in den Gefängnissen sowie gegen die Einführung der neuen Isolationsgefängnisse vom Typ S und Y auf. Der Protest richtet sich insbesondere auch gegen die Totalisolation von Abdullah Öcalan, von dem es seit drei Jahren kein Lebenszeichen mehr gibt.