Tausende Menschen in Europa für Efrîn auf der Straße

In etlichen Städten Europas protestierten heute Tausende Menschen gegen die türkischen Angriffe auf Efrîn.

Tausende Menschen sind heute in europäischen Städten auf die Straßen gegangen, um gegen die Angriffe des türkischen Staates auf Efrîn zu protestieren.

Paris

In Paris fand eine vom Demokratischen Kurdischen Rat Frankreich (CDK-F) und der Kurdischen Frauenbewegung Frankreich (TJK-F) organisierte Demonstration vom Gare de L’Est bis zum Place de la Republique statt. Auf der Abschlusskundgebung hielten der kurdische Politiker Cuma Tak sowie Vertreter*innen der PYD und der MLKP Redebeiträge, in denen sie neben der Türkei auch Russland und den Iran verantwortlich für die Angriffe machten. So wie Kobanê nicht gefallen sei, werde auch Efrîn nicht fallen, hieß es.

Montpellier

In Montpellier wurde eine Kundgebung auf dem Comedie-Platz durchgeführt. Als Ko-Vorsitzender des Demokratisch-Kurdischen Gesellschaftszentrums hielt Cevat Güneş eine Ansprache, in der er erklärte: „So wie der IS in Kobanê eine Niederlage erlitten hat, wird Erdoğan in Efrîn verlieren.“

Rennes

Kurdinnen und Kurden aus Rennes und Umgebung kamen mit weiteren solidarischen Menschen im Stadtzentrum zusammen und führten eine Protestdemonstration durch. In Redebeiträgen wurde die Überzeugung zum Ausdruck gebracht, dass der türkische Staat mit seiner verbrecherischen Politik keinen Erfolg haben werde.

Freiburg

In Freiburg wurde mit YPG- und YPJ-Flaggen gegen die türkischen Angriffe auf Efrîn demonstriert. Die Demonstration verlief von der Stadtverwaltung Richtung Innenstadt.

Kassel

In Kassel protestierten Hunderte Menschen gegen die Angriffe des türkischen Staates auf Efrîn. Die Demonstration begann vor der Hauptpost und endete am Friedrichsplatz.

Münster

An einer Demonstration in Münster beteiligten sich auch Hunderte Menschen aus Gronau, Senden, Rheine und Osnabrück. Der Demonstrationszug bewegte sich vom Hauptbahnhof bis zum türkischen Konsulat, wo Parolen gegen die türkischen Angriffe gerufen wurden.

Mannheim

In Mannheim fand eine Kundgebung vor der Abendakademie statt. Neben Vertreter*innen des Kurdischen Gesellschaftszentrums, der PYD und des kurdischen Frauenrats hielt auch Thomas Wal (DIE LINKE) einen Redebeitrag. Anschließend setzte sich die Menschenmenge Richtung Alte Feuerwache in Bewegung.

Nürnberg

In Nürnberg fand eine Demonstration vom Wallplatz durch die Innenstadt statt, an sich neben Kurdinnen und Kurden auch MLPD, ATIK, SDAJ, DIE LINKE, AGIF, DIDIF, Volkshaus Medya, Bündnis Demokratischer Kräfte und der HDK Nürnberg beteiligten.

Aalborg

In der dänischen Stadt Aalborg demonstrierten etwa 500 Menschen gegen die türkischen Angriffe auf Efrîn. Es wurden Parolen gerufen und Flugblätter verteilt.

Tirol

In Tirol fand eine kurdische Demonstration statt, die von linken Organisationen aus der Türkei unterstützt wurde.

Den Haag

Auf einer Kundgebung vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag hielt der kurdische Politiker Faysal Sarıyıldız eine Rede, in der er dazu aufrief, Efrîn unter allen Bedingungen zu verteidigen.

Wien

In Wien fand eine Demonstration vom Opernplatz zum türkischen Konsulat statt. Auf der Aktion wies der Ko-Vorsitzende des Demokratischen Rates Syrien, Riyad el Dirra, in einer Ansprache darauf hin, dass in Efrîn kurdische und arabische Menschen friedlich zusammen leben würden. Die Angriffe des türkischen Staates zielten darauf ab, dieses Zusammenleben zu zerstören.

Kopenhagen

In der dänischen Hauptstadt fand eine Spontandemonstration zum Sitz von Amnesty International in Dänemark statt. Anschließend kam es im Hauptbahnhof zu einem Akt zivilen Ungehorsams.

Zürich

In Zürich fand eine Demonstration statt, die nach Eingang der Meldungen über die türkischen Luftangriffe in einen Akt zivilen Ungehorsams im Hauptbahnhof mündete.