YPG/YPJ-Aktionen in Efrîn: 12 Besatzer getötet

Das Pressezentrum der Volksverteidigungseinheiten hat eine Wochenbilanz zu den Aktionen der YPG/YPJ in Efrîn veröffentlicht. Demnach wurden zwischen dem 17. April und 25. April mindestens zwölf Besatzer getötet.

Die Volksverteidigungseinheiten YPG (Yekîneyên Parastina Gel) haben eine Kriegsbilanz aus Efrîn veröffentlicht. Demnach seien im Rahmen der zweiten Phase des Widerstandes im Zeitraum zwischen dem 17. April und 25. April mindestens zwölf türkische Soldaten und Dschihadisten getötet worden. Unter den Getöteten befinde sich nach Angaben der YPG auch der türkische Militäroffizier Taner Çobanoğlu, dessen Foto auf der Internetseite des Pressezentrums veröffentlicht wurde.

Die Kriegsbilanz lautet folgendermaßen:

17. April: Bei einem Anschlag auf die türkische Besatzerarmee in Zentral-Efrîn wurde der Militäroffizier Taner Çobanoğlu getötet. Im weiteren Verlauf des Tages führten unsere Kräfte eine Aktion im Bezirk Cindirês durch, bei der ein weiteres hochrangiges Mitglied der Besatzerarmee getötet wurde. Bei einem Sabotage-Akt im Dorf Ebu Kaab ist der Terrorist Selum Elhamadi getötet worden. Weitere zwei Terroristen wurden verletzt.

18. April: Bei einer Aktion im Stadtzentrum von Efrîn sind drei Soldaten der Besatzerarmee getötet und sechs weitere verletzt worden.

19. April: Im Bezirk Şiyê haben unsere Kräfte eine Aktion gegen Terroristen der Gruppierung Furqat al Hamza durchgeführt. Bei dem Angriff, der sich gegen ein militärisches Fahrzeug richtete, ist der Dschihadist Huseyn el Ali getötet worden. Die Identitäten vier weiterer Terroristen, die sich verletzt retten konnten, lauten: Muhammed Kara Hüseyin, Hüseyin Yüzbaşı, Abid el Qadir Şexlî, Abid el Latif Kimko.

21. April: Auf dem Landweg zwischen Efrîn und Tirinde führten Einheiten der YPG/YPJ eine Aktion gegen die Dschihadisten der Faylaq al-Sham durch. Dabei wurden zwei ihrer Mitglieder getötet.

22. April: Bei einem Angriff auf Mitglieder der Furqat al Hamza auf der Strecke zwischen Efrîn und Raco sind drei Dschihadisten getötet worden. Ebenfalls am 22. April führten unsere Kräfte in Zentral-Efrîn eine Aktion gegen die Besatzer durch, bei der ein Dschihadist getötet und zwei weitere verletzt wurden.

Unsere Kräfte konnten sich im Anschluss an die Aktionen verlustlos in ihre Stellungen zurückziehen.

Türkisch-dschihadistische Großoffensive

Am 17. April startete die türkische Besatzerarmee gemeinsam mit Tausenden rekrutierten Terroristen eine großangelegte Operation in die Bezirke Raco, Bilbilê, Cindirês und Zentral-Efrîn. An der Operation beteiligte sich auch die Luftwaffe der türkischen Armee. Am folgenden 18. April zogen sich die Besatzertruppen nach diesem erfolglosen Unterfangen zurück.

Zeitgleich wurden aus der sogenannten russisch-türkischen Schutzzone in der Region Şeyh Ekil im Norden von Idlib mehrere Hundert Soldaten sowie Rüstungsgut abgezogen und in dem Dorf Basûfanê im Bezirk Şêrawa in Stellung gebracht.“

2.420 Besatzer getötet

In der Bilanz der YPG heißt es außerdem, dass seit Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der türkischen Armee und pro-türkischen Dschihadisten 2.420 Besatzer getötet worden sind.