Gewittersturm Cizîrê: 29 Dschihadisten getötet

Wie das Pressezentrum der Demokratischen Kräfte Syriens mitteilt, wurden in den vergangenen 24 Stunden im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat mindestens 29 Dschihadisten getötet.

Die Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) erzielen weiterhin bedeutende Fortschritte im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS). Wie aus einer vom QSD-Pressezentrum veröffentlichten Tagesbilanz hervorgeht, wurden in den vergangenen 24 Stunden mindestens 29 Dschihadisten im Rahmen der letzten Etappe der Befreiungsoffensive „Gewittersturm Cizîrê“ getötet. Der finale Kampf gegen die IS-Terrorherrschaft in Ostsyrien war vor knapp einem Monat am 10. September eingeleitet worden. Im Vorfeld konnte der IS an die irakische Grenze in der Region Deir ez-Zor (Dêra Zor) zurückgedrängt werden.

Wie es in der Bilanz heißt, gelang es den QSD an zwei Fronten weiter vorzurücken. An der Al-Baghouz-Front waren es laut QSD 1,5 Kilometer. Hier konnten trotz Gefechten und Angriffen mit schweren Waffen 15 Stellungen im Gelände errichtet und mehrere Sprengfallen entschärft werden. In dem Dorf Al-Marshdeh, das sich am Ufer des Euphrat in der Nähe des Dorfes Al-Sousse befindet, sind in den frühen Abendstunden schwere Auseinandersetzungen ausgebrochen, die zur Stunde weiterhin anhalten. Die QSD waren von drei Seiten in das Dorf vorgerückt und hatten Stellungen des IS angegriffen. Dabei konnte auch ein Munitionslager der Dschihadisten vollständig vernichtet werden.

An der Hajin-Front fanden ebenfalls Gefechte statt. Wie die QSD berichten, setzt der IS in Hajin neben schwerer Artillerie auch Lenkraketen ein. Aus der Tagesbilanz geht hervor, dass der IS-Punkt samt Lenkraketenwerfer sowie zwei weiteren IS-Stellungen, ein mit Sprengstoff bestücktes Fahrzeug und eine Bombenwerkstatt bei insgesamt 14 Luftschlägen der internationalen Anti-IS-Koalition zerstört wurden. Zudem wurde eine Vielzahl von Waffen und Munition sichergestellt.