Rojava: Bilanz der Kräfte der inneren Sicherheit

Die Kräfte der inneren Sicherheit haben eigenen Angaben zufolge in den selbstverwalteten Gebieten in Nord- und Ostsyrien im vergangenen Jahr 92 Terrorzellen ausgehoben und 289 ihrer Mitglieder verhaftet.

Die selbstverwalteten Regionen in Nord- und Ostsyrien sind auch nach dem militärischen Sieg über den IS nicht nur von außen durch türkische Luft- und Bodenangriffe bedroht. Die Regionalmächte, insbesondere der türkische Geheimdienst MIT und das Regime in Damaskus, versuchen ebenfalls, die Region durch Terrorzellen zu destabilisieren. Gleichzeitig arbeitet insbesondere der MIT weiterhin eng mit den Überresten des IS und anderer islamistischer Terrorgruppen zusammen. Die Kräfte der inneren Sicherheit (Asayîşa Bakur û Rojhilatê Sûriyê) haben im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 19 Zellen des türkischen Geheimdienstes, 43 Zellen des IS, 14 Zellen des syrischen Geheimdienstes und vier Zellen der türkeitreuen Syrischen Nationalarmee zerschlagen. Insgesamt wurden 94 Terrorzellen ausgehoben.


Die Kräfte der inneren Sicherheit haben insgesamt 56 Operationen in Zusammenarbeit mit der internationalen Anti-IS-Koalition durchgeführt.

Im Rahmen dieser Operationen wurden 289 Söldner festgenommen. Ebenfalls im Jahr 2023 konnten die Kräfte der inneren Sicherheit 121 Sprengsätze unschädlich machen. Von diesen Sprengkörpern wurden 49 im Kanton Cizîrê, 30 im Kanton Raqqa, 17 im Kanton Deir ez-Zor, 18 im Kanton Tabqa, 2 im Kanton Firat und 5 im Kanton Minbic entschärft.