Stuttgart: Briefkampagne für Öcalan an das CPT

In Stuttgart haben Frauen im Rahmen einer Briefkampagne Hunderte von Briefen an das Europäische Komitee zur Verhinderung von Folter geschickt. In den Briefen wird die Aufhebung der Isolation des kurdischen Repräsentanten Abdullah Öcalan gefordert.

Ende der Isolation Öcalans gefordert

Im Moment findet eine Briefkampagne der Kurdischen Frauenbewegung in Europa (TJK-E) an das Komitee zur Verhinderung von Folter (CPT) statt. Das dem Europarat angeschlossene Komitee steht in der Verantwortung, die Haftbedingungen von Abdullah Öcalan auf Imrali zu kontrollieren. Seit über drei Jahren gibt es kein Lebenszeichen mehr von Öcalan und seinen drei Mitgefangenen. Um diese Isolation zu durchbrechen, werden unzählige Briefe an das CPT geschickt.


Frauen in Stuttgart sammelten Briefe und warfen diese in einer gemeinsamen Aktion ein. Dabei brachten sie ihre Forderung nach Freiheit für Abdullah Öcalan und einer demokratischen Lösung der kurdischen Frage lautstark zum Ausdruck. Die Frauen werfen den internationalen Institutionen vor, sich taub und blind gegenüber der Situation Öcalans zu stellen. Der kontinuierliche Widerstand werde dieses Schweigen aber früher oder später durchbrechen.