Vier Tote bei Guerillasabotage in Dersim

Wie die HPG mitteilen, sind bei einer Guerillasabotage in der nordkurdischen Provinz Dersim mindestens vier türkische Soldaten ums Leben gekommen. In Südkurdistan bombardierten türkische Kriegsflugzeuge Ziele in den Medya-Verteidigungsgebieten.

Bei einer Guerillasabotage in der nordkurdischen Provinz Dersim sind mindestens vier türkische Soldaten ums Leben gekommen. Das teilt die Pressestelle der Volksverteidigungskräfte HPG in einer aktuellen Stellungnahme mit.

Wie aus der Erklärung hervorgeht, erfolgte der Angriff am Vortag im Landkreis Xozat (türk. Hozat) und richtete sich gegen ein Militärfahrzeug. Nach HPG-Angaben befand sich der Panzerwagen vom Typ Akrep (Skorpion) auf der Fahrt zum Militärstützpunkt Amutka, als es zur Detonation eines Sprengsatzes kam. Neben vier Toten hat die türkische Armee auch zwei Verletzte zu beklagen. Die an der Aktion beteiligten Guerillakämpfer*innen haben sich verlustlos in ihre Basis zurückgezogen.

Luftangriffe auf Südkurdistan

Die HPG berichten außerdem von Luftangriffen auf die in Südkurdistan gelegenen Medya-Verteidigungsgebiete. Demnach bombardierten türkische Kampfflugzeuge vergangene Nacht die Region Sinunê in Xakurke sowie das Umland des Tepê Sor in Avaşîn. Verluste in den Reihen der Guerilla gab es nicht.