Rojava verabschiedet sich von Gefallenen

In Tebqa, Kobanê und Qamişlo verabschiedete sich die Bevölkerung von Gefallenen.

Kobanê

Der am 10. Januar in Minbic bei einer Explosion gefallene Kämpfer des Militärrates von Minbic, Yılmaz Kobanê (Abdullah Hemo), wurde auf seinem letzten Weg in Kobanê begleitet.

An der Beisetzung auf dem Guerillafriedhof „Şehîd Dîcle“ nahmen mehrere Hundert Menschen teil.

Bei der militärischen Zeremonie sprach Azad Minbic, Kommandierender des Militärrates von Minbic den Angehörigen von Yılmaz Kobanê sein Beileid aus.

Tebqa

In Tebqa wurde der Kämpfer der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD), Raîd Ebdulezîz (Cezrawî) verabschiedet.

Nachdem der Leichnam des in Raqqa gefallenen Kämpfers Ebdulezîz vor dem Krankenhaus Wetanî entgegengenommen wurde, begleiteten Dutzende Fahrzeuge die Überführung auf den Guerillafriedhof von Tebqa.

Im Anschluss an eine militärische Zeremonie sprachen Meryem El-Şerîfsöz im Namen des Rates der Angehörigen von Gefallenen und Zinar Kobanê, Kommandant der Demokratischen Kräfte Syriens einige Worte, bevor die Beisetzung unter rufen der Parole „Die Gefallenen sind unsterblich“ stattfand.

Qamişlo

Die YPG-Kämpfer Dilbirîn Girbawî (Birîn Xelîl) und Beşar El-Ubeyd (Egît Qamişlo) wurden in Qamişlo verabschiedet.

Mehrere Tausend Bewohner*innen von Qamişlo versammelten sich vor dem Volkshaus Enteriyê, um die im Zuge der Befreiungsoffensive „Gewittersturm Cizîrê“ gefallenen Kämpfer auf dem Weg zu dem Guerillafriedhof „Şehîd Delîl Sarûxan“ zu begleiten.

Nach der militärischen Zeremonie hielt Nesrîn Yusif vom Rat der Angehörigen von Gefallenen eine Rede.

„Dank der Bemühungen unserer Gefallenen konnten wir uns hier, in diesem Land versammeln. In dieser Revolution gibt es keinen Unterschied zwischen Kurden, Arabern, Armeniern, Muslimen und Christen. Wir verabschieden uns heute von einem arabischen und einem kurdischen Gefallenen. Beide ließen ihr Leben, um ihre Heimat zu beschützen. Mit diesem Glauben kämpfend, werden wir Erfolg haben.“

Nachdem die Martyriumsurkunden verlesen wurden, fand unter Rufen von Parolen die Beisetzung statt.