Xebat Cûdî: „Diesmal kommen sie hier nicht mehr raus“

Xebat Cûdî kämpft als Mitglied der HPG in der südkurdischen Region Zap gegen die türkische Invasion. Er sagt zum Krieg dort: „Die Angriffe zielen direkt auf den menschlichen Willen ab, aber der menschliche Wille wird mit Sicherheit siegen.“

Xebat Cûdî ist einer der Kämpfer der revolutionären Guerillaoffensive „Bazên Zagrosê“ in der südkurdischen Zap-Region. Im ANF-Gespräch gibt er seine Eindrücke und Perspektiven aus dem Krieg wieder. Er berichtet vom enormen Widerstand gegen alle Arten von verbotenen Waffen, Giftgas und Technik und sagt: „All diese Angriffe zielen direkt auf den menschlichen Willen ab, aber egal, was hier passiert, der menschliche Wille wird definitiv Sieger sein. Der von der PKK bei den Menschen geschaffene Wille hat mit diesem Widerstand einen Höhepunkt erreicht. Unsere gefallenen Genoss:innen und die Freund:innen, die in den Tunneln Widerstand leisten, vertreten diesen Willen auf dem höchsten Niveau. Keine andere Kraft als die PKK könnte solchen Angriffen widerstehen.“


Rêber Apo ist die Quelle des Widerstands“

Xebat Cûdî bezeichnet den auf Imrali isolierten kurdischen Repräsentanten Abdullah Öcalan als Quelle dieses Widerstands: „Es ist Rêber Apo [Abdullah Öcalan], der diesen Kampf durch seinen eigenen Widerstand organisiert und anführt. Es ist vor allem unser Ziel, wahre Weggefährten von Rêber Apo und unserer Gefallenen zu sein. Wir werden mit einem Gefühl des Sieges und der Rache gegen den Feind vorgehen und ihn zur Rechenschaft zu ziehen.“

Diesmal kommen sie hier nicht mehr raus“

Cûdî erinnert an die Niederlage der Türkei 2008 in der Zap-Region, als sich die türkische Armee geschlagen zurückziehen musste, und fährt fort: „Diesmal können sie nicht einmal mehr umkehren. Das sieht man daran, dass sie, wie auf dem veröffentlichten Videomaterial zu sehen, sogar ihre eigenen Leichen verbrennen. All diese Soldaten, die die Würde der Menschheit und die Stellungen der unterdrückten Völker angreifen, werden bestraft werden. Sie versuchen, ihre Niederlage mit einer politischen Sprache ins Gegenteil zu verkehren. Unser Widerstand ist auf dem Weg zum Sieg. Der Krieg vom Schwarzen Meer bis nach Qendîl wird sicher mit einem Sieg enden.“