Türkische Luftangriffe auf Metîna

Wie die HPG melden, hat die türkische Luftwaffe in Metîna das Umland von Siedlungsgebieten sowie Guerillagebiete bombardiert. In Avaşîn nahmen Kämpferinnen und Kämpfern mehrere Transporthubschrauber der Armee ins Visier.

Die türkische Luftwaffe hat im südkurdischen Metîna zivile Siedlungsgebiete bombardiert. Das teilt die Pressestelle der Volksverteidigungskräfte (HPG) in einer Bilanz zum aktuellen Kriegsgeschehen in der Region mit. Die Bombardierungen ereigneten sich demnach am späten Sonntagabend und richteten sich gegen das Umland der Ortschaften Kela Qumriyê, Deşîşê, Kêste und Hîror. Auch die Guerillagebiete in Stûna, Derarê und am Girê Şehîd Çiya wurden von der Luftwaffe attackiert. Zu menschlichen Verlusten kam es infolge dieser Angriffe nicht, so die HPG.

In Avaşîn versuchte die türkische Armee etwa zeitgleich, ihre Bodentruppen am Girê Sor auszutauschen. Gegen 22.45 Uhr Ortszeit setzten Kämpferinnen und Kämpfer von HPG und YJA-Star mehrere Transporthubschrauber unter Beschuss, sodass diese umkehren mussten. Die Besatzungstruppen in Mervanos, Mamreşo, Şûkê, Tabura Ereba, Banista und Girê Silêman sind in der Nacht zu Samstag ausgetauscht worden.