Iranische Sicherheitskräfte greifen Kolber an

Iranische Sicherheitskräfte haben eine Gruppe Kolber in Provinz Sistan und Belutschistan angegriffen. Dabei wurden zwei Lastenträger verletzt.

Die Gewalt des iranischen Regimes gegen Lastenträger (kurd. Kolber oder Kolbar), die auf ihrem Rücken Waren über die Grenze transportieren, dauert an. Wie die Initiative „KolbarNews“ aktuell in ihrem Telegram-Kanal berichtet, haben iranische Sicherheitskräfte im Südosten des Landes in der Provinz Sistan und Belutschistan das Feuer auf eine Gruppe Kolber eröffnet, die sich im Grenzgebiet zu Pakistan und Afghanistan aufhielt. Dabei wurden zwei von ihnen verletzt. Die Kolber wurden von der Bevölkerung in naheliegende Krankenhäuser gebracht.

Kolber stammen häufig aus der verarmten kurdischen Bevölkerung und sind auf den gefährlichen Transport von Waren wie Tee und Gewürzen über die Grenzen angewiesen. Immer wieder werden sie Opfer extralegaler Hinrichtungen durch iranische Sicherheitskräfte, geraten aber auch ins Visier der türkischen Armee.