QSD: Drei Kämpfer bei türkischem Drohnenangriff gefallen

Drei Kämpfer der QSD sind bei dem gestrigen Killerdrohnenangriff des türkischen Staates in Kobanê ums Leben gekommen. Sie befanden sich in einem Zivilfahrzeug auf dem Rückweg von einem Arztbesuch.

Bei dem Angriff einer türkischen Killerdrohne am Samstag in Kobanê sind drei Kämpfer der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) ums Leben gekommen. Das teilt das Presse- und Kommunikationszentrum der QSD mit: „Am 23. Oktober 2021 sind drei unserer Kämpfer aus Sirrîn zur medizinischen Behandlung nach Kobanê gefahren. Auf dem Rückweg wurden sie um 17.40 Uhr von einer türkischen Drohne angegriffen. Bei dem Angriff sind unsere Kämpfer Hozan Qamişlo, Gelî Helep und Amed Efrîn gefallen.“

Der Drohnenangriff ereignete sich auf der internationalen Verkehrsstraße M4 Richtung Apello, am Stadtausgang von Kobanê. Am Samstag war zunächst berichtet worden, dass es sich bei den Toten um Zivilisten gehandelt habe. Diese Information wurde heute von den QSD berichtigt.

Türkischer Drohnenkrieg in Rojava

Am Mittwoch waren bei einem Drohnenangriff der türkischen Armee in Kobanê zwei Angestellte der Autonomieverwaltung ums Leben gekommen. Vier weitere Personen, darunter der Ko-Vorsitzende des Gerechtigkeitsrats der Selbstverwaltung, Bekir Ceradê, wurden verletzt. Der Angriff richtete sich gegen das Fahrzeug von Ceradê, die Autonomieverwaltung sprach von einem „gezielten Akt der Aggression”. Der vor dem Gerechtigkeitsrat im Stadtviertel Miktala bombardierte Wagen wurde vollständig zerstört, auch umstehende Autos sowie Wohngebäude sind beschädigt worden.