Militäroperation und Gefechte in Licê

Die Volksverteidigungskräfte haben eine Erklärung zu türkischen Militäraktivitäten und Gefechten im nordkurdischen Licê abgegeben.

Die Pressestelle der Volksverteidigungskräfte (Hêzên Parastina Gel, HPG) hat sich in einer Stellungnahme zu Aktivitäten der türkischen Armee in Licê in der Provinz Amed (Diyarbakir) geäußert. Darin berichten die HPG von Gefechten zwischen türkischen Truppen und einer HPG-Einheit am 30. Oktober im Gebiet Gima, in deren Verlauf ein Mitglied der Guerilla gefallen ist. Die Erklärung erscheint erst jetzt, da die Informationen zuvor nicht übermittelt werden konnten. Angaben zur Identität der/des Gefallenen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben, kündigt die HPG-Pressestelle an.

Weiter heißt es in der Mitteilung: „Am 2. November leitete die türkische Besatzungsarmee im Sisê-Gebiet eine Militäroperation ein. Am Folgetag wurde die Region zunächst von Kriegsflugzeugen und Kampfhubschraubern bombardiert. Anschließend wurden Truppen in das Kampfgebiet abgeseilt. In den Mittagsstunden brachen Gefechte aus, in deren Folge es zu hohen Verlusten in den Reihen der Invasionstruppen kam. Ein Mitglied unserer Kräfte kämpfte bis zur letzten Kugel und ist gefallen. Angaben zur Identität werden veröffentlicht, sobald sie sicher vorliegen.“