Erneute Brandstiftung in Zirgan

In Zirgan südlich von Serêkaniyê sind erneut bestellte Getreidefelder durch gezielten Artilleriebeschuss der Besatzungstruppen in Brand gesetzt worden.

Während den zweiten Tag in Folge Anbauflächen in der größtenteils christlich besiedelten Stadt Til Temir (Tall Tamer) im Norden von Syrien nach Artilleriefeuer brennen, sind am Sonntag auch in Dörfern südwestlich von Zirgan (Abu Rasen) Weizenfelder durch gezielten Artilleriebeschuss der türkisch-dschihadistischen Besatzungstruppen in Brand gesetzt worden. Der Beschuss ging von der türkischen Besatzungszone in Serêkaniyê (Ras al-Ain) aus, die südlich von der Gemeinde Zirgan liegt. Anwohner können das Feuer nicht löschen, die Flammen breiten sich immer mehr aus.

Die gezielte Brandstiftung in den Anbaugebieten in Nordsyrien ist Teil der türkischen Besatzungsstrategie. Die Menschen in der Autonomieregion sollen ausgehungert, zermürbt und vertrieben werden, um die Besatzungszone auszuweiten.