Ausländische IS-Dschihadisten in Raqqa festgenommen

Bei einem QSD-Sondereinsatz sind in der nordsyrischen Stadt Raqqa vier Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat festgenommen worden. Zwei der Extremisten stammen aus Russland, ein weiterer ist türkischer Staatsbürger.

Die Demokratischen Kräfte Syriens (Quwwat Suriya ad-dimuqraṭiya, QSD) haben in der nordsyrischen Stadt Raqqa vier Dschihadisten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) gefangengenommen. Das meldete die QSD-Pressestelle am Freitag auf ihrer Internetseite.

Der Zugriff auf die Gruppe durch Spezialeinheiten der QSD erfolgte demnach bereits am Mittwoch. Bei den festgenommenen Islamisten handelt es sich um die russischen Staatsbürger Mohammed Jawad Khan und Osmat Atayev, den Afghanen Abdul-Raouf Torany sowie den türkischen Staatsbürger Emir Ozanoglu. Die QSD berichten, dass die vier Islamisten zu den „Hauptverantwortlichen für die Planung und Durchführung vieler Terroranschläge in Tabqa und Raqqa“ gehören.

Vor rund zwei Wochen waren den Demokratischen Kräften Syriens fünf ausländische IS-Dschihadisten ins Netz gegangenen. Bei den am 30. Dezember in der ostsyrischen Region Deir ez-Zor festgenommenen Islamisten handelt es sich um zwei Amerikaner, einen Iren und zwei Pakistaner. Vor wenigen Tagen nahmen die Volksverteidigungseinheiten YPG ebenfalls in Deir-ez-Zor eine achtköpfige Gruppe ausländischer Extremisten fest. Unter ihnen befindet sich auch der Dortmunder Islamist Lucas Glaß.