Widerstand gegen Besatzung
Die Guerilla hat einen Angriff türkischer Besatzungstruppen mit Sprengstoff-Drohnen gegen ihre Tunnelanlagen abgewehrt und eine mit explosiven Mitteln präparierte Maschine abgeschossen. Das teilte die Pressestelle der Volksverteidigungskräfte (HPG) am Donnerstag in einer Bilanz zum aktuellen Kriegsgeschehen in den Medya-Verteidigungsgebieten mit.
Der Vorfall ereignete sich demnach am Dienstag vor dem Widerstandsmassiv Girê Amêdî, das an der Westfront der Zap-Region liegt. Auch in Şêlazê in der Metîna-Region reagierte die Guerilla nach eigenen Angaben auf einen Angriff feindlicher Truppen auf eine Tunnelanlage. Dort wurden Besatzer mit Sturmgewehren unter Beschuss gesetzt, hieß es.
Angriffe der türkischen Armee
Zu den Angriffen der türkischen Armee äußerten die HPG, im Zeitraum zwischen dem 30. März und 2. April (gestern) Einschläge von über 900 Geschossen verschiedenen Kalibers in Guerillagebieten in Xakurke, Gare, Metîna und Zap verzeichnet zu haben. Mit weit mehr als 600 gingen die meisten Projektile demnach an der westlichen Zap-Front nieder. Im selben Berichtszeitraum erfassten die HPG auch mehrere Luftangriffe. Insgesamt 15-mal bombardierten türkische Kampfflugzeuge danach Ziele in den Medya-Verteidigungsgebieten.