Isländischer Internationalist in Efrîn gefallen

Der internationalistische Kämpfer Haukur Hilmarsson (Nom de guerre: Şahin Hüseyni) ist bei einem Artillerieangriff der türkischen Armee in Efrîn gefallen.

In einer schriftlichen Erklärung hat das Internationale Freiheitsbattalion (IFB) bekanntgegeben, dass der internationalistische Kämpfer Haukur Hilmarsson (Nom de guerre: Şahin Hüseyni) bei einem Artillerieangriff der türkischen Armee im nordsyrischen Kanton Efrîn gefallen ist. 

Nach Angaben des IFB ist der Internationalist Haukur Hilmarsson am 24. Februar 2018 gemeinsam mit zwei arabischen Kämpfern bei einem Bombardement der türkischen Armee in Mabeta getötet worden. Die Kämpfer bewegten sich demnach im Rahmen der Verteidigung von Efrîn an der Badina-Dimilya-Front. Trotz intensiver Bemühungen, an den Leichnam von Haukur Hilmarsson zu kommen, sei dies nicht gelungen, heißt es in der Erklärung des IFB.

Der isländische Kämpfer Haukur Hilmarsson, der während der Raqqa-Offensive gegen den Islamischen Staat (IS) gekämpft hatte, schloss sich im Juli 2017 den Demokratischen Kräften Syriens (QSD) an und gehörte dem Internationalen Freiheitsbataillon an. Mit Beginn des türkischen Angriffskrieges gegen den nordsyrischen Kanton Efrîn entschied Hilmarsson, sich dem Widerstand von Efrîn anzuschließen.