Zwölf Tote bei Angriff protürkischer Milizen in Aleppo

Protürkische Milizen haben in Aleppo Gebiete unter Regimekontrolle mit Artilleriegranaten und Raketen angegriffen. Dabei wurden zwölf Personen getötet und 15 weiter verletzt.

Nach Angaben der regimenahen Nachrichtenagentur SANA haben Dschihadisten des von der Türkei unterstützten Al-Qaida-Ablegers Hayat Tahrir al-Sham (HTS) das Dorf Wedehe im Süden von Aleppo mit Artilleriegranaten und Raketen angegriffen. Dabei wurden zwölf Personen getötet und 15 weitere verletzt. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) geht davon aus, dass die Anzahl der bei dem Angriff auf das Dorf getöteten Personen noch weiter steigt.

In Idlib, Hama, Aleppo und Latakia beschießen sich das syrische Regime und HTS mit Artillerie und es kommt zu schweren Gefechten. Bei den Gefechten im Nordwesten Syriens sind seit April etwa 1500 Menschen gestorben.