Russischer Militärberater in Deir ez-Zor getötet

Ein russischer Militärberater im Rang eines Generalmajors ist in Ostsyrien bei der Explosion einer Sprengfalle ums Leben gekommen. Zwei weitere russische Soldaten wurden verletzt.

Ein russischer Militärberater im Rang eines Generalmajors ist bei einer Explosion im Osten von Syrien ums Leben gekommen. Zwei weitere russische Soldaten wurden verletzt, teilte das russische Verteidigungsministerium am Dienstag in Moskau mit. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Region Deir ez-Zor. Die russische Militärkolonne habe sich nach einer humanitären Aktion im Regimegebiet auf dem Rückweg zu ihrem Stützpunkt befunden, als eine am Straßenrand platzierte Sprengfalle detonierte. Der Generalmajor, der namentlich nicht genannt wurde, sei zwar umgehend evakuiert und ärztlich versorgt worden, schließlich aber seinen schweren Verletzungen erlegen. Zu dem Anschlag hat sich bisher niemand bekannt.

Russland ist Schutzmacht der syrischen Regierung und in vielen Regionen des Landes präsent. Im Juli wurden drei russische Militärpolizisten in der Provinz Idlib verletzt, als es bei einer türkisch-russischen Patrouillenfahrt zu einer Explosion kam. Im September 2017 berichtete das russische Verteidigungsministerium, dass Generalleutnant Valery Asapov, ebenfalls Militärberater in Syrien, in der Nähe von Deir ez-Zor getötet wurde.