Guerillaaktionen mit „Schockwirkung“ in Bedlîs

Bei Guerillaaktionen im nordkurdischen Bedlîs sind elf Soldaten der türkischen Armee getötet worden. Die HPG konnten zahlreiche Waffen sicherstellen.

Das Pressezentrum der Volksverteidigungskräfte (HPG) hat sich zu zwei Guerillaaktionen in der nordkurdischen Provinz Bedlîs (Bitlis) geäußert. Demnach ist am 2. Mai in der Umgebung des Dorfes Satê eine Einheit der türkischen Armee über einen längeren Zeitraum verfolgt worden. Um 18 Uhr ging die Guerilla zum Angriff über und verursachte laut HPG eine „Schockwirkung“ in der türkischen Militäreinheit. Sieben Soldaten wurden getötet, bei den Toten wurden eine BKC, ein Scharfschützengewehr vom Typ Bora samt Zielfernrohr, eine M16, ein Nachtsichtgerät und ein Fernglas beschlagnahmt. Die Guerillagruppe konnte sich anschließend ohne Verluste zurückziehen.

Zu einer weiteren Aktion in Bedlîs teilt die HPG-Pressestelle mit: „Die türkische Besatzerarmee fällt seit einiger Zeit Bäume auf dem Gefallenenfriedhof Garzan im Gebiet Şehîd Mizgîn. Um die Sicherheit der Baumfäller zu gewährleisten, haben die Besatzer eine verdeckte Einheit auf dem Tepê Şehîd Sorxwin stationiert. Diese Einheit wurde von unseren Kräften beobachtet und am 3. Mai um 17.20 Uhr angegriffen. Dabei wurden vier Soldaten getötet.“ Auch nach dieser Aktion konnte sich die Guerillaeinheit unbeschadet zurückziehen.