Basel: Die internationale Solidarität vergrößern

Die von der Akademie der Demokratischen Moderne in Basel ausgerichtete Konferenz „The Art of Freedom - Strategien zur Organisierung & kollektiver Widerstand" ist mit einem Austausch über die Vernetzung internationaler Solidarität zu Ende gegangen.

Die von der Akademie der Demokratischen Moderne in Basel ausgerichtete Konferenz The Art of Freedom - Strategien zur Organisierung & kollektiver Widerstand ist zu Ende gegangen. An der dreitägigen Konferenz im Kurdischen Gesellschaftszentrum Basel haben Vertreter:innen von Organisationen aus Europa, Afrika, Lateinamerika und Asien teilgenommen. Thema der Diskussion im Plenum und in Workshops waren die vielfältigen Krisen der kapitalistischen Moderne und mögliche Lösungsperspektiven für eine friedlichere, sicherere, ökologischere und gerechtere Welt. In diesem Zusammenhang wurde auch das von Abdullah Öcalan vorgelegte Modell „Demokratischer Konföderalismus“ behandelt.

Erneuerung der sozialistischen Idee und Internationalismus


Am letzten Tag haben Podiumsdiskussionen zu den Themen „Die Idee des Sozialismus: Auf dem Weg zu einer Erneuerung“ und „Organisation von unten nach oben und Internationalismus“ stattgefunden. Das Netzwerk Women weaving the future referierte zur Frauenrevolution im 21. Jahrhundert, die Akademie der demokratischen Moderne stellte die Öcalan-These „Auf dem Sozialismus bestehen heißt auf der Menschlichkeit bestehen“ vor. Weitere Vorträge behandelten den Aufbau der Volksmacht in Kolumbien (Congreso de los Pueblos), Perspektiven der revolutionären Organisation auf den Philippinen (Nationale Demokratische Front der Philippinen) und die Errungenschaften, Herausforderungen und Perspektiven des Befreiungskampfes in Kurdistan.

Frauen und junge Menschen müssen die Veränderung anführen

In den Vorträgen und Diskussionen wurden die weltweiten Widerstände gegen die kapitalistische Moderne, die auftretenden Probleme und Lösungsmethoden thematisiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf den Einflüssen des kapitalistischen und patriarchalen Systems auf Frauen und die Jugend. In vielen Beiträgen wurde betont, dass Frauen und junge Menschen eine größere Rolle beim Aufbau einer neuen Welt und der Vergrößerung des internationalistischen Kampfes spielen müssen.

Zwischen den Vorträgen wurde eine Videobotschaft aus Rojava abgespielt. In dem Beitrag ging es um die Besonderheiten der Revolution von Rojava und die aktuelle Lage in der Autonomieregion Nord- und Ostsyrien. Auch hier lag die Betonung auf der Bedeutung internationaler Solidarität zur Verteidigung der Revolution.

In der abschließenden Diskussion wurde dazu aufgerufen, den solidarischen Internationalismus und die gemeinsamen Kampffelder weiter ausbauen.