700 Zivilisten aus Hajin evakuiert

Nachdem am Vortag rund 1200 Zivilisten von der Herrschaft des IS befreit wurden, konnten vergangene Nacht fast 700 Menschen in Hajin über den von den QSD eingerichteten Fluchtkorridor evakuiert werden.

Während der finale Kampf der QSD-Offensive „Gewittersturm Cizîrê“ gegen den Islamischen Staat (IS) im syrisch-irakischen Grenzgebiet weitergeht, finden am Rande der Offensive Sondereinsätze der Demokratischen Kräfte Syriens statt, um die Zivilbevölkerung aus dem umkämpften Gebiet zu retten.

Vor einigen Tagen wurde in der Region Deir ez-Zor ein Fluchtkorridor eingerichtet, über den die befreiten Zivilisten in sichere Gebiete evakuiert werden. Gestern konnten bereits 1200 Menschen von der Herrschaft des IS befreit werden, heute wurden weitere 700 Zivilisten gerettet. Nach einem Marsch von rund 15 Kilometern bis zu den Stellungen der QSD befinden sich die Menschen nun in Sicherheit.

Der sogenannte IS hatte 2014 große Teile Syriens und des Iraks unter seine Kontrolle gebracht. Das Ende seines Vormarsches begann insbesondere mit der Niederlage vor Kobanê. Danach zogen sich die Islamisten in Wüstengebiete in Zentral- und Ostsyrien zurück. Am 10. September leiteten die QSD gemeinsam mit der internationalen Anti-IS-Koalition und irakischen Streitkräften die letzte Etappe der Befreiungsoffensive „Gewittersturm Cizîrê“ ein.