QSD-Wochenbilanz: Zwölf Dörfer vom IS befreit

Wie die QSD berichten, sind im Rahmen der wiederaufgenommenen Offensive gegen den IS in Syrien zwölf Dörfer und 15 Weiler im Süden Hesekês befreit worden.

Das Pressezentrum der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) hat die Wochenbilanz der Befreiungsoffensive „Gewittersturm Cizîrê“ veröffentlicht.

Im Rahmen der Offensive hatten die QSD Anfang vergangener Woche eine Operation gestartet, um die restlichen vom IS besetzten Gebiete im Süden von Hesekê zu befreien und die Sicherheit an der syrisch-irakischen Grenze zu gewährleisten. Wie es in der am Montag veröffentlichten Bilanz heißt, ist der Ostflügel der Offensive innerhalb einer Woche neun Kilometer vorgerückt. Der Westflügel ist weitere 13 Kilometer vorgestoßen.

„Unsere Kräfte haben nun die erste Woche zur Befreiung der Stadt Dashisha in Hesekê hinter sich gebracht. Die Offensive schreitet der Planung entsprechend in zwei Zügen voran. In diesem Rahmen rückte der Zug von Westen neun Kilometer vor, der Zug vom Osten ist 13 weitere 13 Kilometer vorgestoßen. Dabei wurden den Banden des IS schwere Verluste zugefügt.

Im Zuge der Operationen sind die Dörfer al-Hamidiya, Sefiyan, al-Mazar, al-Khubeira, al-Hijla, Shamas, Hussein al-Hijla, al-Hesso, al-Awdat, Kuleib, Morjan und Om Mahfour sowie eine Vielzahl von Weilern in der Region befreit worden.

Aus den genannten Dörfern konnten hunderte Zivilisten aus dem Kriegsgebiet heraus an sichere Orte evakuiert werden. In den befreiten Dörfern befinden sich Sprengfallen und Autobomben, mit deren Entschärfung unsere Spezialeinheiten begonnen haben. Außerdem wurden in den genannten Dörfern fünf Tunnel des IS gefunden und unbenutzbar gemacht.

In den vergangenen vier Tagen kam es zu heftigen Gefechten mit IS-Banden, die dabei teils schwere Waffen einsetzten. Während der Auseinandersetzungen konnten zwei mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge vernichtet werden, bevor sie ihre Ziele erreichten. Unsere Kräfte zerstörten außerdem zwei mit Sprengstoff beladene Motorräder der Banden. Die Internationale Anti-IS-Koalition verfolgte die Bewegungen der Banden genau und zerstörte ihre Stellungen.

Während der Gefechte wurde eine Vielzahl von Bandenmitgliedern getötet. Einige wurden gefangen genommen. Bei den Operationen sind zudem große Mengen an Munition beschlagnahmt worden.“