Türkei schickt Drohnen an islamistische Milizen in Libyen

Ein Sprecher des Generals Chalifa Belqasim Haftar beschuldigt die Türkei, Drohnen an „islamistische Milizen“ im libyschen Tripolis zu schicken.

Nach Angaben des Nachrichtenportals Mondafrique hat ein Sprecher der Libysch-Nationalen Armee (LNA) unter Führung von Warlord Chalifa Belqasim Haftar erklärt, die Milizen in Tripolis seien von der Türkei mit Drohnen ausgestattet worden. Diese Drohnen besäßen die Kapazität, auch Bomben zu tragen. Ankara reagiere damit auf Unterstützung, die Haftar von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien erhält, so Mondafrique.

Die Türkei versucht durch die Muslimbruderschaft und islamistische Milizen ihre neoosmanischen Pläne in Nordafrika durchzusetzen. Immer wieder werden Waffen aus der Türkei an dschihadistische Milizen in Libyen geliefert. Der türkische Staat öffnete den Muslimbrüdern Tür und Tor und die Organisation benutzt die Türkei als Ausgangsbasis für ihr weiteres Vorgehen. Die AKP stellt gemeinsam mit Katar die größte Unterstützerin der Muslimbruderschaft und radikal-salafistischer Gruppen in Syrien, dem Irak, Libyen, Ägypten, Tunesien und anderen Teilen der Welt dar.